Transocean Aktie: 185-Millionen-Deal mit Harbour Energy
18.06.2026 - 17:19:12 | boerse-global.de
Transocean hat zwei neue Bohraufträge an Land gezogen. Die Verträge mit Harbour Energy in Norwegen und Santos in Australien bringen insgesamt rund 185 Millionen Dollar in die Kassen des Tiefseespezialisten. Der Auftragsbestand wächst damit auf 7,1 Milliarden Dollar – gebucht bis weit ins Jahr 2028.
Zwei Bohranlagen, zwei Deals
Die „Transocean Norge" bohrt ab Anfang 2028 fünf Löcher für Harbour Energy. Rund 300 Tage ist der Auftrag angesetzt, 149 Millionen Dollar fließen dafür. Drei Optionen für weitere Bohrlöcher sind bereits im Vertrag.
Die „Transocean Equinox" übernimmt derweil zwei Bohrungen für Santos vor Australien. Der Vertrag läuft im zweiten Quartal 2027 an, dauert etwa 90 Tage und schlägt mit 36 Millionen Dollar zu Buche. Fünf Optionen für Zusatzbohrungen sind möglich.
Kurs trotz Auftragsplus unter Druck
Die Anleger reagierten am Donnerstag dennoch verhalten. Die Aktie fiel um 7,21 Prozent auf 4,50 Euro. Das ist ein Minus von fast 30 Prozent innerhalb eines Monats. Der RSI liegt bei 29,2 – technisch gesehen ist die Aktie damit überverkauft.
Auf zwölf Monate betrachtet sieht es anders aus: 68 Prozent Plus seit Juni 2025. Das 52-Wochen-Hoch von 6,64 Euro aus dem Mai ist allerdings außer Reichweite. Aktuell notiert der Titel 32 Prozent darunter.
Ausblick auf rauer See
Die neuen Aufträge zeigen: Die Nachfrage nach spezialisierten Offshore-Bohranlagen bleibt stabil. Transocean profitiert von Engpässen in den Segmenten für raue Umgebungen und Ultra-Tiefwasser. Gleichzeitig belasten fallende Energiepreise die Stimmung. Der nächste Flottenstatusbericht dürfte zeigen, ob das Auftragstempo hält.
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