Merz Umfrage

Unzufriedenheit mit Kanzler Merz auf Allzeithoch: AfD holt CDU/ CSU in Umfrage ein

07.04.2026 - 16:58:47 | ad-hoc-news.de

Im neuen RTL/ntv-Trendbarometer sinkt die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz auf nur 20 Prozent. Die AfD zieht gleichauf mit der Union, während SPD und FDP weiter abrutschen.

Merz Umfrage - Foto: THN

Die Unzufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz hat im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer ein Allzeittief erreicht. Nur noch 20 Prozent der Befragten äußern sich zufrieden mit dem Kanzler, während 78 Prozent unzufrieden sind. Dieser Rückgang um drei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche spiegelt wachsende Kritik an der Regierung wider, inmitten steigender Energiepreise und anhaltender Wirtschaftskrise.

AfD gewinnt an Zustimmung

Die Alternative für Deutschland (AfD) profitiert von der Stimmungslage und legt um einen Prozentpunkt zu, sodass sie nun gleichauf mit CDU/CSU bei 22 Prozent liegt. Die Union verliert damit ihren alleinigen Spitzenplatz. Experten sehen hier einen Zusammenhang mit Unsicherheiten in der Energieversorgung und der wirtschaftlichen Lage, die viele Bürger stärker belasten.

Die SPD stagniert auf ihrem Tiefststand von 12 Prozent, was bereits die vierte Woche in Folge ist. FDP und BSW fallen unter die Drei-Prozent-Marke und würden bei einer Bundestagswahl nicht einziehen. Die Regierungsparteien kämen zusammen nicht auf eine Mehrheit.

Hintergründe der Umfrage

Das RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa befragte repräsentativ 2504 Personen vom 31. März bis 4. April 2026. Die Ergebnisse zeigen eine Polarisierung der Wählerstimmung. Die AfD gewinnt besonders in Regionen mit hohen Energiepreisen, wo Kritik an der Regierungspolitik laut wird. CDU/CSU-Chef Merz steht unter Druck, da seine Partei nicht mehr klar dominiert.

Zusätzliche Berichte aus anderen Quellen bestätigen den Trend. Die Tagesschau meldet steigende Energiepreise durch Netzentgelte und CO2-Abgaben, was die Unzufriedenheit befeuert. Wirtschaftsverbände wie der BDI warnen vor einer Rezession, mit einem Wachstumsrückgang von 0,2 Prozent im Vorjahr.

Wirtschaftliche Belastungen treiben Wähler ab

Die deutsche Wirtschaft kämpft mit anhaltender Stagnation. Laut FAZ sind Energiepreise um 15 Prozent gestiegen, was Haushalte und Unternehmen trifft. Die Inflation liegt bei 2,8 Prozent, und die Arbeitslosigkeit steigt auf 6,1 Prozent. Viele Befragte nennen diese Themen als Hauptgrund für ihre Unzufriedenheit mit der Regierung.

Die AfD positioniert sich als Protestpartei gegen die etablierten Kräfte. Parteichef Alice Weidel forderte in einer jüngsten Rede "radikale Sparmaßnahmen" und eine Neuausrichtung der Energiepolitik. Dies findet bei unzufriedenen Wählern Anklang, wie Umfragen von Infratest dimap zeigen, wo die AfD in Ostdeutschland auf 30 Prozent kommt.

Regierung unter Druck

Bundeskanzler Merz verteidigte seine Politik in einer Pressekonferenz und wies Vorwürfe zurück. "Wir stabilisieren die Wirtschaft langfristig", sagte er. Dennoch sinkt sein Beliebtheitswert. Eine Parallele Umfrage von Forschungsgruppe Wahlen ergibt ähnliche Werte: 21 Prozent Zufriedenheit.

Interne Link: Für Hintergründe zur deutschen Wirtschaftskrise 2026 auf ad-hoc-news.de.

Regionale Unterschiede

In Westdeutschland hält die Union 25 Prozent, in Ostdeutschland ist die AfD stärker mit 28 Prozent. Die Grünen verlieren auf 14 Prozent, die Linke bleibt bei 5 Prozent. Diese Spaltung unterstreicht regionale Unzufriedenheit mit der Energiepolitik.

Weitere Berichte aus der Welt heben hervor, dass Bauernproteste und Gewerkschaftsstreiks die Stimmung verschärfen. Die IG Metall meldet 200.000 Streikende in der Autoindustrie aufgrund von Stellenabbau.

Ausblick auf kommende Entwicklungen

Die nächsten Wochen bringen Landtagswahlen in zwei Bundesländern, wo der Trend getestet wird. Analysten erwarten weitere Verluste für die Regierung. Merz plant ein Energiepaket mit Subventionen, doch Kritiker bezweifeln die Wirksamkeit.

Interne Link: Lesen Sie mehr über AfD-Erfolge in Ostdeutschland.

Vergleich mit Vorwochen

Vor einem Monat lag Merz bei 28 Prozent Zufriedenheit. Der Absturz korreliert mit Berichten über höhere Stromrechnungen. Die AfD hat seit Januar 5 Prozentpunkte zugelegt. SPD-Chef Lars Klingbeil räumt "Arbeitsdefizite" ein.

Aus internationaler Sicht beobachtet die EU die Entwicklungen genau. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte vor Populismus. Der Spiegel berichtet über Verhandlungen zu EU-Fördermitteln für Energie.

Expertenanalysen

Politologe Karl-Rudolf Korte sieht "eine Warnung für die Demokratie". Die AfD nutzt soziale Medien effektiv, mit Millionen Views zu Kritikvideos. Andere Umfragen wie Allensbach bestätigen den Trend mit AfD bei 21 Prozent.

Interne Link: Unsere Analyse zu der Merz-Regierung in der Krise.

Implikationen für die Politik

Die Umfrage resultate zwingen die Koalition zu Kurskorrekturen. Forderungen nach Steuersenkungen lauten laut. Die FDP drängt auf Deregulierung, doch innerparteiliche Konflikte bremsen Reformen.

Die Methodik des Trendbarometers basiert auf Computer-unterstützten Telefoninterviews. Die Stichprobe ist demographisch gewichtet. Historisch gesehen korrelieren solche Tiefs mit Rezessionen, wie 2008/09.

In den 90ern erlebte die CDU ähnliche Umfragetiefs vor der Rot-Grünen Wende. Heute addieren sich Energiekrise, Ukraine-Krieg und Lieferkettenprobleme. Der Ifo-Index sank auf 85 Punkte, signalisiert schwache Konjunktur.

Experte Josef Janning von der DGAP kommentiert: "Die AfD profitiert von Frust, aber langfristig fehlt ihr Regierungsfähigkeit." Weitere Quellen wie ZDF zeigen identische Zahlen.

Interne Link: Aktuelle Umfragen zur Politik.

Die Wirtschaftskrise vertieft sich: Exporte sanken um 4 Prozent, Industrieproduktion um 2,5 Prozent. Die EZB hält Zinsen bei 3,5 Prozent, was Kredite verteuert. Haushalte sparen, Konsum bricht ein.

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