US-Steuerbehörden, Betrugswelle

US-Steuerbehörden warnen vor neuer Betrugswelle

26.01.2026 - 00:21:12

Die US-Steuersaison 2026 beginnt mit einer alarmierenden Welle digitaler Betrugsversuche. Millionen Bürger werden aktuell mit raffinierter Phishing-Kommunikation überschwemmt, die auf sensible Steuerdaten abzielt.

Cyberkriminelle nutzen die jährliche Steuererklärungsphase für einen massiven Angriff. Sie setzen zunehmend künstliche Intelligenz ein, um täuschend echte Nachrichten zu generieren. Diese scheinen von Finanzbehörden wie dem IRS zu stammen und locken mit angeblichen Steuerrückerstattungen.

Die gefälschten Links führen zu professionell gestalteten Fake-Webseiten. Dort werden Sozialversicherungsnummern und Bankdaten abgegriffen. „Die Betrüger werden immer besser“, warnt die US-Handelsaufsicht FTC. Besonders perfide: KI erstellt nun auch personalisierte Rechnungen, die selbst erfahrene Nutzer täuschen können.

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Steuerberater im Visier der Erpresser

Das Risiko betrifft nicht nur Privatpersonen. Immer häufiger werden Steuerkanzleien und Buchhaltungsunternehmen angegriffen. Sie verfügen über wertvolle Kundendaten und sind während der Hochsaison besonders anfällig für Erpressungssoftware.

Experten raten Steuerberatern zu klaren Kommunikationsregeln mit ihren Mandanten. Ungewöhnliche Datenanfragen sollten stets über einen separaten, verifizierten Kanal bestätigt werden – etwa durch einen direkten Rückruf. Die Angriffe zielen oft darauf ab, kritische Dateien zu verschlüsseln und Lösegeld zu erpressen.

So schützen Sie sich vor Identitätsdiebstahl

US-Behörden haben ihre Warnungen deutlich verschärft. Der IRS aktualisierte erst am 24. Januar seine Betrugshinweise. Ein zentraler Ratschlag: Echte Steuerbehörden kontaktieren Bürger niemals per E-Mail, SMS oder Social Media, um persönliche Daten anzufordern.

Als wirksamer Schutz gilt der Identity Protection PIN. Diese sechsstellige Geheimnummer kennen nur der Steuerzahler und der IRS. Sie verhindert, dass Betrüger mit gestohlenen Daten eine falsche Steuererklärung einreichen. Die FTC startete parallel eine nationale Aufklärungswoche zum Identitätsdiebstahl.

Frühes Einreichen und gesundes Misstrauen helfen

Die Muster sind vorhersehbar: Steuerdeadlines, hohe Rückerstattungserwartungen und sensible Datenübertragung schaffen ein perfektes Betrugsumfeld. Verbraucherschützer erwarten in dieser Saison besonders aggressive Attacken – zugeschnitten auf verschiedene Altersgruppen.

Sicherheitsexperten empfehlen eine mehrschichtige Verteidigungsstrategie. Dazu gehört, die Steuererklärung möglichst früh einzureichen und nur über gesicherte Internetverbindungen zu versenden. Verdächtige Nachrichten sollten nicht beantwortet, sondern als Spam gemeldet werden. Letztlich bleibt gesundes Misstrauen die beste Waffe gegen die ausgeklügelten Betrugsmaschen.

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