Unicode, Emojis

Unicode kündigt neue Emojis an: Pickle, Meteor und Cracking Face

24.01.2026 - 12:31:11

Der Unicode-Konsortium-Entwurf für Emoji 18.0 enthält 19 Kandidaten wie eine eingelegte Gurke und ein Cracking Face. Die finale Version erscheint voraussichtlich ab Frühjahr 2027.

Das digitale Vokabular wächst weiter: Der Unicode-Konsortium hat die Entwürfe für Emoji 18.0 vorgestellt. Die Liste enthält lang ersehnte Symbole wie eine Gurke im Glas, einen Meteor und einen Leuchtturm. Die endgültige Auswahl fällt zwar erst im September 2026, doch der Entwurf zeigt, wie sich die digitale Kommunikation 2027 verändern könnte.

Die Hauptattraktionen: Pickle und Meteor

Unter den 19 Kandidaten stechen zwei besonders hervor: die „Pickle“ (Gurke im Glas) und der „Meteor“. Beide füllen Lücken im aktuellen Emoji-Lexikon.

Die geplante Gurke im Glas unterscheidet sich deutlich von der frischen Gurke (🥒). Der Entwurf zeigt eine eingelegte, holprige Gurke. Experten erwarten, dass sie vor allem für Food-Inhalte und Redewendungen genutzt wird – frei von den Doppeldeutigkeiten, die das frische Pendant in der Internetkultur erlangt hat.

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Der Meteor wiederum ist als eigenständiges Symbol für Geschwindigkeit, Einschlag oder dramatische Wendungen konzipiert. Sein Design zeigt einen in der Atmosphäre verglühenden Gesteinsbrocken. Damit hebt er sich vom Kometen (☄️) und der Sternschnuppe ab. Emojipedia-Analysten sagen ihm eine hohe Nutzung in Chats über Raumfahrt, plötzliche Veränderungen oder das „Reinplatzen“ in Situationen voraus.

Überraschungswende: Das „Cracking Face“

Eine späte Änderung sorgte diese Woche für Aufsehen. Ursprünglich war ein „Squinting Face“ (Zusammengekniffenes Gesicht) als neuer Gesichtsausdruck geplant. Doch nun empfiehlt das zuständige Gremium stattdessen ein „Cracking Face“.

Dieses Emoji zeigt ein Smiley-Gesicht, das physisch bricht oder zersplittert. Es steht metaphorisch für einen Nervenzusammenbruch, überwältigenden Stress oder das Gefühl, sich äußerlich zusammenzureißen, während man innerlich zerfällt. Digitalexperten sehen darin eine perfekte Visualisierung des populären „I‘m fine“-Memes, bei dem Chaos hinter einer Fassade versteckt wird. Die endgültige Entscheidung steht noch aus.

Weitere Kandidaten: Von Natur bis Werkzeug

Die Liste von Emoji 18.0 umfasst weitere praktische Ergänzungen:

  • Leuchtturm: Ein lang erwartetes Symbol für Führung, Sicherheit und Küstenreisen.
  • Monarchfalter: Eine spezifische Schmetterlingsart, die die kulturelle Bedeutung des Monarchfalters in Nordamerika und sein Symbol für Migration würdigt.
  • Radiergummi: Ein Werkzeug-Emoji für Korrektur, Löschung oder „Neuanfang“.
  • Kescher: Ergänzt die Kategorien Outdoor und Hobby.
  • Daumenzeiger: Neue, nach links und rechts zeigende Daumen sollen die Aufmerksamkeitslenkung in Chats erleichtern.

Der lange Weg auf die Tastatur

Der Prozess bis zur Verfügbarkeit ist mehrstufig. Das Unicode-Konsortium wird den Standard voraussichtlich im September 2026 finalisieren. Anschließend beginnen Apple, Google, Samsung und Microsoft mit der Gestaltung ihrer eigenen Versionen.

Nutzer müssen sich jedoch gedulden:
* Android: Neue Emojis erscheinen typischerweise im letzten Quartal 2026 mit einem OS-Update.
* iOS: Apple-Nutzer erhalten den neuen Satz meist im Frühjahr des Folgejahres. Analysten rechnen mit einem Rollout in iOS 27.4 um März oder April 2027.

Trend zur „Hyper-Spezifität“

Die stetige Erweiterung des Emoji-Standards spiegelt die wachsende Komplexität digitaler Kommunikation wider. Die Aufnahme spezifischer Symbole wie des Monarchfalters oder der Gurke im Glas zeigt einen Trend zur „Hyper-Spezifität“. Nutzer können damit präzisere Konzepte ausdrücken, anstatt sich mit allgemeinen Annäherungen zu begnügen.

Die mögliche Einführung des „Cracking Face“ unterstreicht zudem, wie sensibel das Gremium auf sich wandelnde emotionale Nuancen im Netz reagiert. In einer Zeit, in der Remote-Arbeit und digitale Kommunikation 2026 weiter dominieren, steigt die Nachfrage nach Emojis für komplexe psychologische Zustände.

Bis zur Finalisierung im September bleiben die Zeichen Entwürfe. Das Unicode-Konsortium sammelt noch Feedback. Bis dahin müssen sich Enthusiasten weiter mit Gurke und Komet begnügen – in Erwartung ihrer gepickelten und meteorischen Nachfolger.

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