Universität, Wien

Universität Wien meldet Quantensprung und psychologische Erkenntnisse

19.02.2026 - 15:00:12 | boerse-global.de

Wiener Forscher entwickeln eine schnellere Methode zur Überprüfung von Quantenzuständen und zeigen, dass ein Fokus auf Stärken in der Depressionsbehandlung hilft.

Ein Forschungsteam der Universität Wien hat eine neue Methode zur Echtzeit-Überprüfung von Quantenzuständen entwickelt. Die Technik könnte die Fehlerkorrektur in Quantencomputern revolutionieren. Parallel dazu liefert eine psychologische Studie neue Ansätze für die Depressionsbehandlung.

Quantencomputer: Zertifizierung in Echtzeit

Das Problem bei Quantencomputern ist ihre Fehleranfälligkeit. Bisherige Methoden, um die korrekten Quantenzustände zu überprüfen, waren langsam und störanfällig. Die Wiener Physiker setzen nun auf optische Schalter. Ihr Verfahren zertifiziert die Zustände schneller und präziser.

Experten sehen darin einen entscheidenden Schritt. Die Technologie könnte Quantencomputer aus dem Labor in die Praxis bringen, indem sie das Nadelöhr der Fehlerkorrektur überwindet. Dieser Erfolg festigt den Ruf Wiens als weltweit führenden Standort für Quantenphysik.

Depression: Stärken in den Fokus rücken

Wie wirkt sich die Art, über Depression zu sprechen, auf Betroffene aus? Eine Langzeitstudie der Universität Wien mit über 700 Teilnehmern liefert Antworten. Die Daten zeigen: Ein Fokus auf Stärken und Ressourcen hilft.

Konkret bedeutet das: Therapeutische Ansätze, die nicht nur Defizite, sondern auch die Resilienz der Menschen betonen, zeigen positive Effekte auf das Wohlbefinden. Die Forscher plädieren dafür, dieses „Stärken-Narrativ“ stärker in Behandlungskonzepte zu integrieren.

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Internationale Konferenzen bestimmen den Campus

Während die Forschung für Schlagzeilen sorgt, ist der Campus voller internationaler Gäste. Heute startet das 36. Mass Spectrometry Forum am Institut für Analytische Chemie. Das Treffen ist eine zentrale Plattform für neueste Entwicklungen in der chemischen Analytik.

In der kommenden Woche folgt eine theologische Tagung. Unter dem Titel „Concilia provincialia et dioecesana“ analysieren Historiker die Geschichte synodaler Traditionen. Das Thema ist brandaktuell – mitten in globalen Debatten über Kirchenreformen. Referenten aus Cambridge, Washington D.C. und Bologna werden erwartet.

Blick in die Zukunft: Reformen stehen an

Der universitäre Alltag steht vor Veränderungen. Das Wintersemester endet diese Woche, das Sommersemester beginnt am 1. März. Eine größere Reform wirft ihre Schatten voraus: die Modernisierung des Lehramtsstudiums.

Ab dem Studienjahr 2026/27 soll die Ausbildung durch neue Bachelor- und Masterstrukturen attraktiver gestaltet werden. Die vielen hochkarätigen Publikationen und Konferenzen diesen Februar zeigen jedoch: The Forschung an der Universität Wien braucht keine Reform, um international zu glänzen.

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