USB-Blocker, Smartphone

USB-Blocker: So schützen Sie Ihr Smartphone an öffentlichen Ladestationen

15.01.2026 - 10:52:12

Sicherheitsbehörden warnen erneut vor manipulierten USB-Ports. Ein simpler Datenblocker unterbindet die Datenübertragung und schützt so vor Diebstahl sensibler Informationen.

Die Warnung vor öffentlichen USB-Ladestationen ist zurück. Sicherheitsbehörden und IT-Experten erneuern ihre Hinweise vor sogenanntem „Juice Jacking“. Die Lösung ist ein simpler Zwischenstecker für wenige Euro.

Die unsichtbare Gefahr: Was ist Juice Jacking?

Kriminelle manipulieren öffentliche USB-Ports oder legen präparierte Ladekabel aus. Das Problem liegt im USB-Standard selbst: Das Kabel überträgt nicht nur Strom, sondern auch Daten. Während das Smartphone lädt, könnten so Passwörter, Banking-Daten oder Schadsoftware übertragen werden.

Moderne Angriffe werden immer raffinierter. Sie umgehen Sicherheitsabfragen, indem sie Nutzerinteraktionen simulieren. Forschungen der TU Graz zeigen, dass Varianten wie „ChoiceJacking“ Schutzmechanismen aushebeln können.

So funktioniert der „USB-Kondom“

Der effektivste Schutz ist ein USB-Datenblocker – umgangssprachlich „USB-Kondom“. Er wird zwischen Kabel und Ladestation gesteckt. Seine Wirkung ist rein physikalisch: Er unterbricht die Datenleitungen, lässt aber den Strom durch.

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  • Der Strom fließt weiter zum Akku.
  • Jegliche Datenübertragung wird technisch unmöglich.
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Vier einfache Schutz-Tipps für unterwegs

Neben dem Datenblocker empfehlen das BSI und das FBI diese Maßnahmen:

  • Eigene Powerbank nutzen: Die sicherste Methode – komplett unabhängig von fremden Anschlüssen.
  • Zur Steckdose greifen: Immer das eigene Netzteil in eine 230-Volt-Steckdose stecken. Über das Stromnetz können keine Daten fließen.
  • Fundkabel ignorieren: Nie öffentlich liegende Ladekabel verwenden. Oft stecken präparierte „O.M.G. Cables“ dahinter.
  • Bildschirm sperren: Das Gerät sollte während des Ladens immer gesperrt sein. Viele Angriffe benötigen einen entsperrten Zugriff.

Warum das Thema jetzt wieder brisant wird

Die erneute Warnung kommt nicht von ungefähr. Durch den EU-weiten USB-C-Standard sind die Angriffsflächen standardisierter geworden. Gleichzeitig wird das Smartphone zum digitalen Lebensmittelpunkt – mit Ausweisen, Tickets und Bezahldaten.

Die Zahl der mobilen Malware-Angriffe ist in den letzten zwölf Monaten spürbar gestiegen. Zwar sind dokumentierte Juice-Jacking-Fälle seltener als Phishing-Attacken, das Schadenspotenzial bei Erfolg ist jedoch enorm.

Wird drahtloses Laden die Lösung sein?

Betriebssysteme wie Android und iOS haben ihre Schutzvorkehrungen bereits verschärft. Langfristig könnte der Qi-Standard für drahtloses Laden das Risiko minimieren, da keine Datenpins mehr verbunden werden.

Doch Experten warnen: Auch NFC-Schnittstellen bieten theoretische Angriffsflächen. Bis drahtloses Laden flächendeckend verfügbar ist, bleibt der kleine USB-Blocker die einfachste und günstigste Versicherung.

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