Universitäten, Ringvorlesungen

Universitäten öffnen Ringvorlesungen zur psychischen Gesundheit

02.02.2026 - 19:39:11

Hochschulen in Deutschland reagieren auf die steigenden psychischen Belastungen in der Gesellschaft. Sie öffnen ihre Ringvorlesungen für die breite Öffentlichkeit und setzen auf digitale Formate. Ziel ist es, Aufklärung zu leisten, Stigmata abzubauen und präventive Strategien zu vermitteln.

Die Vorlesungsreihen behandeln drängende Themen der modernen Lebenswelt. Im Fokus stehen weit verbreitete Belastungen wie Stress, Angst und Depressionen. Konkrete Bewältigungsstrategien und die Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit stehen dabei im Vordergrund.

Ein zentrales Anliegen ist die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Organisationen wie das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit binden oft Betroffene in die Diskussion ein. Programme wie „Mental Health First Aid“, die Laien zu Ersthelfern in psychischen Krisen ausbilden, finden zunehmend Verbreitung.

Anzeige

Viele Berufstätige kämpfen mit Stress und finden kaum Zeit für Erholung – das wirkt sich langfristig auch auf die psychische Gesundheit aus. Ein kostenloses E‑Book zeigt 5 Sofortmaßnahmen, 6 Lösungen gegen Zeitdiebe und 2 kurze Achtsamkeitsübungen, mit denen Sie Arbeit und Privatleben besser ins Gleichgewicht bringen. Konkrete Übungen und direkt umsetzbare Tipps helfen, Belastungen zu senken und die Produktivität ohne Mehrstress zu steigern. Work-Life-Balance E-Book gratis sichern

Digitale Formate erreichen mehr Menschen

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, setzen die Veranstalter auf hybride und digitale Formate. Online-Streams und Aufzeichnungen ermöglichen eine orts- und zeitunabhängige Teilnahme. Dieser barrierearme Zugang ist ein Schlüssel zur breiten Streuung präventiver Botschaften.

Forschungsprojekte wie „MUTSPRUNG“ in Nordrhein-Westfalen untersuchen die psychische Gesundheit von Studierenden. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Konzeption von Aufklärungsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen an Hochschulen ein.

Prävention lohnt sich – auch wirtschaftlich

Experten sind sich einig: Investitionen in die Prävention psychischer Erkrankungen sind auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Studien belegen die hohen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung.
* Psychische Erkrankungen sind die zweitthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.
* Jede zweite Frühberentung geht darauf zurück.

Die Arbeitswelt reagiert: Für Unternehmen wird die psychische Gesundheit der Beschäftigten immer wichtiger. Betriebliches Gesundheitsmanagement und eine gesunde Führungskultur gelten als entscheidende Faktoren.

@ boerse-global.de