Unilever: Hauptversammlung am 13. Mai
03.05.2026 - 04:22:08 | boerse-global.deEine Hauptversammlung, ein Ex-Dividenden-Tag, ein milliardenschwerer Deal in der Pipeline— Unilever-Aktionäre haben in dieser Woche einiges zu verarbeiten.
Am Mittwoch, den 13. Mai, lädt der Konsumgüterkonzern zur Jahreshauptversammlung ins Hilton London Bankside. Wer nicht persönlich erscheint, kann per Webcast teilnehmen— inklusive Q&A. Proxy-Formulare müssen bis spätestens 11:30 Uhr BST am Montag, den 11. Mai, bei Computershare eingegangen sein.
Ex-Dividende am Tag danach
Bereits am 14. Mai folgt der Ex-Dividenden-Tag. Die Quartalsdividende für Q1 liegt bei 0,4664 Euro— ein Plus von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Unternehmen steht finanziell solide dahinter: 2025 erwirtschaftete Unilever einen freien Cashflow von 5,9 Milliarden Euro, der die Dividendenausschüttungen von 4,3 Milliarden Euro komfortabel abdeckte.
McCormick-Deal als strategischer Dreh- und Angelpunkt
Im Hintergrund läuft die wohl folgenreichste Transaktion der jüngeren Unternehmensgeschichte. Im März 2026 vereinbarte Unilever die Zusammenführung seines Lebensmittelgeschäfts mit McCormick— in einem Cash-und-Aktien-Deal mit einem Gesamtwert von rund 44,8 Milliarden Dollar. Unilever-Aktionäre erhalten 55,1 Prozent des kombinierten Unternehmens, Unilever PLC selbst behält zunächst einen direkten Anteil von 9,9 Prozent, den es schrittweise abbauen will.
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Das Ziel dahinter: Unilever soll sich als reiner HPC-Konzern— also Haushalts- und Körperpflegeprodukte— neu aufstellen. Der Abschluss ist für Mitte 2027 geplant, vorbehaltlich Aktionärs- und Regulierungszustimmung.
Aus den erwarteten Erlösen will Unilever zwischen 2026 und 2029 Aktienrückkäufe von bis zu 6 Milliarden Euro finanzieren. Einmalige Restrukturierungskosten von rund 500 Millionen Euro sind für denselben Zeitraum eingeplant.
Sparprogramm läuft der Zeit voraus
Auf der Hauptversammlung dürfte auch das laufende Effizienzprogramm Thema sein. Das 2024 gestartete Kostensenkungsprogramm mit einem Ziel von 800 Millionen Euro bis Ende 2026 ist bereits zu 750 Millionen Euro abgearbeitet— und damit deutlich früher als erwartet. Im April kam die Übernahme von Grüns hinzu, einem wachstumsstarken Anbieter von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln mit starker Stellung im US-Markt.
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Die Aktie notiert aktuell bei 50,49 Euro und liegt damit rund 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Februar. Berenberg Bank hob das Kursziel zuletzt von 50,40 auf 57,90 britische Pence an, beließ die Einstufung aber bei "Hold"— ein Signal, dass Analysten Potenzial sehen, aber auf Klarheit beim McCormick-Deal warten.
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