Trianon-Hochhaus wird zur höchsten Kunstgalerie Deutschlands
24.01.2026 - 22:33:12Das Frankfurter Trianon-Hochhaus verwandelt seine obersten, leerstehenden Etagen in eine spektakuläre Kunstgalerie. Das Projekt „House of Galleries“ eröffnet diese Woche und zeigt auf drei ehemaligen Vorstandsetagen zeitgenössische Kunst. Rund 40 Galerien aus ganz Europa nutzen die ungewöhnlichen Räume – eine kreative Antwort auf den wachsenden Büroleerstand in der Bankenmetropole.
Kunst statt Konferenzen: Leerstand als Chance
Vom 22. bis 25. Januar verwandeln sich die Etagen 42 bis 44 des Wolkenkratzers in pulsierende Ausstellungsflächen. Nach einer ausverkauften Premiere im Vorjahr kehrt das Format „one room – one artist“ zurück: Jede Galerie präsentiert dort einen Künstler im Fokus. Die Besucher tauchen so tief in einzelne Werke ein und erhalten gleichzeitig einen Überblick über die aktuelle Kunstszene.
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Organisiert wird das Event von „The Frankfurt Art Experience“. Ziel ist es, Frankfurt nach langer Pause wieder ein überregionales Kunstmesseformat zu geben – und zwar in schwindelerregender Höhe.
Warum ausgerechnet ein Bankenturm?
Die Umnutzung ist eine direkte Reaktion auf den strukturellen Wandel im Frankfurter Büromarkt. Seit der Auszug des langjährigen Hauptmieters Deka Bank stehen viele Flächen im 1993 erbauten Trianon-Turm leer. Die Eigentümergesellschaft meldete im Vorjahr sogar Insolvenz an.
Die temporäre Galerie-Nutzung stellt eine intelligente Zwischenlösung dar:
* Sie belebt das ikonische Gebäude
* Generiert positive Aufmerksamkeit
* Zeigt kreative Alternativen zum Leerstand
Die Stadt Frankfurt fördert solche Ansätze aktiv. Ihr strategisches Leerstandsmanagement bringt Ideengeber und Immobilieneigentümer zusammen.
Diskussionen mit Aussicht: „Art Talks“ im 44. Stock
Über die reine Ausstellung hinaus will das „House of Galleries“ Debatten anstoßen. Am 23. und 24. Januar finden in der 44. Etage Podiumsdiskussionen statt. Galeristen, Künstler und Experten debattieren dort brisante Themen:
* Den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Fotografie
* Den Wandel der Sammlergenerationen
* Die Zukunft des Kunststandorts Frankfurt
Die Lage mitten im Finanzdistrikt schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Geld, Immobilien und Kultur.
Ein Modell für andere Städte?
Frankfurts Skyline wird von Bankentürmen geprägt – doch viele stehen heute teilweise leer. Projekte wie dieses zeigen: Der Leerstand muss kein Problem, sondern kann eine Chance sein. Temporäre Kunstnutzungen steigern die Attraktivität von Gebäuden und bereichern das städtische Leben.
Könnte das Trianon-Modell Schule machen? Die positive Resonanz spricht dafür. Entscheidend wird sein, ob sich die Zusammenarbeit zwischen Insolvenzverwaltern, Eigentümern und Kulturschaffenden dauerhaft etabliert. Für Frankfurt ist es schon jetzt ein Signal: Selbst in der Höhe des Finanzdistrikts hat die Kunst ihren Platz erobert.
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