Vagusnerv-Stimulation: Summen und Kälte gegen Stress
24.01.2026 - 07:54:12Summen und kalte Duschen können den Vagusnerv aktivieren. Diese einfachen Methoden gewinnen als Werkzeuge gegen Stress und für mehr Wohlbefinden an Popularität. Aktuelle Forschung untersucht ihr Potenzial für die mentale Gesundheit.
Der Vagusnerv ist die zentrale Datenautobahn zwischen Gehirn und Körper. Als Teil des Parasympathikus steuert er Ruhe und Erholung. Ein aktiver Vagusnerv steht für bessere Stressresistenz und emotionale Regulation.
Die Vibrationen beim Summen erreichen den Nerv direkt an Stimmbändern und Rachen. Studien deuten an: Diese sanfte Stimulation kann den Puls senken und die Atmung vertiefen – klare Zeichen für Entspannung.
Kältereize wie kaltes Gesichtswasser aktivieren eine angeborene Schonreaktion. Die Gefäße ziehen sich zusammen und weiten sich danach, was den Kreislauf anregt. Gleichzeitig sinkt der Cortisolspiegel, während stimmungsaufhellende Botenstoffe wie Serotonin freigesetzt werden.
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Einfache Übungen für den Alltag
Die Integration in den Alltag ist simpel:
* Beenden Sie die morgendliche Dusche mit 30 Sekunden kaltem Wasser.
* Summen Sie mehrmals täglich für eine Minute tief und gleichmäßig.
* Praktizieren Sie Atemtechniken mit langer Ausatmung (z.B. 4-7-8-Atmung).
Diese Methoden sind Teil eines Trends zum Biohacking, also der Selbstoptimierung mit körpereigenen Mechanismen.
Vom Biohacking zur klinischen Therapie
In der Medizin ist die Vagusnerv-Stimulation (VNS) bereits etabliert. Implantierte Geräte behandeln therapieresistente Epilepsie und Depressionen. Die Forschung arbeitet nun an nicht-invasiven Varianten, etwa über elektrische Impulse am Ohr (tVNS). Mögliche Anwendungsgebiete sind:
* Migräne
* Long-COVID
* Rehabilitation nach Schlaganfall
Die theoretische Grundlage bildet oft die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges. Sie erklärt, wie unser Nervensystem auf Sicherheit und Gefahr reagiert.
Forschung warnt vor überzogenen Versprechen
Wissenschaftler wie Dr. Nils Kroemer sehen großes Potenzial, mahnen aber zur Vorsicht. “Die Forschung steht noch am Anfang”, so der Experte. Viele Studien haben bisher kleine Teilnehmerzahlen. Die biologische Plausibilität der Methoden ist jedoch gegeben.
Das Interesse wächst stetig, wie Fachveranstaltungen zeigen. Klar ist: Summen und Kälte sind kein Wundermittel für schwere Erkrankungen. Als Werkzeuge zur Selbstregulation können sie aber die Widerstandsfähigkeit gegen Alltagsstress stärken.
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