Thyssenkrupp, Aktie

Thyssenkrupp Aktie: EBIT schlägt Analysten um 31 Millionen

17.05.2026 - 09:43:34 | boerse-global.de

Thyssenkrupp übertrifft Gewinnerwartungen deutlich und treibt den Konzernumbau mit Verkauf von HKM-Anteilen voran.

Thyssenkrupp Aktie: EBIT schlägt Analysten um 31 Millionen - Foto: über boerse-global.de
Thyssenkrupp Aktie: EBIT schlägt Analysten um 31 Millionen - Foto: über boerse-global.de

Thyssenkrupp überrascht den Markt. Das operative Ergebnis schlägt die Erwartungen deutlich. Jetzt rückt der weitreichende Umbau des Industriekonzerns in den Fokus.

Margensprung im zweiten Quartal

Das bereinigte EBIT kletterte im zweiten Quartal auf 198 Millionen Euro. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 167 Millionen Euro gerechnet. Die Marge verbesserte sich auf 2,4 Prozent.

Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 11 Millionen Euro. Im Vorjahr stand hier noch ein dreistelliger Millionengewinn. Der Grund für den Rückgang ist simpel: Ein lukrativer Sondereffekt aus einem Spartenverkauf in Indien entfiel diesmal.

Der Vorstand bestätigt auf dieser Basis seine Gesamtjahresprognose. Das stützt das Vertrauen der Experten.

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Analysten heben Kursziele an

Die Citigroup schraubt ihr Kursziel von 13 auf 15 Euro nach oben. Analyst Ephrem Ravi verweist auf die starke Gewinnentwicklung. Er sieht in den kommenden Portfolioentscheidungen weitere Kurstreiber.

JPMorgan hebt das Ziel ebenfalls an und sieht die Aktie nun bei 11,80 Euro. Jefferies bleibt bei seiner Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 13 Euro.

Die Aktie verlor am Freitag leicht und schloss bei 10,55 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht dennoch ein Plus von knapp 20 Prozent. Damit notiert das Papier deutlich über der 50-Tage-Linie.

Nächste Schritte beim Stahl und Werkstoffhandel

Die kommenden Wochen bringen wichtige Weichenstellungen. Für Juni ist der geplante Verkauf der HKM-Anteile angesetzt. Thyssenkrupp Steel will diese an die Salzgitter AG abgeben.

Mittelfristig geht es um die Werkstoffhandelssparte Materials Services. Der Bereich generiert über 11 Milliarden Euro Jahresumsatz. Das Management prüft verschiedene Optionen für den Herbst.

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Eine Abspaltung, ein Börsengang oder ein Komplettverkauf stehen im Raum. Auch eine Umwandlung in eine KGaA wird evaluiert. Das Ziel: Mehr Kontrolle bei einem Anteilsverkauf.

Im operativen Stahlgeschäft bleibt die Lage anspruchsvoll. Der Buchwert von Steel Europe stieg zuletzt wieder auf drei Milliarden Euro. Das Management hofft nun, dass verbesserte EU-Schutzzölle die Ertragslage stützen.

In zwei bis drei Jahren soll das Segment wieder positive Cashflows liefern. Bislang fließt hier Geld ab. Im zweiten Quartal lag der freie Cashflow vor M&A im Minus. Die verfügbare Liquidität von 4,6 Milliarden Euro bietet Thyssenkrupp jedoch einen soliden Puffer. Die anstehende HKM-Transaktion und neue Details zur Materials-Services-Abspaltung werden die Richtung der Aktie im MDax nun maßgeblich bestimmen.

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