Trockenfrüchte: Gesunder Snack oder Zuckerfalle?
25.01.2026 - 07:42:12Trockenfrüchte sind eine konzentrierte Kalorien- und Zuckerbombe. Getrocknete Aprikosen, Datteln und Rosinen gelten als gesunder Snack, doch Ernährungsexperten warnen vor dem übermäßigen Verzehr. Ihr Nährstoffreichtum hat eine entscheidende Kehrseite.
Nährstoffe im Kompakten Format
Der größte Vorteil liegt in der verdichteten Nährstoffpower. Durch den Wasserentzug beim Dörren steigt der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen stark an. Trockenfrüchte liefern viel Kalium, Magnesium und Antioxidantien.
* Aprikosen sind eine gute Quelle für Vitamin A.
* Feigen punkten mit einem hohen Kalziumgehalt.
* Der Ballaststoff-Anteil ist im Vergleich zu frischem Obst um ein Vielfaches höher.
Diese Dichte macht sie zu einer praktischen Ergänzung – besonders wenn frisches Obst nicht zur Hand ist.
Die unterschätzte Zucker-Dichte
Doch die Konzentration wird zum Problem: Der Zuckergehalt schießt in die Höhe. Trockenfrüchte bestehen zu 50 bis über 60 Prozent aus Zucker, meist Fruktose. Die Kaloriendichte ist vier- bis fünfmal höher als bei frischem Obst.
Sie sind gesundheitsbewusst und fragen sich, welche Folgen hoher Zuckerkonsum auf Ihren Körper hat? Der 25-seitige PDF-Report „Laborwerte-Selbstcheck“ erklärt leicht verständlich, welche Blutwerte (z. B. Cholesterin, TSH und wichtige Vitalstoffe) Sie beobachten sollten, wie Ernährung und Zucker diese beeinflussen und wann ein Arztbesuch ratsam ist. Der Report enthält praktische Erklärungen und Tipps zur Interpretation Ihrer Werte, damit Sie Ernährungsentscheidungen gezielt treffen können. Sofort-Download per E‑Mail. Jetzt kostenlosen Laborwerte-Report anfordern
Eine Handvoll Rosinen nimmt kaum Platz ein, enthält aber ein Vielfaches an Kalorien und Zucker als die gleiche Menge frischer Trauben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät daher strikt zur Mäßigung. Maximal 25 Gramm – eine kleine Handvoll – können gelegentlich eine der täglich empfohlenen Obstportionen ersetzen.
Vorsicht vor versteckten Zusätzen
Beim Einkauf lohnt der Blick aufs Kleingedruckte. Viele konventionelle Produkte werden mit Schwefeldioxid (E220) behandelt, um Farbe und Haltbarkeit zu verbessern. Dies kann bei empfindlichen Personen Unverträglichkeiten auslösen.
Zudem mischen einige Hersteller extra Zucker, Glukosesirup oder Pflanzenöle bei. Solche Früchte sind dann eher Süßigkeiten als ein natürlicher Snack. Die bessere Wahl sind naturbelassene, ungeschwefelte Bio-Produkte, auch wenn sie optisch dunkler aussehen.
Die goldene Regel: Die Menge macht’s
Experten sind sich einig: Trockenfrüchte sind nicht per se ungesund, aber der bewusste Umgang ist alles. Gegenüber Schokolade oder Gummibärchen haben sie den Vorteil wertvoller Begleitstoffe.
Doch sie sind kein kalorienarmer Snack und sollten vor allem in Diäten nur sparsam genossen werden. Letztlich sind sie eine konzentrierte Energiequelle – aber kein Ersatz für das Volumen und die Frische eines Apfels oder einer Handvoll Beeren.


