VanEck Seltene Erden ETF: Historische Rekordjagd
19.04.2026 - 04:55:01 | boerse-global.de90 Prozent der Raffinerien und fast die gesamte Magnetproduktion liegen in einer Hand: China dominiert den Markt für Seltene Erden fast ohne Gegenwehr. Während die Internationale Energieagentur (IEA) vor dieser extremen Abhängigkeit warnt, klettert der VanEck Seltene Erden ETF auf ein neues Rekordhoch. Anleger wetten offenbar darauf, dass der Westen die milliardenschwere Lücke in der Versorgung bald schließen muss.
Wachsender Druck auf Peking
Die IEA zeichnet in ihrem neuesten Bericht ein deutliches Bild der globalen Versorgungssicherheit. Bis zum Jahr 2030 dürfte die Nachfrage nach Magnetmetallen wie Neodym und Terbium um mehr als 30 Prozent steigen. Parallel dazu kontrolliert Peking weiterhin den Großteil der Wertschöpfungskette.
Um diese strategische Autonomie zu sichern, sind laut Experten massive Investitionen nötig. Rund 60 Milliarden US-Dollar müssten in den nächsten zehn Jahren in neue Projekte fließen. Nur so lässt sich die Abhängigkeit verringern.
Geplante Vorhaben außerhalb Chinas decken bis 2035 voraussichtlich weniger als 20 Prozent des Magnetbedarfs. Bei der Raffinade liegt dieser Wert lediglich bei 25 Prozent. Die Lücke zwischen Bedarf und westlicher Produktion bleibt also vorerst gewaltig.
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Neue Projekte im hohen Norden
Bewegung kommt derweil aus Grönland. Die Critical Metals Corp hat ihre Beteiligung am Tanbreez-Projekt auf 92,5 Prozent aufgestockt. Die Lagerstätte gilt als Schlüssel für die Versorgung mit schweren Seltenen Erden, die besonders für die Verteidigungsindustrie wichtig sind.
Der Markt reagiert parallel dazu mit neuen Finanzprodukten auf die geopolitischen Risiken. Am 15. April startete mit dem Sprott Rare Earths Ex-China ETF ein direkter Konkurrent zum VanEck-Fonds. Dieser schließt chinesische Unternehmen konsequent aus und bedient damit die Nachfrage nach geografischer Diversifikation innerhalb der Rohstoffallokation.
Die Kursentwicklung spiegelt den enormen Druck auf den Sektor wider. Am Freitag schloss der VanEck Seltene Erden ETF bei 17,32 Euro — ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf fast 35 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Zuwachs von über 170 Prozent zu Buche.
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Die hohe Konzentration der Produktion bleibt das zentrale Risiko für die kommenden Monate. In der nächsten Woche richten sich die Blicke vor allem auf politische Signale zu Exportkontrollen und neue Förderinitiativen. Am 17. April zeigte sich der Sektor stabil, während die Volatilität mit über 50 Prozent auf einem hohen Niveau verharrt.
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