Thomson Reuters Aktie: Erwartungen übertroffen
05.05.2026 - 14:07:58 | boerse-global.deThomson Reuters hat zum Jahresauftakt 2026 ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt — und damit die Skepsis vieler Anleger vorerst entkräftet. Der Aktienkurs legte im vorbörslichen Handel um rund 1,8 Prozent zu.
Der Gesamtumsatz stieg im ersten Quartal um 10 Prozent auf 2,09 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte auf 1,23 Dollar und übertraf damit die Markterwartungen spürbar. Besonders der freie Cashflow fällt ins Auge: Mit 332 Millionen Dollar lag er 19 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die drei Kernsegmente ziehen an
Das Wachstum trägt ein klares Gesicht. Die drei Hauptsegmente — Rechtsfachleute, Unternehmenskunden sowie Steuer-, Prüfungs- und Rechnungslegungsprofis — wuchsen organisch gemeinsam um 9 Prozent und steuerten 85 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Treiber dahinter sind vor allem KI-gestützte Produkte wie CoCounsel und Westlaw, die in allen drei Bereichen für Rückenwind sorgen.
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Das Segment Steuer, Prüfung und Rechnungslegung stach dabei heraus: 10 Prozent organisches Wachstum, unterstützt durch Zukäufe wie SafeSend. Die Marge fiel mit 53,8 Prozent zwar geringer aus als im Vorjahreszeitraum — was aber in erster Linie auf höhere Technologiekosten zurückzuführen ist und angesichts der Saisonalität dieses Segments wenig überrascht.
Aktie unter Druck — trotz guter Zahlen
Ein Wermutstropfen bleibt die Kursentwicklung des laufenden Jahres. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 30 Prozent eingebüßt — eine deutliche Underperformance gegenüber dem S&P 500, der im gleichen Zeitraum zulegte. Im Hintergrund steht die Sorge, dass neue KI-Anbieter wie Anthropic klassischen Content- und Softwareplattformen zunehmend gefährlich werden könnten.
Trotz dieser Belastung bestätigte das Management die Jahresziele für 2026: organisches Umsatzwachstum zwischen 7,5 und 8 Prozent sowie ein freier Cashflow von rund 2,1 Milliarden Dollar. Angepasst wurde lediglich die Prognose für den Nettozinsaufwand — auf 180 bis 190 Millionen Dollar, nachdem das 1,2 Milliarden Dollar schwere Aktienrückkaufprogramm die Nettoverschuldung erhöht hat.
Zusätzlich zur Dividendenerhöhung um 10 Prozent auf 2,62 Dollar je Aktie — die 33. Erhöhung in Folge — wurden am 4. Mai 605 Millionen Dollar an die Aktionäre zurückgeführt. Für das zweite Quartal erwartet Thomson Reuters organisches Wachstum zwischen 7 und 8 Prozent bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 38 Prozent.
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