Uniper Aktie: Betriebsrat fordert Börsengang statt Verkauf
09.06.2026 - 18:38:22 | boerse-global.de
Die Debatte um die Zukunft von Uniper wird konkreter. Die Aktie fällt am Dienstag um 2,6 Prozent auf 44,90 Euro. Anleger reagieren verunsichert auf die widersprüchlichen Signale im Prozess um den geplanten Staatsausstieg.
Die Betriebsräte des Energieunternehmens haben sich klar positioniert. Sie fordern einen Börsengang statt eines Direktverkaufs an Investoren oder strategische Partner. Nur so seien der langfristige Erhalt des Unternehmens, die Standorte und die Wertschöpfung zu sichern.
Frist bis Juni gesetzt
Der Bund muss seine Uniper-Anteile bis 2028 auf 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren. Das ist vertraglich fixiert. Jetzt prüft die Bundesregierung verschiedene Optionen. Als mögliche Interessenten gelten CPPIB, EPH, Equinor, Brookfield und TotalEnergies.
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Die Frist für potenzielle Bieter läuft bis zum 12. Juni. Organisiert wird der Verkaufsprozess von UBS und J.P. Morgan. Ob ein Börsengang oder ein Verkauf an einen Großinvestor die bessere Lösung ist — darüber tobt der Streit.
Der Kurs liegt aktuell rund 23 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 36,56 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 56,30 Euro aus dem Mai fehlen allerdings gut 20 Prozent. Die 30-Tage-Volatilität liegt bei knackigen 67 Prozent — ein Zeichen für die anhaltende Unsicherheit.
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