VanEck Merk Gold Trust ETF: Goldpreis unter Druck
15.03.2026 - 08:15:20 | boerse-global.deGold gilt klassischerweise als ultimativer Schutz gegen geopolitische Krisen. Trotz der massiven Spannungen im Nahen Osten und Ölpreisen jenseits der 100-Dollar-Marke gerät das Edelmetall nun jedoch ins Stolpern. Ein erstarkter US-Dollar und die hartnäckige Inflation in den USA zwingen Anleger derzeit zum Umdenken.
Zinsen und Dollar als Belastungsfaktoren
Nach einer Phase extremer Volatilität korrigiert der Goldpreis aktuell von seinen jüngsten Rekordständen. Der VanEck Merk Gold Trust spiegelt diese Entwicklung wider und verzeichnete am vergangenen Freitag einen Rückgang von 1,62 % auf 48,53 USD. Damit setzt sich die kurzfristige Schwächephase fort, in der das Edelmetall auf Wochensicht rund ein Prozent an Wert verlor.
Verantwortlich für diesen Rücksetzer ist vor allem die Stärke des US-Dollars. Da Gold international in Dollar gehandelt wird, verteuert ein Kursanstieg der US-Währung das Asset für Käufer aus anderen Währungsräumen. Parallel dazu treibt die hartnäckige Inflation die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben. Mit einer Rendite von 4,28 % für zehnjährige Papiere steigen die Opportunitätskosten für Goldbesitzer, da das physische Metall selbst keine Zinsen abwirft.
M&A-Welle bei den Minenwerten
Während der Goldpreis selbst eine Atempause einlegt, zeigt sich im Sektor der Minenbetreiber ein differenziertes Bild. Große Produzenten wie Newmont oder Barrick Gold befinden sich derzeit in einem Übernahmezyklus und kaufen kleinere Explorationsunternehmen mit deutlichen Aufschlägen auf. Diese Konsolidierung stützt vor allem die Kurse von Junior-Minenwerten, auch wenn die physischen Bestände in den großen Gold-ETFs wie dem SPDR Gold Shares (GLD) zuletzt leichte Abflüsse verzeichneten.
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Die psychologische Marke im Visier
Für den weiteren Kursverlauf rückt nun die Marke von 5.000 USD pro Unze in den Fokus. Marktbeobachter sehen in diesem Niveau einen wichtigen psychologischen Boden. Ein Rutsch darunter könnte technischen Verkaufsdruck auslösen, der den Preis in Richtung 4.850 USD drückt. Auf der Oberseite fungiert die Marke von 5.170 USD als massiver Widerstand.
Die kommenden Tage dürften für Klarheit sorgen. Am 18. März 2026 wird die US-Notenbank Federal Reserve ihre nächste Zinsentscheidung bekannt geben. Zusammen mit den neuen Daten zum Erzeugerpreisindex (PPI) wird dies darüber entscheiden, ob die aktuelle Korrektur nur ein kurzes Luftholen im langfristigen Aufwärtstrend bleibt oder eine längere Schwächephase einleitet.
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