Uran: Wachsendes Angebotsdefizit
23.02.2026 - 04:40:44 | boerse-global.deDer Uranmarkt steht vor einer signifikanten Herausforderung: Die weltweite Produktion deckt aktuell nur etwa 74 bis 90 Prozent des Bedarfs der Kernreaktoren. Während die Nachfrage durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren und eine globale Neuausrichtung der Energiepolitik steigt, bremsen extrem lange Vorlaufzeiten bei neuen Minenprojekten das Angebot aus. Dieses strukturelle Defizit dürfte die Marktsituation weit über das aktuelle Jahrzehnt hinaus prägen.
KI-Boom trifft auf träges Angebot
Ein wesentlicher Treiber für den steigenden Uranbedarf ist der immense Stromhunger moderner Technologie-Infrastruktur. Rechenzentren für Künstliche Intelligenz benötigen eine konstante und kohlenstoffarme Grundlastfähigkeit, die viele Staaten durch den Ausbau der Kernkraft sichern wollen. Neben den USA planen vor allem China, Indien und Russland erhebliche Kapazitätserweiterungen.
Dem gegenüber steht ein Angebot, das auf kurzfristige Nachfragespitzen kaum reagieren kann. Kann die Bergbauindustrie dieses Delta zeitnah schließen? Ein Jahrzehnt der Unterinvestitionen erschwert die Lage, da von der Entdeckung eines Vorkommens bis zur ersten Produktion oft 10 bis 20 Jahre vergehen. Aktuelle Entscheidungen im Minensektor beeinflussen die Versorgungslage daher oft erst in den 2030er Jahren.
Politische Weichenstellungen und Vertragslaufzeiten
Die strategische Bedeutung von Uran hat die Politik weltweit erreicht. In den USA zielen präsidiale Verordnungen darauf ab, die heimische Kernkraftkapazität bis zum Jahr 2050 zu vervierfachen. Da Genehmigungsverfahren und der Aufbau der notwendigen Infrastruktur sehr zeitintensiv sind, werden die heutigen politischen Weichenstellungen die Versorgungssicherheit langfristig determinieren.
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Für die Preisentwicklung am Markt sind vor allem die langfristigen Vertragszyklen der Energieversorger entscheidend. Da diese Unternehmen ihren Brennstoffbedarf meist Jahre im Voraus decken, könnten verzögerte Beschaffungen in der nahen Zukunft zu einem erheblichen Einkaufsdruck führen. Die nächsten konkreten Datenpunkte für die Marktbalance liefern die kommenden Prognosen der World Nuclear Association (WNA) zur langfristigen Angebots- und Nachfrageentwicklung.
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