TSMC Aktie: Kapazitäten blockiert
15.04.2026 - 22:40:33 | boerse-global.de35,71 Milliarden US-Dollar Umsatz in nur drei Monaten – ein Plus von 35,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei TSMC reißt die Nachfrage nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz nicht ab. Der weltgrößte Auftragsfertiger profitiert massiv von Tech-Giganten, die sich ihre Lieferketten für die kommenden Jahre sichern wollen.
Die Produktionslinien für modernste Chips sind faktisch bis 2028 ausverkauft. KI-Hyperscaler reservieren Kapazitäten für die kommenden 2nm-Anlagen und die neuen Fabriken in Arizona weit im Voraus. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich im Kurs wider: Die Aktie notiert mit knapp 379 US-Dollar unmittelbar an ihrem 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von fast 39 Prozent.
Lieferketten unter Kontrolle
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die Sperrung der Straße von Hormus belasten derzeit die globalen Helium-Lieferketten. TSMC meldet indes eine stabile Produktion. Der Konzern fängt mögliche Ausfälle durch ein internes Recyclingsystem auf. An den modernsten Standorten erreicht das Unternehmen Rückgewinnungsquoten von 80 bis 90 Prozent. Diversifizierte Lieferverträge und hohe Lagerbestände minimieren das Risiko zusätzlich.
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Paralleler Produktionshochlauf
Parallel dazu treibt das Management den Ausbau der nächsten Chip-Generation voran. Erstmals startet TSMC einen simultanen Hochlauf an zwei Standorten: Die Fabriken in Hsinchu und Kaohsiung bereiten sich auf die 2nm-Massenproduktion vor. Bis Ende 2026 peilt das Unternehmen eine monatliche Kapazität von 80.000 bis 130.000 Wafern an.
Bereits im vierten Quartal 2025 machten fortschrittliche Technologien – 7nm und kleiner – 77 Prozent des gesamten Wafer-Umsatzes aus. Die Umstellung auf die 2nm-Architektur und der für 2026 geplante 1,6nm-Prozess festigen diese Dominanz im High-End-Segment.
Am morgigen Donnerstag, den 16. April, präsentiert TSMC die detaillierten Quartalszahlen. Während der Spitzenumsatz bereits feststeht, rückt nun die Profitabilität in den Mittelpunkt. Marktbeobachter erwarten für das erste Quartal eine Bruttomarge zwischen 63 und 65 Prozent. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausblick für das zweite Quartal sowie konkreten Updates zum 165 Milliarden US-Dollar schweren Fabrik-Ausbau in Arizona.
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