Unidevice, PPA-Insolvenz

Unidevice: PPA-Insolvenz seit April 2024

30.04.2026 - 10:55:09 | boerse-global.de

Die Unidevice AG schweigt seit zwei Jahren zu ihrer Lage. Nach Zusammenbruch der Tochter und Rücktritt des Aufsichtsrats fehlen verlässliche Geschäftszahlen völlig.

Unidevice: PPA-Insolvenz seit April 2024 - Foto: über boerse-global.de
Unidevice: PPA-Insolvenz seit April 2024 - Foto: über boerse-global.de

Bei der Unidevice AG herrscht seit zwei Jahren fast vollständige Funkstille. Wer heute nach aktuellen Geschäftszahlen sucht, findet kaum belastbare Fakten. Das Unternehmen agiert fast vollständig im Verborgenen. Anleger stehen vor einer Mauer aus Schweigen.

Ein Absturz in Raten

Im Jahr 2024 brach das Geschäftsmodell der Gruppe zusammen. Die wichtigste Tochtergesellschaft PPA International AG geriet ins Visier der Steuerfahnder. Ermittler untersuchten den Vorwurf der Steuerhinterziehung. Die Tochter stellte daraufhin den Betrieb weitgehend ein.

Parallel dazu verließ die Führung das Unternehmen. Der gesamte Aufsichtsrat trat im Mai 2024 zurück. Ein Vorstandsmitglied legte zeitgleich sein Amt nieder. Seit Juni 2024 findet kein Handel mehr an den Börsenplätzen Xetra und Frankfurt statt.

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Fehlende Transparenz als Hürde

Das Unternehmen nutzt seinen Status im Freiverkehr konsequent aus. In diesem Segment gelten kaum Transparenzpflichten. Unidevice veröffentlicht weder Quartalsberichte noch Ad-hoc-Meldungen. Eine fundierte Bewertung der Lage bleibt damit unmöglich.

Die PPA International AG durchläuft seit April 2024 ein Insolvenzverfahren. Dieser Prozess prägt die Situation bis heute. Verlässliche Informationen stammen derzeit ausschließlich vom Insolvenzverwalter oder dem zuständigen Gericht.

Anleger blicken nun auf die Verwertung der restlichen Vermögenswerte. Das Insolvenzgericht gibt Aufschluss darüber, ob für die Muttergesellschaft noch Kapital übrig bleibt. Neue Details zum Verfahrensstand könnten die Informationslücke in den kommenden Monaten schließen.

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