Venus Protocol: Exploit sorgt für Millionenschaden
24.03.2026 - 11:24:37 | boerse-global.deDas Venus Protocol kämpft mit den Folgen eines Exploits in Höhe von 3,7 Millionen Dollar. Eine Schwachstelle bei den Supply-Caps im Thena-Markt ermöglichte es einem Angreifer, Sicherheiten künstlich aufzublähen und Kredite in Bitcoin und BNB abzuziehen. Während das Team nun Notfallmaßnahmen einleitet, bleibt ein Schuldenberg von über zwei Millionen Dollar zurück.
Manipulation der Supply-Caps
Der Angriff konzentrierte sich auf den Thena-Markt (THE) innerhalb der BNB-Chain. Durch einen Fehler in der Funktion getCashPrior konnte der Angreifer die hinterlegten Obergrenzen umgehen. Anstatt die tatsächlich erzeugte Menge (Minted Supply) zu prüfen, las das Protokoll lediglich den Token-Bestand des Contracts aus. Dies nutzte der Akteur aus, um den Wechselkurs der hinterlegten Sicherheiten massiv zu manipulieren.
In der Folge stieg das THE-Angebot auf 53,2 Millionen Token – das entspricht rund 367 Prozent des eigentlich vorgesehenen Limits von 14,5 Millionen. Mit diesem künstlich aufgeblähten Wert lieh sich der Angreifer liquide Mittel wie Bitcoin, BNB und USDC. Obwohl die Positionen schließlich liquidiert wurden, hinterließ der anschließende Preissturz der Sicherheiten eine Lücke. Das Protokoll verbucht derzeit ungedeckte Schulden in Höhe von etwa 2,18 Millionen Dollar.
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Notfallmaßnahmen und Risikomanagement
Um eine weitere Ausbreitung des Schadens zu verhindern, reagierten die Verantwortlichen unmittelbar mit Anpassungen der Risikoparameter. Für mehrere Märkte, darunter Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), AAVE, UNI und FIL, wurde der Beleihungswert (Collateral Factor) vorerst auf Null gesetzt.
Während die Märkte für Polkadot (DOT) und der zugehörige vDOT-Token andere Risikoprofile aufweisen, verdeutlicht die protokollweite Pause bei bestimmten Leih- und Auszahlungsfunktionen den aktuellen Fokus auf die Sicherung der Liquidität. Die Governance bereitet derzeit Vorschläge vor, um die entstandenen ungedeckten Schulden im THE-Markt zurückzuzahlen und die Reserven des Protokolls wiederherzustellen.
Fokus auf neue Sicherheitsarchitektur
Die Community diskutiert nun über mehrere Verbesserungsvorschläge (Venus Improvement Proposals, VIPs), um die strukturellen Mängel zu beheben. Ein zentraler Punkt ist der Wechsel zur RedStone Oracle-Integration. Damit sollen Preismanipulationen, wie sie während des Angriffs stattfanden, künftig erschwert werden.
Zusätzlich sieht ein neuer Vorschlag vor, die Anpassung von Supply-Caps zu automatisieren und die Zugriffskontrollen zu verschärfen. Die verbleibenden Verbindlichkeiten will das Protokoll über den eigenen Venus Risk Fund decken. Parallel dazu werden die neuen Sicherheits-Patches geprüft, bevor sie in den Multi-Chain-Märkten zum Einsatz kommen.
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