TradingView Charts im Brokercheck: Wie stark ist die kostenlose TradingView Integration wirklich?
03.02.2026 - 06:36:04Wer heute ernsthaft an den Märkten unterwegs ist, kommt an TradingView Charts kaum vorbei. Die Plattform hat sich vom Nischentool für Chart-Nerds zu einer Art Standard für moderne technische Analyse entwickelt. Doch zwischen teuren Pro-Abos, verschiedenen Broker Integrationen und dem Versprechen von TradingView kostenlos stellt sich eine Frage: Wie sinnvoll ist der Zugang zu TradingView über einen Broker wie Skilling wirklich, gerade für Trader, die hochwertige Charts ohne hohen Fixpreis wollen?
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Im Zentrum steht dabei ein einfaches Versprechen: Statt ein eigenständiges Abo zu bezahlen, öffnen Trader TradingView Charts direkt aus dem Brokerkonto heraus und handeln nahtlos aus dem Chart. Skilling versucht genau diese Schnittstelle zu besetzen und bietet den Zugriff auf TradingView als integrierte Tradingumgebung an. Für viele dürfte das eine Alternative zum klassischen TradingView Download und dem separaten Login auf der Originalplattform sein.
Skilling positioniert sich als europäischer Online Broker mit Fokus auf Einfachheit: reguliert in der EU, stark digitalisiert, mit klarer Ausrichtung auf moderne Benutzeroberflächen. In dieses Konzept passt TradingView perfekt, denn die Charts gelten als besonders intuitiv, gleichzeitig aber extrem tief konfigurierbar. Dort, wo klassische Brokerplattformen oft altbacken wirken, setzt die kombinierte Lösung aus Skilling Konto plus TradingView Charts auf eine visuelle, fast schon App ähnliche Nutzererfahrung.
Für Trader bedeutet das konkret: Sie loggen sich über den Broker ein, öffnen TradingView Charts im Browser und können Orderplatzierung, Positionsverwaltung und Chartanalyse in einem zusammenhängenden Interface erledigen. Die Integration soll den sonst üblichen Medienbruch vermeiden, bei dem man in TradingView analysiert und anschließend im Brokerfenster manuell Orders eingibt. Gerade für kurzfristig agierende Trader, die oft mit mehreren Signalen und Indikatoren arbeiten, kann dieser direkte Übergang ein spürbarer Effizienzgewinn sein.
Im Kern bleiben aber die bekannten Stärken von TradingView: eine große Auswahl an Indikatoren, flexible Zeichenwerkzeuge, mehrere Charttypen, umfangreiche Layout Optionen und eine starke Community Komponente. Die Plattform ist längst mehr als ein simpler Chartdienst. Sie ist zugleich soziales Netzwerk, Ideensammlung und Marktscanner. Wer etwa den TradingView Screener nutzt, kann Märkte nach Volumen, Performance, technischen Signalen oder fundamentalen Kennzahlen filtern und sich potenzielle Setups direkt im Chart anzeigen lassen.
Spannend ist die Frage, wie weit die kostenlose Nutzung in der Brokerintegration tatsächlich geht. Klassisch unterscheidet TradingView zwischen einem kostenlosen Basiszugang mit Werbung und Einschränkungen sowie mehreren Pro Stufen. Über Skilling und vergleichbare Brokerlösungen wird ein Teil der Funktionalität ohne zusätzliche Abo Gebühr zugänglich, wobei der genaue Umfang von der Vereinbarung zwischen Broker und TradingView abhängt. In der Praxis heißt das: Viele Trader erhalten professionelle Chartfunktionen, ohne separat bei TradingView ein kostenpflichtiges Paket abschließen zu müssen.
Hier liegt auch der größte Reiz von TradingView kostenlos in der Brokerintegration: Wer ohnehin über einen regulierten Broker wie Skilling handeln möchte, erhält die zentrale Chartumgebung quasi als Mehrwert. Gleichzeitig bindet diese Lösung den Trader aber enger an den jeweiligen Anbieter. Wer später den Broker wechselt, verliert unter Umständen die gewohnte Kombination aus Konto und TradingView Charts und muss dann entweder auf eine andere Integration ausweichen oder ein direktes Abo bei TradingView wählen.
Technisch betrachtet orientiert sich das Handling stark am webbasierten Ansatz der Plattform. Ein separater TradingView Download ist in vielen Fällen gar nicht mehr nötig, da Charts, Screener, Ordertickets und Kontoinformationen in einem Browserfenster laufen. Nur wer bewusst eine dedizierte Desktop Umgebung bevorzugt, könnte den klassischen Download trotzdem in Erwägung ziehen. Für die Mehrheit, die auf verschiedenen Geräten arbeitet, dürfte der Browserzugang allerdings reichen, zumal er sich unkompliziert mit der Brokeranmeldung verknüpfen lässt.
Besonders interessant ist die Integration von Orderfunktionen direkt im Chart. Limit, Stop oder Market Order lassen sich im Kontext der TradingView Charts platzieren, was viele Fehlerquellen bei der manuellen Eingabe reduziert. Stop Loss und Take Profit lassen sich visuell verschieben, was das Management laufender Positionen übersichtlicher macht. Hier zahlt sich die Kombination von Optik und Funktionalität aus: Das Chartbild wird zum zentralen Arbeitsplatz, nicht nur zum Analysefenster.
Ein weiteres Thema ist der Zugang zu Marktdaten. TradingView ist bekannt dafür, dass bestimmte Realtime Daten auf der Originalplattform kostenpflichtig sind oder gesondert hinzugebucht werden müssen. In der Brokerintegration übernimmt jedoch häufig der Broker die Datenversorgung, etwa für wichtige Indizes, Währungen oder Rohstoffe. Für Trader kann das bedeuten, dass sie relevante Märkte mit Echtzeitkursen innerhalb der TradingView Charts verfolgen, während sie bei direkter Nutzung von TradingView unter Umständen zusätzliche Datenabos abschließen müssten.
Gleichzeitig sollte man die Grenzen der Lösung nicht übersehen. Je nach Broker sind nicht alle TradingView Features vollständig verfügbar, manche Community oder Skript Funktionen können eingeschränkt sein. Wer sehr tief in eigene Skripte, Pine Script Programmierung oder komplexe Multi Asset Layouts einsteigen will, muss im Detail prüfen, ob die Integration den eigenen Workflows genügt. Für viele aktive Retail Trader, die vor allem saubere Charts, einen leistungsfähigen TradingView Screener und direkte Orderplatzierung wünschen, dürfte der verfügbare Funktionsumfang jedoch mehr als ausreichend sein.
Auch aus Regulierungssicht ist der Setup relevant. Skilling tritt in der EU unter Aufsicht an und bietet damit einen Rahmen, der sich gerade von unregulierten CFD Anbietern absetzt. Trader sollten dennoch wie immer sorgfältig prüfen, welches Risiko sie mit Hebelprodukten eingehen, unabhängig davon, wie modern oder ansprechend die Tradingumgebung gestaltet ist. TradingView Charts können helfen, Entscheidungen besser zu visualisieren, sie ersetzen aber keine Risikoabwägung und schon gar nicht eine Strategie.
Unterschätzt wird oft die Lernkurve. TradingView wirkt auf den ersten Blick spielerisch, doch die wahre Stärke liegt in der Tiefe der Plattform: von Multi Timeframe Analysen über Alarmfunktionen bis hin zu detaillierten Layouts für verschiedene Märkte. Wer TradingView kostenlos über einen Broker Einstieg erstmals nutzt, tut gut daran, sich Zeit für die Oberfläche zu nehmen, Watchlists anzulegen, den Screener für eigene Kriterien zu konfigurieren und Schritt für Schritt Routine aufzubauen. Die Plattform belohnt diejenigen, die sie systematisch einrichten, statt nur spontan ein paar Linien ins Chartbild zu ziehen.
Für wen lohnt sich das Modell insgesamt? Für Einsteiger kann der kostenlose Brokerzugang ein risikoarmes Testfeld sein, um TradingView Charts kennenzulernen, ohne direkt ein separates Abo zu buchen. Fortgeschrittene Trader profitieren vor allem vom Zusammenspiel aus Chart, Screener und Orderfunktion. Und Profis, die ohnehin mehrere Tools parallel nutzen, können TradingView als zentrales Analysefenster in ein breiteres Setup integrieren. Entscheidend ist, dass die Erwartungen klar sind: Die Brokerintegration ist eine bequeme und oft kosteneffiziente Variante, aber kein automatischer Ersatz für jedes denkbare TradingView Pro Feature.
Am Ende bleibt der Kernpunkt: TradingView hat die Art, wie Trader Märkte sehen, nachhaltig verändert. Die Integration in Brokerplattformen wie Skilling senkt nun die Einstiegshürde und macht mächtige Charttechnik einer größeren Nutzergruppe zugänglich. Wer sich bewusst macht, welche Funktionen er wirklich braucht, kann TradingView kostenlos oder weitgehend kostenneutral nutzen und dabei dennoch auf professionelle Tools zugreifen. Gerade für aktive Trader, die Charts als zentrales Steuerpult ihres Handelns verstehen, kann dieser Zugang einen Unterschied machen, ohne das Budget für teure Zusatzabos zu sprengen.
Weitere Informationen unter: https://www.trading-house.broker/tradingview-kostenlos/?ref=ahnart


