Universität Manchester stattet 65.000 Nutzer mit KI-Assistent aus
19.01.2026 - 16:09:12Die Universität Manchester startet die weltweit erste Vollausrollung von Microsofts KI-Copilot für eine gesamte Hochschule. Die Partnerschaft mit Microsoft soll Studierende und Forschende für die Arbeitswelt der Zukunft rüsten.
Ab Sommer 2026 haben alle 65.000 Studierenden und Beschäftigten der britischen Universität vollen Zugang zu Microsoft 365 Copilot. Die KI wird direkt in Word, Excel und PowerPoint integriert. Die Universitätsleitung betont: Der gleichberechtigte Zugang für alle, unabhängig von privaten Mitteln, ist ein Kernziel. Man will so der entstehenden digitalen Kluft begegnen.
„KI ist jetzt Teil des Alltags. Wir haben die Verantwortung, diese Tools allen gerecht verfügbar zu machen“, sagt Universitätspräsident Professor Duncan Ivison. Ein erfolgreicher Pilotversuch zwischen 2024 und 2025 ebnete den Weg: 90 Prozent der Testnutzer aktivierten das Tool innerhalb des ersten Monats.
Vom Lernen bis zur Spitzenforschung
Für Studierende soll Copilot als Hilfsmittel beim Lernen, bei Übersetzungen und der Prüfungsvorbereitung dienen – stets im Rahmen der Richtlinien für verantwortungsvolle KI-Nutzung. „Die kostenlose Plattform wird eine enorme Hilfe sein“, sagt Studierendenvertreterin Amrit Dhillon. Das Ziel: Absolventen sollen mit ihren KI-Kenntnissen bei Arbeitgebern punkten.
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In der Forschung erhofft man sich einen Schub. Über 1.600 Wissenschaftler könnten mühsame Aufgaben wie Literaturrecherche oder Datenanalyse beschleunigen. Die Universität baut dabei auf eine lange Tradition: Seit der Pionierarbeit von Alan Turing vor 76 Jahren ist Manchester ein Zentrum der KI-Forschung. Aktuelle Projekte reichen von der Brustkrebsbehandlung bis zur Nachhaltigkeit in der Modeindustrie.
Blaupause für Hochschulen weltweit?
Die Universität setzt auf umfassende Schulungen und arbeitet mit Gewerkschaften und Netzwerken zusammen, um die Einführung zu begleiten. Man verpflichtet sich zudem zur Transparenz über die Umweltauswirkungen der Technologie.
Dieser flächendeckende Einsatz könnte zum Modell für andere Hochschulen werden. Während weltweit noch über den Umgang mit generativer KI diskutiert wird, geht Manchester einen entschlossenen Schritt. Der Erfolg des Projekts wird genau beobachtet werden – er könnte neue Standards für die digitale Universität des 21. Jahrhunderts setzen.


