Toki, KI-Assistent

Toki: KI-Assistent startet eigenständige App nach WhatsApp-Aus

16.01.2026 - 00:15:12

Der KI-gestützte Terminplaner Toki hat eine eigenständige App veröffentlicht, nachdem er von WhatsApp verdrängt wurde. Die neue Lösung bietet erweiterte Funktionen wie Bilderkennung und ein Freemium-Modell.

Der KI-gestützte Terminplaner Toki löst sich von WhatsApp und startet mit einer eigenständigen App durch. Der Wechsel ist eine Reaktion auf restriktivere Plattform-Richtlinien und soll eine leistungsfähigere Nutzererfahrung bieten.

Vom Chat-Bot zur All-in-One-Lösung

Bisher war der Dienst, früher als Dola bekannt, vor allem als cleveres Add-on für Messenger wie WhatsApp und Telegram beliebt. Nutzer konnten einfach eine Nachricht an einen KI-Kontakt schicken, um Termine zu erstellen. Seit dem 15. Januar 2026 ist der Service auf WhatsApp jedoch nicht mehr verfügbar. Die Betreiber führen neue Plattformrichtlinien an, die KI-Produkte einschränken. Diese Entwicklung hat den Start der eigenständigen Toki-App für Android und iOS beschleunigt.

Die neue Anwendung setzt voll auf natürliche Sprache. Sie interpretiert Konversationen aus Text, Sprache und sogar Screenshots, um daraus sauber formatierte Kalendereinträge zu erstellen. Damit tritt Toki nun direkt in Konkurrenz zu nativen KI-Assistenten und anderen Produktivitätstools. Die Wette: Bessere Spracherkennung und eine nutzerfreundliche Oberfläche sollen den Markt erobern.

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Mehr Freiheit, mehr Funktionen

Der Absprung von der Messenger-Umgebung hat Toki Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet, die zuvor nicht denkbar waren. Die Kernstärke bleibt die Interpretation komplexer, umgangssprachlicher Anfragen. Ein Befehl wie „Plan ein Meeting mit dem Team für nächsten Dienstag um 14 Uhr“ genügt – die KI erstellt das Event, das dann nur noch bestätigt werden muss. Die Entwickler versprechen hier eine höhere Treffsicherheit und Konsistenz als bei einigen eingebauten Assistenten.

Eine Schlüsselinnovation ist die Bilderkennung. Nutzer können einen Screenshot eines Flyers, einer E-Mail oder eines beliebigen Textes mit Toki teilen. Die KI liest und interpretiert die relevanten Informationen automatisch und formatiert daraus einen Kalendereintrag. Neu sind auch optionale Telefonanrufe als Erinnerung für kritische Termine. Zusätzlich bietet die App eine verbesserte Kalenderansicht mit Zoom-Funktion und ein wöchentliches KI-Recap, das analysiert, wie die Zeit verbracht wurde.

Strategischer Neustart mit Freemium-Modell

Der Launch ist eine direkte Antwort auf den sich wandelnden Digitalmarkt. Durch die eigene App ist Toki nicht länger von den Richtlinien Dritter abhängig und hat volle Kontrolle über Features und Nutzererfahrung. Die Anwendung spricht nun ein breiteres Publikum an und unterstützt die Integration mehrerer Kalender-Ökosysteme wie Google und Apple.

Um möglichst viele Nutzer anzulocken, setzt das Unternehmen auf ein Freemium-Modell. Die kostenlose Version erlaubt bis zu 14 Termineinträge pro Woche und die Synchronisation mit bis zu zwei Kalendern. Power-User, die unbegrenzt planen möchten, können ein Premium-Abo abschließen. Diese Preisstruktur soll Toki wettbewerbsfähig gegenüber anderen Produktivitätstools machen.

Kampf mit den Riesen der Branche

Toki betritt ein umkämpftes Feld. Die größten Stärken sind die ausgefeilte Verarbeitung natürlicher Sprache und die bequemen Eingabemethoden per Sprache und Screenshot. Während native Assistenten oft nur grundlegende Planungsfunktionen bieten, will Toki ein zuverlässigeres und funktionsreicheres Erlebnis speziell für die Terminverwaltung liefern. Das Ziel: Geschäftige Professionals und alle, die ihren Kalender unterwegs verwalten möchten, ansprechen.

Das Team signalisiert mit dem Neustart langfristiges Engagement. Kürzliche Updates brachten den Service bereits auf die Apple Watch. Neue Funktionen sollen regelmäßig folgen. Der künftige Erfolg von Toki wird likely davon abhängen, ob es gelingt, in Geschwindigkeit, Genauigkeit und Nutzererfahrung einen spürbaren Vorteil gegenüber den immer mächtiger werdenden, in Smartphone-Betriebssysteme integrierten KI-Assistenten zu behaupten.

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