Trade Desk Aktie: Erste Partner
07.01.2026 - 19:36:50The Trade Desk hat The Guardian und Buzzfeed als erste Verlagspartner für seine OpenAds-Initiative gewonnen. Die Ankündigung erfolgt während der CES 2026 in Las Vegas und soll die Transparenz im digitalen Werbemarkt verbessern – während Analysten unterschiedliche Signale senden.
Die OpenAds-Strategie nimmt Gestalt an
Mit The Guardian und Buzzfeed setzt The Trade Desk auf namhafte Publisher, um seine neue Technologie zu etablieren. OpenAds zielt darauf ab, die Wertschöpfungskette im programmatischen Werbegeschäft zu verkürzen: Weniger Zwischenhändler bedeuten mehr Umsatz für Content-Ersteller und gleichzeitig bessere Kontrolle für Werbetreibende über die Platzierung ihrer Anzeigen.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Auf der CES 2026 steht Transparenz im Ad-Tech-Sektor im Mittelpunkt. Konkurrent DoubleVerify präsentierte parallel seine KI-gestützte Plattform und machte auf ein branchenweites Problem aufmerksam: Rund 15 Prozent der programmatischen CTV-Transaktionen landen in nicht-premium Umgebungen – ein verschwendetes Quartalsbudget von über einer Milliarde Dollar.
Analysten uneinig über Bewertung
Die Reaktionen von der Wall Street fallen gemischt aus. Wolfe Research bestätigte zwar die Kaufempfehlung, senkte das Kursziel aber auf 45 Dollar. RBC Capital hingegen bleibt bullish und sieht den fairen Wert bei 80 Dollar – mehr als eine Verdopplung vom aktuellen Niveau.
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Diese Divergenz spiegelt die Unsicherheit wider, wie schnell sich Effizienzgewinne durch OpenAds in tatsächliches Umsatzwachstum übersetzen lassen. Die Aktie notiert deutlich näher am 52-Wochen-Tief von 35,65 Dollar als am Hoch von 126,20 Dollar.
Quartalszahlen als Lackmustest
Am 18. Februar 2026 folgen die nächsten Quartalszahlen. Dann zeigt sich, ob die ersten Publisher-Kooperationen bereits messbare Auswirkungen haben und ob weitere Premium-Partner nachziehen. Technisch muss die Aktie die Unterstützung um 39 Dollar verteidigen, um nicht erneut die Jahrestiefs zu testen.
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