Uniqa Insurance Aktie: René Roider neuer Head of Group Data & IT
04.06.2026 - 05:33:15 | boerse-global.deDie Uniqa Insurance treibt ihre Digitalstrategie voran – und stellt die Aktionäre auf mehr Geld ein. Der Versicherer hat die Leitung des Bereichs Group Data & IT neu besetzt. Das operative Geschäft läuft parallel dazu auf hohem Niveau.
Die Aktie notiert mit 17,50 Euro nur 1,7 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. In den vergangenen zwölf Monaten legte der Titel um 35 Prozent zu – getrieben von stabilen Ergebnissen und der Aussicht auf steigende Ausschüttungen.
René Roider übernimmt die IT-Führung
René Roider wird neuer Head of Group Data & IT. Er soll die IT-Strukturen des Konzerns fit machen für die Wachstumsziele bis 2028. Der Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung von Datenverarbeitung und digitalem Kerngeschäft für die Effizienz in den 14 Heimmärkten.
Der Wechsel fällt mit robusten Quartalszahlen zusammen. Die verrechneten Prämien stiegen um 14,4 Prozent auf 2,80 Milliarden Euro. Besonders stark wuchsen die internationalen Märkte mit plus 6,2 Prozent, während Österreich ein Plus von 4,2 Prozent verzeichnete.
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Das Konzernergebnis legte um 7,5 Prozent auf 128 Millionen Euro zu. Die Combined Ratio – das Verhältnis von Schäden und Verwaltungskosten zu den Prämieneinnahmen – blieb mit 91,0 Prozent auf rentablem Niveau. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich um 5,3 Prozent auf 210 Millionen Euro.
Kapitalmanagement und Dividenden-Plan
Im Mai platzierte Uniqa eine neue Tier-2-Nachranganleihe über 500 Millionen Euro. Gleichzeitig kaufte der Konzern bestehende Anleihen zurück. Das Ziel: längere Laufzeiten und eine proaktive Steuerung der regulatorischen Eigenmittelbasis.
Im Juni steht die Hauptversammlung an. Dort stimmen die Aktionäre über den Dividendenvorschlag ab. Das Management plant eine Erhöhung um 20 Prozent auf 0,72 Euro je Aktie – entsprechend der Politik einer progressiven Ausschüttung.
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Die Führung hält am Jahresausblick fest: ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 und 570 Millionen Euro. Das setzt voraus, dass keine außergewöhnlichen Belastungen durch Naturkatastrophen oder Kapitalmarktverwerfungen eintreten. Mit einer Solvency-II-Quote von 272 Prozent verfügt Uniqa über eine komfortable Kapitalbasis. Sie stützt sowohl die geplanten IT-Investitionen als auch die höhere Gewinnbeteiligung der Aktionäre.
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