Uniper, Aktie

Uniper Aktie: 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak in Wilhelmshaven

16.05.2026 - 10:54:56 | boerse-global.de

Uniper eröffnet Kapazitätsvermarktung für sein Wasserstoff-Importterminal in Wilhelmshaven und treibt damit die grüne Transformation voran.

Uniper Aktie: 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak in Wilhelmshaven - Foto: über boerse-global.de
Uniper Aktie: 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak in Wilhelmshaven - Foto: über boerse-global.de

Uniper schiebt sein wichtigstes Wasserstoffprojekt in die nächste Phase. Mit dem Start der sogenannten Open Season für das geplante Importterminal in Wilhelmshaven beginnt die Vermarktung der künftigen Kapazitäten. Das ist mehr als ein Formalakt. Für den Konzern geht es darum, einen zentralen Baustein seiner Transformation früh an den Markt zu bringen.

Terminal soll Importdrehscheibe werden

Die Uniper Hydrogen GmbH hat das Verfahren zur Kapazitätsallokation eröffnet. Interessierte Marktteilnehmer können nun ihr Interesse bekunden und Flächen für das Terminal reservieren. In einer zweiten Phase sollen daraus verbindliche Nutzungsverträge werden. Der Abschluss des Verfahrens ist für Juni 2026 geplant.

Der Standort ist klar auf die deutsche Wasserstoffinfrastruktur ausgerichtet. In Wilhelmshaven soll Wasserstoff zunächst in Form von Ammoniak ankommen. Vor Ort will Uniper das Ammoniak in einem Cracker wieder in Wasserstoff aufspalten und anschließend in das entstehende deutsche Kernnetz einspeisen.

Die Dimension ist beachtlich. Das Terminal soll jährlich bis zu 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak umschlagen, was rund 350.000 Tonnen Wasserstoff entspricht.

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Große Pläne, neuer Kurs

Wilhelmshaven ist Teil einer deutlich größeren Strategie. Bis Anfang der 2030er-Jahre will Uniper rund 8 Milliarden Euro in die grüne Transformation investieren. Der frühere Kraftwerksstandort bietet dafür vorhandene Infrastruktur. Neben dem Importterminal sind dort auch Großelektrolyseure und eine Anbindung an Wasserstoffspeicher in Salzkavernen vorgesehen.

Hinzu kommt die operative Lage. Nach den jüngsten Quartalszahlen für das erste Jahresviertel 2026 sieht sich Uniper wieder in der Gewinnzone. Das Unternehmen setzt damit auf ein breiter aufgestelltes Beschaffungsportfolio und auf mehr Stabilität im Geschäft mit volatilen Energiemärkten.

Aktie bleibt im Aufwärtstrend

Am Markt kommt das Vorhaben freundlich an. Die Aktie legte am Freitag um 1,03 Prozent zu und schloss bei 44,30 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von 31,85 Prozent zu Buche. Vom 52-Wochen-Hoch bei 46,75 Euro trennt den Titel nur noch ein kleiner Abstand, gleichzeitig liegt er klar über dem 50-Tage-Durchschnitt von 40,34 Euro.

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Für den weiteren Verlauf rückt nun vor allem der Zeitplan in den Blick. Im Juni 2026 soll die erste Vermarktungsphase abgeschlossen werden, im Mai 2026 steht zudem die Hauptversammlung an, auf der die Aktionäre über die vorgeschlagene Dividende von insgesamt 300 Millionen Euro entscheiden sollen. Gerade diese Termine dürften zeigen, wie viel Substanz der Markt dem Wasserstoffkurs von Uniper bereits zutraut.

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