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Aktien New York: Chip-Aktien treiben Nasdaq hoch - Dow bleibt etwas zurück

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 20:02 Uhr, dpa.de

Trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag im Handelsverlauf überwiegend Kursgewinnen verzeichnet.

Vor allem Papiere der Halbleiterbranche erholten sich nach der jüngsten Schwäche teils kräftig. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 stieg zuletzt um 1,7 Prozent auf 29.760 Zähler.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 blieb dagegen mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 52.553 Punkte etwas zurück. Hier bremsten die Kursverluste von IBM US4592001014, Microsoft US5949181045 und Salesforce US79466L3024. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 legte um 0,8 Prozent auf 7.545 Zähler zu.

Nach den Luftangriffen der USA wächst im Iran die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg. Die Vereinigten Staaten bombardierten nach eigenen Angaben rund 90 militärische Ziele. Es war die zweite Nacht in Folge, in der es Angriffe gab. Irans Streitkräfte attackierten staatlichen Angaben zufolge mehrere US-Ziele in der Region. Unter anderem seien Zerstörer und Schiffe vor der Küste Bahrains mit Marschflugkörpern angegriffen worden.

Die Kursverluste der Software-Entwickler führten Händler auf eine Ankündigung der Kaffeehauskette Starbucks US8552441094 zurück. Diese will künftig beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz setzen. Die könnte den klassischen Software-Anbietern also zur Konkurrenz werden. Die Aktien von IBM, Microsoft, Salesforce und Workday verloren bis zu knapp drei Prozent. Aktien von Starbucks gewannen dagegen mehr als drei Prozent.

Für die Aktien von Pepsico US7134481081 ging es um drei Prozent abwärts. Analysten zufolge überschattet der Konflikt der USA mit dem Iran die Perspektiven des Brause- und Snack-Produzenten. Aktien von Coca-Cola US1912161007 gaben um 0,8 Prozent nach.

Die Anteilscheine von Ionis Pharmaceuticals US4622221004 brachen um fast ein Viertel ein. Als Grund dafür wurde eine gescheiterte Spätphasenstudie für das gemeinsam mit der britischen Astrazeneca GB0009895292 entwickelte Medikament Wainua genannt. Das Mittel konnte Herzprobleme bei Patienten mit einer seltenen Herzerkrankung nicht verhindern.

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