Uber, Aktie

Uber Aktie: Zürich als nächster Robotaxi-Markt

17.06.2026 - 11:24:39 | boerse-global.de

Uber und WeRide planen den zweiten europäischen Robotaxi-Markt in Zürich. Der Dienst soll nach behördlicher Genehmigung starten.

Uber und WeRide starten Robotaxi-Dienst in Zürich
Uber - Ein futuristisches Robotaxi fährt durch eine moderne Zürcher Stadtlandschaft bei Dämmerung, mit verschwommenen Lichtern. 17.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Uber und WeRide weiten ihre europäische Partnerschaft zügig aus. Nur wenige Wochen nach der Ankündigung für Madrid geben beide Unternehmen heute den Start eines kommerziellen Robotaxi-Dienstes im Großraum Zürich bekannt — vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.

Zweiter europäischer Markt in zwei Wochen

Der Zürich-Launch folgt einem erprobten Muster. WeRide hatte im November 2025 bereits einen Erlaubnisschein des Schweizer Bundesamts für Straßen für autonome Fahrten in der Furttal-Region erhalten. Dieser regulatorische Vorlauf soll die Markteinführung beschleunigen. Fahrten werden über die Uber-App buchbar sein; der lokale Mobilitätsbetreiber Rydera übernimmt das Flottenmanagement vor Ort.

Zürich wäre damit das erste Einsatzgebiet für autonome Taxis in der Schweiz. Die Flotte soll schrittweise wachsen, mit dem Ziel, in zentralen städtischen Bereichen vollständig fahrerlose Betriebe einzuführen.

Globale Expansion nimmt Fahrt auf

Hintergrund der Expansion ist eine bestehende Partnerschaftsvereinbarung über 15 Städte weltweit. Mit Zürich wäre man in fünf davon aktiv — neben europäischen Märkten betreiben Uber und WeRide bereits vollständig fahrerlose Dienste in Abu Dhabi und Dubai sowie öffentliche Fahrten in Riad.

Langfristig planen beide Partner den Einsatz von Zehntausenden Robotaxis auf öffentlichen Straßen. Das Geschäftsmodell bleibt dabei aktivaarm: WeRide stellt die Technologie, lokale Betreiber wie Rydera verantworten Flottenbetrieb und -investitionen.

Für Uber ist das Engagement in autonomen Fahrdiensten ein zentrales strategisches Element. Das Unternehmen positioniert sich als Buchungsplattform für Drittanbieter wie WeRide, Wayve oder andere AV-Partner — ohne selbst Fahrzeuge zu kaufen. Ob sich dieses Plattformmodell in Europa schnell genug skalieren lässt, hängt nun stark davon ab, wie zügig die Schweizer Behörden grünes Licht geben.

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