UPM-Kymmene: EBIT springt 71 Prozent auf 212 Millionen
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 20:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de
UPM-Kymmene treibt den Konzernumbau mit Hochdruck voran. Das Management spaltet Sparten ab und schmiedet Allianzen für das schwierige Papiergeschäft. Die Gewinne steigen deutlich, während der Ausblick für die zweite Jahreshälfte 2026 getrübt bleibt.
Der finnische Konzern meldet starke Zahlen für das zweite Quartal. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte um 71 Prozent auf 212 Millionen Euro. Dank effizienter Kostenkontrolle stieg die Marge auf 9,0 Prozent.
Parallel dazu verkleinert sich das Unternehmen. Die Aktionäre stimmen im August über die Abspaltung der Sperrholz-Sparte WISA Group ab. Ein geplantes Joint Venture mit Sappi soll das Geschäft mit grafischen Papieren stabilisieren.
Die Investmentbank Berenberg erhöhte ihr Kursziel für das Papier auf 23,50 Euro. Die Analysten bewerten den Titel dennoch neutral. Die Aktie notiert aktuell bei 23,09 Euro.
Der Kurs liegt derzeit 17,03 Prozent unter seinem Jahreshoch. Belastend wirken sinkende Preise für Zellstoff sowie geplante Wartungsarbeiten in den Werken Kaukas und Pietarsaari. Analysten von Berenberg warnten, dass die Gewinnprognosen für das restliche Jahr zu optimistisch sein könnten.
Die Abstimmung über die neue WISA Group im August markiert den nächsten Meilenstein. Bei Zustimmung der Eigner folgt die Erstnotiz an der Börse Helsinki voraussichtlich Anfang November.
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