TSMC Aktie: Eindrucksvolle Performance
15.01.2026 - 17:27:23Der taiwanesische Chip-Gigant hat am Donnerstagmorgen abgeliefert – und wie! Mit einem Nettogewinn von 505,7 Milliarden Taiwan-Dollar (umgerechnet rund 16 Milliarden US-Dollar) für das vierte Quartal 2025 sprengte TSMC die Erwartungen der Analysten. Die hatten im Schnitt nur mit 478,4 Milliarden Taiwan-Dollar gerechnet. Ein Gewinnsprung von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal – bereits das siebte Quartal in Folge mit zweistelligem Wachstum.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die Aktie schoss in Taipeh um über 5 Prozent nach oben und setzte damit ihre beeindruckende Rally fort. Bereits 2025 hatte der Titel um 44 Prozent zugelegt, während der Gesamtmarkt nur 25,7 Prozent gewann. Und 2026? Bislang weitere 9 Prozent im Plus.
KI-Hunger treibt Milliarden-Investitionen
Was die Zahlen besonders macht: TSMC sieht den AI-Boom nicht als temporäres Strohfeuer. CEO C.C. Wei sprach von “starken Signalen” der Kunden, die Kapazitäten anfordern. Die Prognose für 2026 liest sich wie ein Versprechen: Der Umsatz soll in US-Dollar um fast 30 Prozent steigen.
Um dieser Nachfrage Herr zu werden, plant TSMC einen massiven Kapitalausbau. Die Investitionsausgaben für 2026 könnten um bis zu 37 Prozent auf 56 Milliarden US-Dollar klettern. Für 2028 und 2029 kündigte Wei “signifikante” weitere Steigerungen an. Eine Ansage, die Zuversicht ausstrahlt – aber auch Risiken birgt. “Wir sind auch sehr nervös”, räumte Wei ein. “Wenn wir nicht vorsichtig investieren, wäre das eine Katastrophe für TSMC.”
USA-Expansion nimmt Fahrt auf
Doch TSMC drückt aufs Gas. Neben den drei bereits geplanten Werken in Arizona arbeitet der Konzern an einem vierten Standort und der ersten Packaging-Anlage für fortgeschrittene Chip-Verpackungen in den USA. Zusätzliches Land sei bereits gekauft worden, verriet Wei. Die Gesamtinvestitionen in den USA summieren sich damit auf über 165 Milliarden Dollar – 100 Milliarden kamen zuletzt obendrauf.
Hinter den Kulissen bahnt sich offenbar ein Handelsdeal zwischen Taiwan und der Trump-Administration an. Die New York Times berichtete, dass Washington die Zölle auf taiwanesische Importe von 20 auf 15 Prozent senken könnte – im Gegenzug will man TSMC zu mindestens fünf weiteren Werken in Arizona bewegen.
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Dominanz zementiert
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,4 Billionen Dollar lässt TSMC selbst Samsung weit hinter sich – der südkoreanische Rivale bringt es nur auf gut die Hälfte. Als zentraler Auftragsfertiger für Nvidia, Apple, AMD und Broadcom sitzt TSMC an einer Schlüsselposition der globalen Tech-Wertschöpfungskette.
Der Umsatzausblick für das erste Quartal 2026 unterstreicht diese Macht: Bis zu 35,8 Milliarden Dollar Erlös werden erwartet – ein Anstieg von satten 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Nebeneffekt: Deutsche Zulieferer im Höhenflug
Die TSMC-Euphorie schwappte am Donnerstag auch nach Deutschland über. Aixtron schoss um mehr als 5 Prozent hoch, Suss Microtec und Siltronic legten jeweils über 4 Prozent zu. Als Ausrüster der Chipindustrie profitieren diese Unternehmen direkt von TSMCs Investitionsoffensive.
Bleibt die Frage: Wie lange trägt der AI-Boom? Wei gibt sich trotz aller Zuversicht vorsichtig. Die Nervosität über eine mögliche Blase ist spürbar. Doch solange die Rechenzentren weltweit hungrig nach Rechenleistung sind und TSMC die einzige Adresse für modernste Chips bleibt, dürfte die Musik weiterspielen.
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