The White Stripes: Kommt das große Comeback?
12.02.2026 - 21:02:37Plötzlich sind The White Stripes wieder überall: auf TikTok, in Vinyl-Shops, in Playlists – und in Fan-Foren, die nur noch eine Frage diskutieren: Kommt da noch mal was richtig Großes? Offiziell gilt das Duo seit 2011 als Geschichte, aber neue Reissues, Archiv-Releases und ein krasser Nostalgie-Schub heizen die Spekulationen über eine mögliche Reunion und Europa-Termine an. Wer sich einen Überblick verschaffen will, checkt zuerst die offizielle Seite:
Offizielle Seite von The White Stripes checken
Vor allem in Deutschland tauchen die Songs von Jack und Meg White wieder in Bars, Indie-Clubs und sogar Stadien auf. Seven Nation Army ist längst Fußballslogan, aber plötzlich drehen Fans auch bei älteren Tracks wie Dead Leaves And The Dirty Ground oder Fell In Love With A Girl am Rad. Gleichzeitig droppen immer wieder kleine News-Schnipsel aus Jack Whites Umfeld – und jedes Detail wird von Fans direkt als Hinweis auf eine mögliche Rückkehr der White Stripes gelesen.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Rein faktisch: Stand Anfang 2026 gibt es keine offizielle Reunion-Ankündigung der White Stripes. Das Duo hat sich 2011 aufgelöst, und an dieser Aussage hat Jack White in Interviews immer wieder festgehalten. Trotzdem ist das Thema so präsent wie seit Jahren nicht mehr – und das hat mehrere Gründe, die für deutsche Fans extrem spannend sind.
Zum einen fährt Jack White seit einiger Zeit eine klare Archiv- und Reissue-Strategie. Über sein Label Third Man Records erscheinen immer wieder neu gemasterte Vinyl-Versionen, Deluxe-Boxen und Live-Mitschnitte. Wenn neue Live-Alben aus alten Touren droppen, wird jeder Tracklisten-Punkt von Fans seziert. Vor allem Mitschnitte aus Europa oder Deutschland sorgen für zusätzliche Aufmerksamkeit, weil viele ihren damaligen Konzertbesuch plötzlich im hochqualitativen Live-Sound wiederentdecken.
Dazu kommt der anhaltende Vinyl-Boom. The White Stripes waren schon immer ein Band-Projekt, das physische Releases ernst genommen hat: farbiges Vinyl, limitierte Pressungen, aufwendige Artworks. In Deutschland machen Indie-Plattenläden regelmäßig White-Stripes-Specials, etwa rund um Jubiläen von Alben wie White Blood Cells oder Elephant. Wenn dann eine streng limitierte Pressung angekündigt wird, ist das Teil oft binnen Stunden ausverkauft – und der Hype landet direkt bei TikTok und Instagram.
Spannend für den hiesigen Markt: In Brancheninterviews wird immer wieder betont, wie stark der Backkatalog streamt. Vor allem in der Altersgruppe 18–34 laufen die Tracks überraschend stabil. Das liegt auch daran, dass Seven Nation Army längst aus der Indie-Nische raus ist und im Pop-Mainstream angekommen ist. Der Song funktioniert im Stadion, in Schulveranstaltungen, in DJ-Sets – und das in ganz Europa.
Parallel dazu häufen sich in internationalen Musikmedien Texte über den kulturellen Einfluss der Band. Gerade für eine jüngere Generation, die die ursprüngliche Hype-Phase Anfang der 2000er nicht live miterlebt hat, werden The White Stripes neu entdeckt. In deutschen Feuilletons tauchen regelmäßig Rückblicke zu Themen wie „Lo-Fi-Garage-Rock in den 2000ern“, „Jack White als Gitarren-Ikone“ oder „Minimalismus im Rock“ auf. Das sorgt dafür, dass die Band nicht als Nostalgie-Act verstaubt, sondern als relevanter Referenzpunkt für aktuelle Indie- und Punk-Bands gelesen wird.
Und dann sind da noch die Reunion-Gerüchte, die immer wieder hochkochen. Jedes Mal, wenn Jack White bei einem Solo-Gig einen White-Stripes-Song spielt, eskalieren die Kommentarspalten. Wenn ehemalige Crew-Mitglieder in Podcasts von „unveröffentlichtem Material“ erzählen, drehen Fans durch. Offizielle Aussagen bleiben zwar vorsichtig – von „niemals sagen niemals“ bis „das Kapitel ist abgeschlossen“ ist alles dabei –, aber genau diese Ambivalenz befeuert die Fan-Fantasie.
Für deutsche Fans heißt das: Selbst wenn keine Tour angekündigt ist, lohnt es sich, die News rund um The White Stripes und Third Man Records im Blick zu behalten. Neue Vinyl-Editionen, mögliche Live-Archive aus Europa und Jubiläumsaktionen tauchen oft erst kurzfristig in den Shops auf – wer zu spät scrollt, schaut bei den limitierten Releases schnell in die Röhre.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn es aktuell keine laufende White-Stripes-Tour gibt, kann man relativ gut einschätzen, wie eine mögliche Setlist aussehen würde – und warum die Shows des Duos für viele immer noch als Benchmark für modernen Garage-Rock gelten.
Die klassischen White-Stripes-Sets der 2000er waren knapp, laut und unberechenbar. Statt einer starren Reihenfolge hat Jack White häufig spontan entschieden, was gespielt wird. Trotzdem gab es ein paar sichere Säulen, die fast immer vorkamen:
- Seven Nation Army – der Pflichtsong, oft als Finale, bei dem das gesamte Publikum den Riff singt.
- Fell In Love With A Girl – kurzer, hektischer Punk-Moment, der live noch schneller wirkt als auf Platte.
- Dead Leaves And The Dirty Ground – klassischer Opener-Kandidat, mit dieser Mischung aus Melancholie und Wucht.
- Hotel Yorba – der Folk-Moment zum Mitsingen, bei dem selbst Leute ohne Textkenntnis den Refrain mitmurmeln.
- The Hardest Button To Button – Beat-orientiert, mit sofort erkennbarem Schlagzeug-Motiv.
- Blue Orchid – verzerrter, fast schon metallischer Gitarrensound, der live extrem schiebt.
Dazu kamen regelmäßig tiefere Cuts für Fans: Apple Blossom, Ball And Biscuit, We’re Going To Be Friends, Little Room oder Icky Thump. Vor allem Ball And Biscuit gilt als Live-Monster, weil Jack White den Song gerne in die Länge gezogen hat – mit wilden Gitarrensoli, Tempowechseln und spontanen Breaks. Genau diese unberechenbaren Momente fehlen vielen Konzertgänger:innen heute bei stärker durchchoreografierten Pop-Shows.
Die Atmosphäre der Konzerte war geprägt von Red-White-Black-Ästhetik und radikalem Minimalismus. Kein zusätzliches Band-Line-up, keine großen Videowände, meistens nur Jack mit Gitarre und Gesang, Meg am Schlagzeug, dazu eine einfache Lichtshow – fertig. Dieser Verzicht auf Schnickschnack hatte einen starken Effekt: Alle Energie konzentriert sich auf Songs, Riffs und Publikum. Wenn Jack zwischen zwei Songs kurz ein Riff anspielt und die Menge direkt reagiert, entsteht dieses rare „Wir sind gerade alle Teil desselben Moments“-Gefühl.
Für potenzielle Europa- oder Deutschland-Shows in der Zukunft lässt sich außerdem ableiten, welche Fan-Favoriten nicht fehlen dürften. In aktuellen Jack-White-Solo-Sets tauchen regelmäßig White-Stripes-Songs auf – ein gutes Indiz, was auch bei einer hypothetischen Reunion oder Special-Show landen könnte. Besonders oft dabei: We're Going To Be Friends, Ball And Biscuit, Fell In Love With A Girl und natürlich Seven Nation Army.
Dazu kommt der TikTok-Faktor: Einige White-Stripes-Songs erleben aktuell ein zweites Leben durch Memes und Edits. Wenn ein Track plötzlich in zig Clips gefeatured wird, rutscht er oft auch in die Streaming-Charts. Das kann Setlists beeinflussen – Artists reagieren mittlerweile deutlich stärker auf Social-Media-Trends. Sollte es also noch mal eine White-Stripes-Show geben, ist die Chance hoch, dass auch diese „wiederentdeckten“ Songs prominent platziert werden.
Was du auf so einer Show erwarten könntest: wenig Ansagen, kaum Balladen-Blöcke, dafür ein sehr direkter, roher Sound. Keine perfekt polierte Stadion-Produktion, sondern eher Club-Energie, selbst wenn 10.000 Leute in der Halle sind. Wer White-Stripes-Livesets auf YouTube durchgeht, merkt schnell: Hier geht es nicht um makellose Perfektion, sondern um Intensität und Spontaneität.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Die spannendste Dynamik spielt sich gerade in Fan-Foren, auf Reddit und TikTok ab. Dort entstehen regelmäßig neue Theorien rund um The White Stripes – manche halb plausibel, manche komplett abgedreht, aber alle mit viel Leidenschaft diskutiert.
Ein Dauerbrenner ist die Theorie, dass zum nächsten großen Albumjubiläum eine einmalige Reunion-Show oder eine kleine Festival-Tour angekündigt wird. Viele Fans beziehen sich dabei auf frühere Aussagen, in denen Jack White betont hat, wie wichtig bestimmte Alben für ihn waren – vor allem Elephant. Wenn dann ein rundes Jubiläum ansteht (20, 25 Jahre etc.), liest die Community jede Andeutung als potenziellen Hinweis: ein kryptischer Post von Third Man Records, ein altes Bandfoto in Jack Whites Feed, ein Teaser für ein „Special Release“.
Auf Reddit kursiert außerdem die Idee, dass irgendwo in den Archiven noch komplette, unveröffentlichte Shows aus Europa liegen – inklusive Deutschland-Dates. Einige User wollen Crew-Mitglieder zitiert haben, die in Podcasts von „Festplatten voller Material“ gesprochen hätten. Belegt ist das nicht, aber völlig abwegig wirkt es nicht: Viele Bands der 2000er haben Touren mitschneiden lassen, einfach um Archivmaterial zu haben. Ob und wann so etwas offiziell veröffentlicht wird, hängt am Ende aber von wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen.
Ein anderer Diskussionspunkt sind Ticketpreise, falls es jemals zu einer Reunion kommen sollte. In Threads wird wild spekuliert, wie teuer so ein Event in Zeiten von Dynamic Pricing und Resale-Plattformen wäre. Einige rechnen mit 150–250 Euro für gute Sitzplätze in Arenen, andere hoffen auf eine bewusst „fanfreundliche“ Preisstrategie, weil Jack White sich in der Vergangenheit kritisch zu Ticket-Wucher geäußert hat. Manche Fans schlagen als Kompromiss vor: kleinere Venues, moderatere Preise, dafür ein striktes Personalisierungs-System gegen Schwarzmarkt-Exzesse.
Auf TikTok dominiert eine andere Ebene: ästhetische Nostalgie. Clips mit rot-weiß-schwarzen Outfits, Vinyl-Sammlungen, Gitarren-Riffs, Lo-Fi-Camcorder-Aufnahmen von alten Gigs – alles versehen mit Caption-Klassikern wie „I was born in the wrong era“ oder „POV: du entdeckst The White Stripes 20 Jahre zu spät“. In den Kommentaren erklären ältere Fans, wie es war, die Band damals live zu sehen, während Jüngere fragen, ob es überhaupt noch eine Chance auf ein Konzert gibt.
Dazu kommen kleine Kontroversen, etwa Diskussionen über Meg Whites Schlagzeugspiel. Immer wieder tauchen Clips auf, in denen Leute ihr „simpel“ oder „limitiert“ nennen, woraufhin andere Fans sie vehement verteidigen: Ihre reduzierte Spielweise sei genau das, was den White-Stripes-Sound so direkt und markant macht. Diese Debatte ist zwar alt, aber im Social-Media-Zeitalter landet sie ständig in neuen Foren und Kommentarspalten.
Unterm Strich spürt man in all diesen Threads: Das Interesse an der Band ist alles andere als tot. Selbst ohne aktive Tour und ohne neue Studioplatten leben The White Stripes im kollektiven Internet-Gedächtnis weiter. Und genau dieses permanente Grundrauschen sorgt dafür, dass jedes noch so kleine Detail – ein unveröffentlichtes Demo, ein neues Live-Video, ein Interview-Zitat – sofort viral gehen kann.
Alle Daten auf einen Blick
Auch ohne aktuelle Tour lohnt es sich, ein paar harte Fakten zu The White Stripes zu sammeln – von wichtigen Release-Daten bis zu früheren Deutschland-Highlights. Achtung: Einige Daten sind historische Eckpunkte, keine aktuellen Termine.
| Kategorie | Datum | Ort / Bezug | Info |
|---|---|---|---|
| Bandgründung | 1997 | Detroit, USA | Jack und Meg White starten als Garage-Rock-Duo. |
| Debütalbum | 15. Juni 1999 | USA/International | The White Stripes erscheint, legt den Grundsound fest. |
| Durchbruchsalbum | 3. Juli 2001 | International | White Blood Cells macht die Band weltweit bekannt. |
| Elephant Release | 1. April 2003 | International | Album mit Seven Nation Army, größter Hit der Band. |
| Icky Thump Release | 15. Juni 2007 | International | Letztes Studioalbum der White Stripes. |
| Auflösung | Februar 2011 | Offizielle Mitteilung | Band erklärt das Projekt für beendet. |
| Typische DE-Shows (2000er) | 2001–2007 | u.a. Berlin, Hamburg, Köln | Club- und Festivalshows, später größere Hallen. |
| Jack-White-Soloaktivität | 2012–heute | Europa, inkl. DE | Mehrere Solo-Touren mit White-Stripes-Songs im Set. |
| Vinyl-Reissues | laufend | Third Man Records | Neuauflagen der Studioalben, teils limitiert. |
| Streaming-Highlight | dauerhaft | global | Seven Nation Army gehört zu den meistgestreamten Rocksongs der 2000er. |
Häufige Fragen zu The White Stripes
Um die wichtigsten Punkte für dich gebündelt zu klären, haben wir die meistgestellten Fragen zu The White Stripes gesammelt – und ausführlich beantwortet.
1. Sind The White Stripes offiziell noch aktiv?
Nein. The White Stripes gelten seit Februar 2011 offiziell als aufgelöst. In einem Statement erklärten Jack und Meg White damals, dass das Projekt beendet sei und man die Band so in Erinnerung behalten solle, wie sie war. Seitdem gab es weder neue Studioalben noch gemeinsame Live-Auftritte als White Stripes.
Wichtig ist aber die Unterscheidung zwischen Band-Aktivität und Katalog-Pflege. Auch wenn es keine neuen Songs gibt, wird das bestehende Material weiter bearbeitet: Reissues, Remaster, Live-Archive und Special-Editions halten den Namen im Umlauf. Für dich als Fan bedeutet das: Es lohnt sich, regelmäßig nach neuen Veröffentlichungen zu schauen, auch wenn sie historisches Material betreffen.
2. Gibt es realistische Chancen auf eine Reunion oder eine letzte Tour?
Eine ehrliche Antwort lautet: rein hypothetisch ja, aber aktuell ohne konkrete Anzeichen. Im Musikbusiness haben schon viele Acts nach einer „endgültigen“ Trennung doch wieder zusammengefunden. Bei The White Stripes kommen aber mehrere Faktoren dazu: die persönliche Dynamik zwischen Jack und Meg, die klare Auflösungserklärung und der Fakt, dass beide sich aus dem Rampenlicht der frühen 2000er deutlich zurückgezogen haben – Meg noch viel stärker als Jack.
Jack White hat in verschiedenen Interviews unterschiedliche Töne angeschlagen. Mal klingt es sehr abgeschlossen, mal lässt er die Tür symbolisch einen Spalt offen mit Aussagen in Richtung „man weiß nie, was passiert“. Fans klammern sich natürlich an Letzteres. Für eine Reunion bräuchte es aber nicht nur den Willen, sondern auch eine passende Gelegenheit – etwa ein ikonisches Jubiläum, einen Charity-Anlass oder ein einmaliges Special-Event.
3. Warum sind The White Stripes für heutige Indie- und Rock-Fans immer noch so wichtig?
Die Band hat Anfang der 2000er sehr präzise gezeigt, wie viel Wucht in einer extrem reduzierten Besetzung stecken kann. Nur Gitarre, Schlagzeug, Gesang – trotzdem klangen die Songs größer als viele vollproduzierte Rockbands der Zeit. Für eine Generation von Musiker:innen war das eine Art Startsignal: Du brauchst kein großes Budget und keine fünfköpfige Band, um etwas zu bewegen. Ein paar gute Songs, ein klarer Stil und eine starke Live-Präsenz können reichen.
Dazu kommt der ästhetische Einfluss. Das strenge Farbkonzept (Rot, Weiß, Schwarz), die verspielte, leicht verstörende Bildsprache und die bewusst rohe Produktion haben die visuelle und klangliche Identität unzähliger Bands beeinflusst. Viele aktuelle Acts zitieren The White Stripes direkt – sei es durch reduziertes Schlagzeugspiel, verzerrte Blues-Riffs oder Vintage-artige Musikvideos.
4. Was unterscheidet The White Stripes von anderen Rockbands der 2000er?
Während viele Rockbands der 2000er versucht haben, möglichst groß und „radiofreundlich“ zu klingen, setzten The White Stripes konsequent auf Unperfektion als Stilmittel. Die Gitarren sind scharf und manchmal übersteuert, der Gesang ist bewusst rau gelassen, das Schlagzeug wirkt oft fast kindlich direkt. Dazu kommen kurze, kompakte Songstrukturen – wenige Minuten, keine endlosen Intros, kaum aufgeblasene Bridges.
Außerdem hatten The White Stripes eine sehr eigene Mischung aus Genres: Blues, Punk, Garage, Folk, manchmal fast Kinderlied-Ästhetik. Ein Song wie We’re Going To Be Friends steht friedlich neben krachigen Nummern wie Black Math. Dieses Spektrum macht die Band auch für Streaming-Playlists interessant – du kannst sie in Indie-, Rock-, Retro- oder sogar Study-Playlists einbauen.
5. Welche Alben sollte man hören, wenn man neu einsteigt?
Wenn du gerade erst in die Welt der White Stripes reindriftest, kannst du dir eine kleine Einstiegs-Roadmap bauen:
- Elephant (2003) – hier steht Seven Nation Army drauf, aber auch Songs wie Ball And Biscuit, The Hardest Button To Button und You've Got Her In Your Pocket. Sehr guter Startpunkt.
- White Blood Cells (2001) – roh, schnell, mit Hits wie Fell In Love With A Girl und Dead Leaves And The Dirty Ground. Das Album, das viele Fans als „Seele“ der Band sehen.
- Icky Thump (2007) – das letzte Studioalbum, etwas experimenteller, mit mehr Produktionstricks, aber immer noch klar erkennbarer White-Stripes-DNA.
- De Stijl (2000) – für alle, die die frühere, noch etwas rumpeligere Phase mögen.
Wenn du danach tiefer einsteigen willst, sind Live-Mitschnitte und B-Seiten-Compilations spannend – dort zeigt sich, wie flexibel die Songs live umgesetzt wurden.
6. Warum ist „Seven Nation Army“ zum Stadion-Hit geworden?
Der Weg von Seven Nation Army vom Indie-Rock-Song zur globalen Stadion-Hymne ist fast schon Popkultur-Geschichte. Der Schlüssel liegt im super einprägsamen Riff, das so simpel ist, dass es jede Person innerhalb von Sekunden mitsingen kann – auch ohne Text. Auf einem Fußballspiel in Europa wurde das Riff irgendwann spontan von Fans gesungen, es verbreitete sich von Kurve zu Kurve, von Land zu Land, bis es praktisch zum Standard-„Chant“ wurde.
Für die Band war das Fluch und Segen zugleich. Einerseits brachte es massive Reichweite, andererseits reduzierte es ihre Wahrnehmung bei vielen Gelegenheits-Hörer:innen auf nur einen Song. Für echte Fans ist Seven Nation Army nur die Spitze eines riesigen Eisklotzes aus spannenden Albumtracks, B-Seiten und Live-Versionen.
7. Wie kann ich mich über neue White-Stripes- oder Jack-White-Releases auf dem Laufenden halten?
Der wichtigste Step ist, die offiziellen Kanäle im Auge zu behalten: die Website von The White Stripes, das Label Third Man Records und Jack Whites Social-Media-Profile. Dort tauchen Ankündigungen für Reissues, limitierte Vinyl-Aktionen oder neue Archiv-Releases meistens zuerst auf. Zusätzlich lohnt sich ein Blick in spezialisierte Musikmedien und Newsletter, die regelmäßig über besondere Pressungen und exklusive Boxsets berichten.
Wenn du eher in Social-Media-Bubbles unterwegs bist, kannst du Reddit-Communities und TikTok-Hashtags rund um „The White Stripes“ oder „Jack White“ verfolgen. Dort werden Screenshots von Ankündigungen, Preorder-Links und erste Reaktionen oft innerhalb von Minuten geteilt. Für Vinyl-Fans lohnt sich außerdem der Follow bei deutschen Plattenläden, die auf Instagram oder Facebook frühzeitig über Kontingente und Vorbestellungen informieren.
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