Tourismusschüler, Bad

Tourismusschüler aus Bad Hofgastein servieren im Olympia-Austria House

06.01.2026 - 14:13:12

28 österreichische Tourismusschüler bewirten im historischen Jägerhaus in Cortina VIPs und Fans. Der Einsatz gilt als Karrierechance und strategischer Schritt gegen den Fachkräftemangel.

Eine Delegation der Tourismusschulen Bad Hofgastein bereitet sich auf ihren prestigeträchtigen Einsatz bei den Olympischen Winterspielen vor. Die Schüler werden im offiziellen Austria House in Cortina d’Ampezzo die internationale Sportprominenz bewirten. Der Countdown für ihren großen Auftritt läuft.

Vom Klassenzimmer in die VIP-Lounge

Noch genau einen Monat bis zur Eröffnung der Spiele in Mailand und Cortina. Für 28 ausgewählte Schüler aus vier österreichischen Tourismusschulen beginnt die heiße Phase. Sie haben sich in einem strengen Verfahren für den Service im Austria House qualifiziert. Neben Bad Hofgastein kommen Talente aus Bad Leonfelden, Innsbruck und Villach.

Die Auswahlkriterien waren hart: Exzellente Fachkenntnisse, Fremdsprachen, Belastbarkeit und diplomatisches Geschick. Ein solcher Eintrag im Lebenslauf gilt in der Branche als Karriere-Türöffner. Die Schüler fungieren als kulinarische Botschafter Österreichs auf dem weltweit beachteten Parkett.

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Historisches Jägerhaus wird Österreichs Olympia-Basis

Der Schauplatz ist exklusiv. Das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) hat das historische „Jägerhaus“ in den Dolomiten zum Austria House umgebaut. Es soll ab dem 6. Februar typisch österreichische Atmosphäre bieten – eine Mischung aus modernem Design und alpenländischer Gemütlichkeit.

Die Gasteiner Nachwuchskräfte werden in allen Bereichen eingesetzt:
* In der exklusiven VIP-Lounge für Medaillengewinner und Staatsgäste
* Im öffentlichen Bereich als Treffpunkt für Fans und Medien
Die logistische Herausforderung ist enorm. Die Abläufe zwischen Küche und Service in der historischen Bausubstanz müssen perfekt choreografiert sein.

Höchstleistung am Gast unter Profi-Aufsicht

Die operative Leitung hat Seidl Catering, ein langjähriger ÖOC-Partner. Für die Schüler bedeutet das Zusammenarbeit mit Profis auf höchstem Niveau. ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch sieht in den jungen Talenten die perfekten Botschafter für österreichische Herzlichkeit und Servicequalität.

Ihre Aufgabe geht weit über das Servieren hinaus. Sie sollen eine Atmosphäre schaffen, in der sich Athleten entspannen und Sponsoren netzwerken können. Die Belastung wird hoch sein: Lange Schichten, prominente Gäste und das Rampenlicht der Weltmedien. Die Ausbildner in Bad Hofgastein sind zuversichtlich, dass ihre Schützlinge durch die Praxis im schuleigenen Hotel bestens vorbereitet sind.

Mehr als nur Service: Ein Schachzug gegen den Fachkräftemangel

Der Einsatz hat auch eine wirtschaftliche Dimension. Das Austria House ist traditionell ein erfolgreicher Business-Hub. Tourismusexperten werten die Einbindung der Schulen als klugen Move. Die mediale Präsenz der „Olympia-Klasse“ soll das Image der Tourismusberufe aufpolieren und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Anders als bei den Sommerspielen in Paris profitiert die Mission von der geografischen Nähe. Die österreichische Gastfreundschaft fügt sich organisch in die alpine Umgebung ein. Der Druck ist dennoch hoch: In einer Region, die selbst für exzellente Kulinarik bekannt ist, muss das österreichische Angebot herausragen.

Finale Vorbereitungen für das Abenteuer

In den kommenden Tagen stehen die letzten Briefings an. Ende Januar reist die Delegation dann nach Italien. Für die Schüler aus dem Gasteinertal beginnt das Abenteuer ihres Lebens.

Beobachter erwarten, dass die Eröffnung des Austria House ein erstes Highlight der Spiele setzt. Sollten österreichische Athleten früh Medaillen holen, steht das Team aus Bad Hofgastein sofort im Zentrum der Feierlichkeiten. Die Branche blickt gespannt nach Cortina – nicht nur auf die Pisten, sondern auch auf den Service der nächsten Generation.

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