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VanEck Seltene Erden ETF: Pentagon-Frist Januar 2027 rückt näher

15.05.2026 - 03:48:59 | boerse-global.de

MP Materials und Lynas Rare Earths melden starke Quartalszahlen. Der VanEck ETF profitiert von der geopolitischen Lage und steigt deutlich.

VanEck Seltene Erden ETF: Pentagon-Frist Januar 2027 rückt näher - Foto: über boerse-global.de
VanEck Seltene Erden ETF: Pentagon-Frist Januar 2027 rückt näher - Foto: über boerse-global.de

Der Markt für Seltene Erden bekommt neuen Rückenwind. Der Druck aus Washington steigt, und genau das spielt den großen Positionen im VanEck Seltene Erden ETF in die Hände. Im Zentrum steht eine Frist des Pentagons für Januar 2027. Ab dann sollen in Verteidigungsgütern verwendete Seltene Erden nicht mehr aus China stammen.

MP Materials rückt näher an die Trennung

MP Materials meldete am 14. Mai 2026, dass die Trennung von Seltenen Erden am Standort Mountain Pass kurz bevorsteht. Bisher lieferte die Mine vor allem Konzentrat, das zur Verarbeitung nach China ging. Künftig will der Konzern selbst separieren und damit zu einem vertikal integrierten Anbieter von Neodym-Praseodym werden.

Das ist mehr als ein technischer Schritt. NdPr ist ein Schlüsselmaterial für Hochleistungsmagnete, die in vielen Verteidigungs- und Industrieanwendungen gebraucht werden. MP profitiert dabei auch politisch: Das US-Verteidigungsministerium hält 15 Prozent an dem Unternehmen und hat dafür rund 400 Millionen US-Dollar investiert.

Die operative Lage hat sich ebenfalls verbessert. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 49 Prozent auf 90,65 Millionen US-Dollar. Der Anstieg kam trotz des seit Juli 2025 geltenden China-Exportverbots für Konzentrat zustande. Das zeigt, wie rasch MP auf westliche Abnehmer umgestellt hat.

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Lynas baut die Pipeline aus

Auch Lynas Rare Earths liefert operative Fortschritte. Die NdPr-Produktion legte im vergangenen Quartal um 32 Prozent auf 1.996 Tonnen zu. Im März 2026 meldete das Unternehmen außerdem die erste Produktion von Samariumoxid.

Gerade dieses Material gewinnt an Bedeutung. Es wird unter anderem in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Verteidigung eingesetzt. Der Bedarf steigt, weil Konflikte wie die Lage im Nahen Osten die Versorgungsketten zusätzlich unter Druck setzen.

Kein Wunder, dass der Sektor von der Sicherheitslogik profitiert. Für Unterhaltungselektronik reichen kleine Mengen. Für Raketen wie Tomahawk oder Patriot braucht es deutlich mehr. Das macht die Rohstoffe strategisch wertvoll.

ETF mit starkem Lauf

Der VanEck Seltene Erden ETF selbst hat davon bereits profitiert. Per 13. Mai 2026 verwaltete er rund 1,6 Milliarden US-Dollar. Seit Jahresbeginn liegt er 43,96 Prozent im Plus, auf Sicht von zwölf Monaten sogar 144,18 Prozent. Der Nettoinventarwert betrug zuletzt 20,84 US-Dollar.

Am Donnerstag schloss die in Euro notierte Anteilsklasse bei 16,80 Euro. Damit liegt sie zwar 8,26 Prozent unter dem Hoch von 18,31 Euro aus Anfang Mai, aber klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 13,27 Euro. Der Abstand von 26,66 Prozent zeigt den kräftigen Trend.

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China bleibt der Gegenspieler

Der Fonds setzt auf Produzenten außerhalb Chinas und bildet den MVIS Global Rare Earth/Strategic Metals Index ab. Das passt zur aktuellen Marktlogik. China kontrolliert weiterhin rund 94 Prozent der weltweiten Permanentmagnete.

Parallel dazu treiben US-Initiativen wie „Project Vault“ den Aufbau eigener Kapazitäten voran. Das Programm hat ein Volumen von 12 Milliarden US-Dollar. Zusätzlich arbeitet USA Rare Earth an der Übernahme des brasilianischen Produzenten Serra Verde, an dem die US-Regierung seit Januar 2026 zu 10 Prozent beteiligt ist.

Für den ETF spricht damit vor allem eines: Die politische Agenda bleibt auf Jahre hinaus klar. Die Nachfrage nach unabhängigen Lieferketten wächst, während der Januar 2027 näher rückt. Genau das dürfte den Sektor auch in den kommenden Monaten im Fokus halten.

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