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vbw Pressemitteilung zu den Plänen zum Rentenpaket II: Finanzielle Belastungen müssen abgewendet werden Emittent / Herausgeber: ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.

05.03.2024 - 12:32:38

EQS-News: vbw Pressemitteilung zu den Plänen zum Rentenpaket II: Finanzielle Belastungen müssen abgewendet werden (deutsch)

vbw Pressemitteilung zu den Plänen zum Rentenpaket II: Finanzielle Belastungen müssen abgewendet werden

Emittent / Herausgeber: ibw - Informationszentrale der Bayerischen
Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges
vbw Pressemitteilung zu den Plänen zum Rentenpaket II: Finanzielle
Belastungen müssen abgewendet werden

05.03.2024 / 12:32 CET/CEST
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Finanzielle Belastungen müssen abgewendet werden
Brossardt: "Keine Schulden auf Kosten der nächsten Generation machen"

(München, 05.03.2024). Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.
V. sieht die heute vorgestellten Pläne der Bundesregierung zum Rentenpaket
II kritisch. Die Ampel-Regierung will das Rentenniveau bis Ende der 2030er
Jahre bei 48 Prozent erhalten. Laut Berechnungen des Instituts der deutschen
Wirtschaft (IW) könnten bereits 2035 rund 34 Milliarden Euro in der
Finanzierung fehlen. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt kommentiert:
"Wir lehnen eine Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent entschieden
ab. Das würde zu enormen finanziellen Belastungen und
Beitragssatzsteigerungen für die Unternehmen führen. Anstelle von
unfinanzierbaren sozialpolitischen Wohltaten müssen wir endlich zielführende
Reformen in der Altersvorsorge anpacken: Wir brauchen ein vorgezogenes
Auslaufen der Rente mit 63 und wir müssen über die Anpassung des
Renteneintrittsaltes im Verhältnis zur Entwicklung der Lebenserwartung
diskutieren. Außerdem gilt es, den Ausbau der betrieblichen und privaten
Vorsorge weiter zu unterstützen."

Das Generationenkapital bewertet die vbw ebenfalls kritisch. Brossardt:
"Zwar ist die Idee des Generationenkapitals richtig, nämlich das
umlagefinanzierte System der gesetzlichen Rentenversicherung durch
kapitalgedeckte Bausteine zu ergänzen und zu stabilisieren. Aber die nun
vorgelegten Pläne dazu kommen für Deutschland zu spät und werden
voraussichtlich kein ausreichendes Volumen erreichen können. Die
Bundesregierung muss die Finanzierungsfrage planungssicher und nachhaltig
beantworten. Denn ein Generationenkapital durch neue Schulden zu
finanzieren, widerspricht dem Gebot der Generationengerechtigkeit und
schmälert außerdem die Rendite. Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen
Haushaltslage muss dies klar ausgeschlossen werden."

Kontakt: Thomas Hansbauer, Tel. 089-551 78-361, E-Mail:
thomas.hansbauer@ibw-bayern.de


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