US-Immobilienmarkt startet mit deutlichem Verkaufseinbruch
20.02.2026 - 04:40:11 | boerse-global.deDer US-Immobilienmarkt erlebt einen unerwartet starken Rückschlag. Die Verkäufe bestehender Eigenheime brachen im Januar um 8,4 Prozent gegenüber dem Vormonat ein. Das geht aus aktuellen Daten der National Association of Realtors (NAR) hervor. Auf das Jahr hochgerechnet entspricht das einer Rate von nur noch 3,91 Millionen verkauften Einheiten – ein Minus von 4,4 Prozent im Jahresvergleich.
Preise trotzdem auf Rekordniveau
Doch trotz der einbrechenden Nachfrage kletterten die Preise weiter. Der mittlere Verkaufspreis erreichte mit 396.800 Dollar einen neuen Januar-Rekord. Das ist ein Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erklärung für dieses Paradox? Ein chronisch knappes Angebot.
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Nur 1,22 Millionen Häuser standen im Januar zum Verkauf. Bei der aktuellen Verkaufsgeschwindigkeit reicht dieser Bestand für knapp vier Monate. Diese Knappheit hält den Wettbewerb und die Preise hoch. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer stieg dennoch auf 46 Tage.
Hypothekenzinsen bleiben die große Bremse
Warum zögern die Käufer? Die Hauptursache sind weiterhin hohe Finanzierungskosten. Zwar sind die Hypothekenzinsen von ihren Spitzenwerten gefallen, doch sie bleiben eine hohe Hürde. Anfang Februar lag der Durchschnittszins für eine 30-jährige Festhypothek bei etwa 6,1 Prozent.
Das ist deutlich mehr als die historisch niedrigen Raten während der Pandemie. Die höheren monatlichen Belastungen reduzieren die Kaufkraft vieler Haushalte spürbar. Besonders betroffen sind Erstkäufer, die im Januar nur 31 Prozent der Abschlüsse stellten.
Regionale Unterschiede und ein verhaltener Ausblick
Die Entwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich. Im Nordosten gingen die Verkäufe um 5,9 Prozent zurück, während der mittlere Preis dort auf über 505.000 Dollar sprang. Im Süden und Westen könnten für 2026 sogar leichte Preisrückgänge möglich sein.
Wie geht es weiter? Experten erwarten für 2026 bestenfalls ein sehr verhaltenes Wachstum – einige Prognosen rechnen sogar mit einer Preisstagnation. Die Stimmung unter Bauunternehmen ist bereits eingetrübt. Die Hoffnung liegt auf einer weiteren, leichten Entspannung der Hypothekenzinsen. Ob der Markt wirklich ins Gleichgewicht kommt, hängt aber vor allem von der Zinspolitik der US-Notenbank und der gesamtwirtschaftlichen Lage ab.
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