TSMC Aktie: Tokyo Electron muss NT$150 Millionen zahlen
28.04.2026 - 20:33:55 | boerse-global.deGestern markierte die TSMC-Aktie noch ein Jahreshoch bei knapp 405 US-Dollar. Heute dreht die Stimmung. Der Kurs fällt um knapp drei Prozent auf 393,14 Dollar. Ein allgemeiner Rücksetzer bei Chip-Werten drückt auf die Notierungen. Parallel dazu sorgt ein handfester Spionage-Skandal in Taiwan für Aufsehen.
Haftstrafen für Technologie-Diebstahl
Ein taiwanisches Gericht hat einen ehemaligen TSMC-Ingenieur zu zehn Jahren Haft verurteilt. Er hatte streng geheime Daten zur neuen 2-Nanometer-Chiptechnologie gestohlen. Der Empfänger der Daten war der japanische Anlagenbauer Tokyo Electron. Auch weitere beteiligte Ingenieure erhielten mehrjährige Gefängnisstrafen.
Das Urteil ist ein Novum. Erstmals verhängte das Gericht eine Strafe gegen ein Unternehmen unter dem nationalen Sicherheitsgesetz. Tokyo Electron muss umgerechnet rund 4,8 Millionen US-Dollar zahlen. Die Strafe ist für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich fließen Entschädigungen in Millionenhöhe an TSMC und die Staatskasse.
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Der Haupttäter wechselte von TSMC ins Marketing von Tokyo Electron Taiwan. Dort überredete er ehemalige Kollegen zur Weitergabe von internen Dokumenten. Die Ermittler fanden später detaillierte Baupläne auf den Servern der Japaner. Das Ziel: Tokyo Electron wollte sich lukrative Aufträge für die 2-Nanometer-Produktion sichern.
Rekordgewinne federn Risiken ab
Operativ läuft es für den weltgrößten Auftragsfertiger glänzend. Im ersten Quartal stieg der Gewinn um 58 Prozent auf einen neuen Rekordwert. Für das Gesamtjahr rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum von über 30 Prozent. Im zweiten Quartal sollen die Erlöse auf bis zu 40,2 Milliarden Dollar klettern.
TSMC kontrolliert über 90 Prozent der weltweiten Produktion von Hochleistungschips. Diese Dominanz ruft Analysten auf den Plan. Die britische Bank Barclays hob ihr Kursziel kürzlich auf 470 Dollar an. Die Experten verweisen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Chips.
Trotz der starken Zahlen bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Die geopolitischen Spannungen zwischen China und Taiwan erfordern ständige Anpassungen in den Lieferketten. Strengere US-Exportkontrollen treiben parallel dazu die Compliance-Kosten in die Höhe. Der aktuelle Spionagefall zeigt konkret, wie massiv die technologische Führerschaft von TSMC unter Beschuss steht.
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