Ubisoft, Aktie

Ubisoft Aktie: Zwei Millionen Verkäufe

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 03:14 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Das Remake von Assassin's Creed Black Flag übertrifft Erwartungen mit über zwei Millionen Verkäufen am ersten Tag und einem neuen Steam-Spielerrekord für die Serie.

Ubisoft: Assassin's Creed Black Flag Remake startet mit Rekordverkäufen
Abstrakte Szene, die die Videospielindustrie darstellt, mit dynamischen Lichteffekten und digitalen Partikeln, die Wachstum und Erfolg symbolisieren. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der französische Videospiel-Publisher Ubisoft verzeichnet mit der Veröffentlichung von Assassin's Creed Black Flag Resynced einen signifikanten kommerziellen Erfolg. Das Remake des ursprünglich vor 13 Jahren erschienenen Titels konnte innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Launch am 9. Juli 2026 über zwei Millionen Exemplare absetzen. Martin Schelling, Head of the Assassin’s Creed Brand, bestätigte diese Marke und bezeichnete das Ergebnis als Belohnung für die beteiligten Teams. Das Spiel ist für die Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X|S sowie für den PC verfügbar.

Rekordzahlen für Assassin's Creed Black Flag Resynced

Auf der Vertriebsplattform Steam stellte der Titel mit einem Spitzenwert von 99.451 gleichzeitig aktiven Spielern einen neuen Rekord für das gesamte Franchise auf. Damit übertraf die Neuauflage den bisherigen Bestwert von Assassin's Creed Shadows, der bei rund 64.000 gleichzeitigen Nutzern gelegen hatte. Auch bei den Kritikern stieß das Projekt auf positive Resonanz: Die Bewertung auf Metacritic erreichte 84 Punkte, was das höchste Rating für die Serie seit über einem Jahrzehnt darstellt.

Technisch basiert das Remake auf der Anvil-Engine, die auch für Assassin's Creed Shadows genutzt wurde. Laut Nicolas Lopez, Technical Architect bei Ubisoft, wurde die Hardware der aktuellen Konsolengeneration vollständig ausgereizt, unter anderem durch eine verdoppelte Bevölkerungsdichte in den Städten im Vergleich zu vorherigen Titeln. An der Entwicklung waren insgesamt 15 Studios beteiligt, darunter Ubisoft Philippines und Ubisoft Singapore. Trotz der hohen Verkaufszahlen sah sich das Unternehmen Kritik wegen der Preisgestaltung von Zusatzinhalten ausgesetzt. Ein optionaler "Day-One-DLC" wurde für rund 85 US-Dollar angeboten, was zeitweise zu gemischten Nutzerbewertungen auf Steam führte.

Strategischer Fokus auf Kosteneinsparungen

Hinter den Kulissen setzt Ubisoft seine im Jahr 2026 begonnene Restrukturierung fort. Unmittelbar nach der Veröffentlichung von Black Flag Resynced gab das Unternehmen die Entlassung von 51 Mitarbeitern im Studio in Barcelona bekannt, die zuvor an dem Titel gearbeitet hatten. Dies markiert die siebte Entlassungswelle im laufenden Jahr, wodurch sich die Zahl der gestrichenen Stellen auf insgesamt 731 summiert. Das Management verfolgt das Ziel, die Kosten um 200 Millionen Euro zu senken. In diesem Zusammenhang wurden bereits die Standorte in Winnipeg, Belgrad, Stockholm und Halifax geschlossen.

In seinem aktuellen 356-seitigen Jahresbericht warnt das Unternehmen zudem vor den Risiken zu langer Entwicklungszyklen. Ubisoft betonte, dass späte Veröffentlichungen den Erfolg eines Spiels gefährden können, wenn die Markterwartung bereits abgeklungen ist. Als Beispiele für langwierige Projekte gelten Beyond Good & Evil 2 sowie das mittlerweile eingestellte Remake von Prince of Persia. Zudem strich der Konzern die Passage aus seinem Bericht, wonach Monetarisierung den Spielspaß fördere, und konzentriert sich stattdessen verstärkt auf einen spielerorientierten Ansatz.

Finanzielle Kennzahlen und Marktentwicklung

Die finanzielle Lage zeigte zuletzt eine Erholung. Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 meldete Ubisoft Net Bookings in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Getrieben wurde dieses Wachstum neben der Kernmarke Assassin's Creed auch durch Titel wie The Division, Anno und Avatar. CEO Yves Guillemot bezeichnete das Quartal als solide. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer (MAUs) stieg auf über 130 Millionen.

Die Ubisoft-Aktie reagierte positiv auf die jüngsten operativen Fortschritte und notiert aktuell bei 5,98 Euro. Damit liegt der Titel 14,66 % über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 5,22 Euro und konnte in den vergangenen 30 Tagen um 23,66 % zulegen. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier jedoch ein Minus von 5,92 %. Die aktuelle Marktkapitalisierung beläuft sich auf 798,27 Millionen Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das am 3. Oktober 2025 bei 10,20 Euro markiert wurde, beträgt derzeit -41,37 %. Vom 52-Wochen-Tief bei 3,69 Euro hat sich der Kurs hingegen um 62,10 % nach oben abgesetzt. Der durchschnittliche Kurs der letzten 200 Tage liegt bei 5,73 Euro, womit der aktuelle Wert rund 4,35 % darüber notiert. Das gesamte Franchise Assassin's Creed hat nach Angaben von Vantage Studios mittlerweile die Marke von 250 Millionen verkauften Einheiten überschritten.

Anzeige

Ubisoft-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ubisoft-Analyse vom 13. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Ubisoft-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ubisoft-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ubisoft: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | FR0000054470 | UBISOFT | boerse | 69756511 |