The White Stripes: Kommt das große Comeback 2026?
18.02.2026 - 10:11:45 | ad-hoc-news.deAuf einmal sind sie wieder überall in deinem Feed: Clips von "Seven Nation Army" in Stadion-Lautstärke, alte Live-Mitschnitte aus Berlin, Fanposts mit roten und weißen Outfits. The White Stripes, offiziell seit 2011 Geschichte, sind 2026 wieder ein heißes Thema – und die Gerüchte um ein mögliches Comeback reißen nicht ab.
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Zwischen Anniversary-Boxsets, cryptischen Jack-White-Aussagen in Interviews und immer neuen TikTok-Edits wirkt es fast so, als würde jemand im Hintergrund ganz bewusst an der Spannung drehen. Aber was bedeutet das für Fans in Deutschland? Sind neue Shows realistisch – oder bleibt alles nur Nostalgie mit gutem Marketing-Geschick?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell ist der Status von The White Stripes seit Jahren klar: Die Band existiert nicht mehr. 2011 verkündeten Jack und Meg White, dass es keine weiteren Touren oder Alben geben wird. Trotzdem sind The White Stripes 2026 präsenter denn je – und das liegt an mehreren Entwicklungen, die sich gerade überschneiden.
Zum einen fährt das Umfeld von Jack White seit einiger Zeit eine gezielte Archiv-Offensive. In den letzten Jahren erschienen mehrere Reissues, Live-Mitschnitte aus den frühen 2000ern und aufwendig kuratierte Vinyl-Boxen über sein Label Third Man Records. Speziell die Jubiläumsauflagen von "White Blood Cells" und "Elephant" wurden weltweit groß ausgerollt. Deutsche Plattenläden berichten, dass limitierte Varianten regelmäßig in Minuten ausverkauft waren. Das zeigt: Die Nachfrage ist voll da, auch bei einer Generation, die die Band nie live erlebt hat.
Parallel dazu tauchen immer häufiger rare Aufnahmen auf Streaming-Plattformen auf – etwa alte BBC-Sessions oder Festival-Sets, die früher nur als Bootlegs kursierten. Wenn ein legendärer Auftritt plötzlich in guter Qualität verfügbar ist, explodieren die Kommentare: "Wie konnte ich diese Band verpassen?", "Bitte kommt für eine letzte Tour zurück". Genau solche Reaktionen heizen die Spekulationen an.
Besonders spannend für deutschsprachige Fans: In mehreren europäischen Musikmedien wurde in den letzten Wochen aufgegriffen, dass Jack White in aktuellen Gesprächen die White-Stripes-Ära auffällig oft positiv erwähnt. Kein klares "Wir kommen zurück", eher Sätze in Richtung, dass diese Songs "immer zu ihm gehören" und dass er "manche Dinge nie ausschließt". In Fan-Übersetzungen landet das natürlich schnell bei: "Er hat gesagt, es könnte was passieren".
Dazu kommen kalendertechnische Trigger: Die ikonische Single "Seven Nation Army" nähert sich einer weiteren Jubiläumsmarke, Konzerte wie der legendäre Loreley-Auftritt oder die frühen Clubshows in Berlin und Hamburg tauchen in Retro-Artikeln immer wieder auf. Viele große Festivals feiern bald runde Geburtstage – idealer Rahmen für einmalige Special-Sets oder geheime Headliner-Slots. Dass Festivaldirektoren seit Jahren in Interviews betonen, sie würden The White Stripes "sofort" buchen, wenn es eine Chance gäbe, hilft der Legendenbildung zusätzlich.
Für deutsche Fans bedeutet das: Konkrete Tourdaten gibt es aktuell nicht, aber das mediale Klima rund um die Band ist so aktiv wie lange nicht mehr. Plattenlabels, Streamingdienste und Festivals haben gemerkt, wie stark der Name zieht. Selbst ohne echte Reunion bleibt jede Archiv-Veröffentlichung ein Event – und jede vage Andeutung von Jack White wird in Europa sofort seziert und auf mögliche Live-Rückkehr nach Deutschland abgeklopft.
Ein weiterer Faktor: Die Stadion-Kultur. "Seven Nation Army" ist seit den 2010ern zu einer inoffiziellen Fußball-Hymne geworden. In deutschen Stadien singt jede Kurve das Riff, egal ob Bundesliga oder Nationalmannschaft. 2024 und 2025 war der Song bei großen Turnieren wieder dauerpräsent. Dadurch entdecken jedes Jahr neue Fans die Band erst über Fangesänge – und landen dann bei den Originalaufnahmen. Diese junge Welle von Hörerinnen und Hörern sorgt gerade dafür, dass The White Stripes in Deutschrap-Playlists, Rock-Edits und TikTok-Audios gleichermaßen auftauchen. Das hält die Marke extrem lebendig, auch ohne neue Musik.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn es aktuell keine frischen Setlists von The White Stripes gibt, lässt sich aus den letzten Tourjahren und den veröffentlichten Live-Aufnahmen ziemlich gut ableiten, wie eine heutige Show aussehen könnte – und was ihre Konzerte damals so besonders gemacht hat.
The White Stripes waren immer eine radikale Zwei-Personen-Band: Jack White an Gitarre, Gesang, Orgel; Meg White am Schlagzeug. Keine Backing-Band, kein Bass, keine Samples. Wer sie live gesehen hat, erinnert sich nicht an perfekte Studio-Reproduktionen, sondern an rohe Energie und spontane Brüche. Setlists waren selten identisch, Jack entschied oft spontan, welcher Song als Nächstes kommt.
Fixpunkte gab es trotzdem. Klassiker wie "Dead Leaves and the Dirty Ground", "Fell in Love with a Girl", "Hotel Yorba" und natürlich "Seven Nation Army" bildeten das Gerüst vieler Shows. Dazu kamen Fansongs wie "The Hardest Button to Button", "Blue Orchid", "Icky Thump" oder das Nancy-Sinatra-Cover "Bang Bang (My Baby Shot Me Down)". In den späteren Tourjahren mischte Jack gerne alte Country- oder Blues-Nummern hinein, etwa von Son House oder Robert Johnson, und drehte das Ganze in dreckige Garage-Rock-Attacken.
Besonders spannend war immer, wie The White Stripes ihre Alben live zerlegten und neu zusammensetzten. Ein Song wie "Ball and Biscuit" konnte in der Studioversion schon druckvoll sein – auf der Bühne wurde daraus ein zehnminütiges Gitarrengewitter. Umgekehrt kamen kurze Songs wie "We Are Going to Be Friends" fast flüsterleise und intim, selbst in großen Hallen. Genau diese Kontraste machten ihre Shows unberechenbar. Du wusstest nie, ob dich im nächsten Moment ein brachiales Riff oder ein minimaler, fast kindlicher Song erwischt.
Für eine mögliche Rückkehr nach Deutschland wäre damit zu rechnen, dass eine Setlist heute stark auf die "Elephant"- und "White Blood Cells"-Ära setzen würde, also auf das, was für die meisten Fans Kern-Repertoire ist. "Seven Nation Army" wäre als Finale gesetzt, vermutlich in einer überlangen, publikumsgetragenen Version, bei der der Gesang irgendwann komplett vom Crowd-Chant ersetzt wird. Man kann sich problemlos vorstellen, wie ein ganzes ausverkauftes Berliner Velodrom oder eine Hamburger Arena das Riff singt, während Jack nur noch Akzente setzt.
Spannend wäre auch, wie sich Jacks heutige Live-Routine auf ein White-Stripes-Set auswirken würde. In seinen Solo-Shows und mit The Raconteurs arbeitet er inzwischen mit kompletter Band, mehreren Gitarrenwechseln, farbigen Lichtshows und längeren Improvisationen. Überträgt man nur einen Teil dieser Erfahrung auf das alte Duo-Konzept, könnte eine Reunion-Show deutlich dynamischer und dramaturgisch ausgefeilter wirken als die frühen 2000er-Konzerte – ohne den rohen Kern zu verlieren.
Die Atmosphäre beschreibt die alte Fan-Generation oft so: keine Handyschirme, viel Schweiß, viel Bewegung und ein ständiges Hin und Her zwischen Garage-Punk, Blues-Roots und Pop-Melodien. Sollte es neue Shows geben, wäre ein spannender Kontrast zu erwarten: vorne an der Bühne langjährige Fans, die die Clubtouren von früher kennen, dahinter eine massive Welle jüngerer Leute, die "Seven Nation Army" eher vom Fußball als vom Musikfernsehen gelernt haben und die Band jetzt erst richtig entdecken.
Auch ohne konkrete Tickets lohnt sich ein Blick auf die typischen Venues der Vergangenheit: In Deutschland spielten The White Stripes früher in Läden wie dem Berliner Columbiahalle, dem Docks in Hamburg oder Festivals wie Hurricane und Southside. Würden sie 2026 zurückkommen, ist realistischerweise eher mit Arenen oder hohen Festival-Slots zu rechnen. Die Nachfrage nach einem derartigen Kult-Act wäre gigantisch.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wenn du auf Reddit, TikTok oder in deutschen Musikforen nach "The White Stripes" suchst, stolperst du schnell über eine Mischung aus Nostalgie, Meme-Kultur und knallharten Theorien. Vieles davon basiert auf Details, die Außenstehende für Zufälle halten würden – aber die Fan-Community nimmt momentan jedes Signal ernst.
Ein Dauerbrenner ist die Frage nach einer einmaligen Reunion für ein großes Festival. In mehreren Threads wird spekuliert, dass europäische Festivals mit starker Rock-Historie – etwa in Deutschland, Großbritannien oder Skandinavien – schon länger Angebote vorbereiten. Begründung: Jack White ist sowieso regelmäßig auf Tour, logistisch wäre ein Solo-Set plus White-Stripes-Spezialshow an einem Abend machbar. In Foren tauchen immer wieder angebliche "Leaks" von Booking-Agenturen auf, die sich später als Fake erweisen – aber jede solche Welle schiebt die Hoffnung kurz wieder hoch.
Auf TikTok kursiert parallel eine andere Art von Spekulation: Viele User schneiden Jack-White-Soloauftritte mit Archivmaterial von The White Stripes zusammen und erzählen fiktive "Reunion-Szenarien" dazu. Untertitelt wird das mit Texten wie: "Stell dir vor, du bist 19, stehst 2026 beim Hurricane und plötzlich geht das Licht aus und du hörst nur dieses Riff…" – gefolgt von "Seven Nation Army". Die Kommentare darunter sind voll von Sätzen wie: "Ich würde komplett ausrasten" oder "Ich spare jetzt schon für Tickets, falls das jemals passiert".
Eine weitere beliebte Theorie dreht sich um unveröffentlichtes Material. Jack White ist dafür bekannt, Sessions mitlaufen zu lassen und später aus Archiven zu schöpfen. Viele Fans sind überzeugt, dass es noch komplette White-Stripes-Songs gibt, die nie offiziell erschienen sind. Wenn man sich anschaut, wie liebevoll andere Artists ihre Deluxe-Editionen und Lost-Tapes-Releases planen, wirkt es nicht unrealistisch, dass irgendwann eine große Raritäten-Sammlung kommt – vielleicht gekoppelt an ein rundes Jubiläum von "Elephant" oder "Get Behind Me Satan".
Diskussionen gibt es auch zu möglichen Ticketpreisen, falls eine Wiedervereinigung passieren sollte. Beobachtet man, was in den letzten Jahren bei Kult-Acts passiert ist, die nach langer Pause zurückkamen, liegt die Befürchtung nahe: Das wird teuer. Deutsche Fans verweisen häufig auf die Explosionspreise bei anderen Reunion-Touren und hoffen gleichzeitig, dass Jack White seiner bisherigen Linie treu bleibt: transparente Preisgestaltung, begrenzte VIP-Pakete und ein Fokus auf reale Fans statt reine Reseller-Ausbeute. Schon jetzt überlegen viele in Kommentarspalten, welches Budget sie im Ernstfall einplanen würden – was absurd klingt für eine Tour, die es offiziell gar nicht gibt.
Ein kleines, aber emotional aufgeladenes Thema sind Meg Whites mögliche Beweggründe. Auf Social Media verteidigen viele Fans sie leidenschaftlich gegen alte Kritiken, die ihr Spiel als "zu simpel" abgetan haben. Spätestens seit Jacks spätere Projekte oft virtuosere Drummer nutzen, wird Megs minimalistischer Stil als bewusstes Stilmittel gefeiert: Er hat den Sound definiert, nicht begrenzt. In Fan-Diskussionen geht es deshalb weniger darum, ob sie technisch mithalten könnte, sondern ob sie überhaupt noch Lust auf den ganzen Zirkus hätte. Viele Stimmen sagen: Wenn sie nein sagt, sollen alle das respektieren – auch wenn der Wunsch nach einer Reunion riesig bleibt.
Generell ist der Vibe online eine Mischung aus ehrlicher Dankbarkeit und FOMO. Ältere Fans teilen Stories von verschwitzten Clubshows in Hamburg oder Berlin, jüngere schreiben darunter: "Ich war da noch im Kindergarten." Genau diese Generationen-Überlappung macht The White Stripes gerade so interessant. Die Band existiert nicht mehr, aber sie ist ständig Thema – als Referenz für neue Indie-Bands, als Soundtrack für Stadionchöre und als Projektionsfläche für eine Zeit, in der Gitarrenrock im Mainstream noch präsenter war.
Alle Daten auf einen Blick
Auch ohne aktuelle Tour lohnt sich ein Blick auf ein paar zentrale Fakten, die für Fans in Deutschland spannend sind.
| Jahr | Ereignis | Ort/Bezug zu Deutschland | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| 1999 | Debütalbum "The White Stripes" | Indie-Release, später auch in Europa verbreitet | Start des rohen Garage-Sounds |
| 2001 | Album "White Blood Cells" | Durchbruch in UK und Europa | Songs wie "Fell in Love with a Girl" werden Indie-Hits |
| 2002–2003 | Frühe Deutschland-Touren | Clubs in Berlin, Hamburg, Köln | Intime Shows, später Kultstatus bei Fans |
| 2003 | Release "Elephant" | Hohe Chartplatzierung in Deutschland | "Seven Nation Army" wird zum globalen Hit |
| 2004–2005 | Festivalauftritte | u. a. Hurricane/Southside | Aufstieg vom Club- zum großen Festival-Act |
| 2007 | Album "Icky Thump" | Chart-Erfolg in mehreren EU-Ländern | Letztes Studioalbum der Band |
| 2011 | Offizielles Band-Ende | Statement über Website | Keine weitere Tour, keine neuen Studioalben |
| 2010er–2020er | Stadion-Hymne | "Seven Nation Army" in Bundesliga & Nationalmannschaft | Song wird fester Teil deutscher Fankultur |
| 2020–2025 | Reissues & Live-Veröffentlichungen | Beliebt in deutschen Vinylstores & Streaming-Charts | Neue Generation entdeckt die Band |
| 2026 | Reunion-Gerüchte & Fanhype | Hohe Social-Media-Aktivität in Deutschland | Spekulationen über mögliche Spezialshows |
Häufige Fragen zu The White Stripes
Um den aktuellen Hype besser einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Fragen, die Fans in Deutschland gerade rund um The White Stripes stellen.
Wer sind The White Stripes überhaupt – und warum sind sie so wichtig?
The White Stripes bestehen aus Jack White (Gitarre, Gesang, Orgel) und Meg White (Schlagzeug). Ende der 90er tauchten sie aus der Detroiter Garage-Szene auf und wurden innerhalb weniger Jahre zu einem der prägenden Rock-Acts der 2000er. Ihr Markenzeichen: minimale Besetzung, maximale Wirkung. Keine Bassgitarre, keine großen Studio-Tricks, dafür ein extrem klarer Look in Rot, Weiß und Schwarz und Songs, die gleichzeitig rau und eingängig sind.
Ihre Bedeutung für die Musikgeschichte liegt vor allem darin, dass sie Gitarrenmusik für ein neues, junges Publikum wieder spannend gemacht haben – zu einer Zeit, in der viele Rockbands sich in bombastischen Produktionen verloren. The White Stripes zeigten, dass zwei Menschen auf einer Bühne reichen können, um weltweite Hits zu schreiben und Festivals zu dominieren. Für unzählige nachfolgende Indie- und Garage-Bands waren sie der Auslöser nach dem Motto: "Wenn die das zu zweit schaffen, probieren wir es auch."
Warum glauben so viele an eine Reunion, obwohl die Band offiziell aufgelöst ist?
Der wichtigste Grund: Jack White ist weiterhin extrem aktiv. Er veröffentlicht Solo-Alben, tourt regelmäßig durch Europa und spielt dabei natürlich auch Songs aus der White-Stripes-Zeit. Für viele Fans fühlt es sich dadurch nie so an, als wäre das Kapitel komplett beendet. Dazu kommt, dass es in der Musikwelt immer wieder Beispiele von Comebacks gibt, die vor Jahren noch ausgeschlossen schienen.
Entscheidend ist auch, wie offen Jack White in Interviews über diese Ära spricht. Er distanziert sich nicht, im Gegenteil: Er würdigt die alten Songs und die Chemie mit Meg. Wenn jemand mit so einer Vorgeschichte öffentlich sagt, dass er bestimmte Türen "nicht grundsätzlich zuschließt", ist das für Fans ein Steilpass. Auch wenn faktisch bisher kein konkreter Plan nach außen gedrungen ist, hält diese Formulierung die Hoffnung am Leben – vor allem bei jüngeren Hörerinnen und Hörern, die die Band nie live gesehen haben.
Wie stehen die Chancen, dass The White Stripes speziell nach Deutschland kommen würden?
Sollte es jemals eine Form von Reunion geben – selbst wenn es nur ein paar ausgewählte Shows sind – hätte Deutschland sehr gute Karten. Der Markt ist groß, die Stadion- und Festivalkultur stark, und die Verbindung über "Seven Nation Army" als Fußball-Chant ist einzigartig. Schon in den 2000ern haben The White Stripes hier sehr solide gezogen, von Clubshows bis hin zu größeren Festivals.
Realistisch wäre ein Mix aus Festivalauftritten und ausgewählten Hallenshows in Metropolen wie Berlin, Hamburg, Köln oder München. Gerade große Open-Air-Festivals mit Rock-Historie würden sich um exklusive Slots reißen. In Foren und Kommentarspalten tauchen deshalb häufig Fantasie-Kombos auf wie: "Freitag Jack White Solo, Samstag White Stripes Special Set" – eine Fan-Idee, die logistisch gar nicht so absurd klingt. Ob es dazu kommt, hängt aber an denselben Faktoren wie überall: Megs Bereitschaft, Management-Entscheidungen und Timing.
Was macht den Sound von The White Stripes aus – und warum wirkt er 2026 noch frisch?
Der Kern des Sounds ist radikal reduziert: dominante Gitarre, einfaches, aber prägnantes Schlagzeug, klare Hooks. Songs wie "Seven Nation Army", "The Hardest Button to Button" oder "Icky Thump" basieren auf Riffs, die du sofort mitsummen kannst. Diese Klarheit sorgt dafür, dass die Musik auch Jahre später noch schnell zündet – perfekt für TikTok-Snippets, Stadionchöre oder Gaming-Streams.
Dazu kommt eine starke Verwurzelung im Blues und frühen Rock'n'Roll. Viele Harmonien und Strukturen stammen direkt aus dieser Tradition, werden aber durch Jack Whites verzerrten Gitarrensound und seine hohe Stimme in etwas Eigenes verwandelt. Weil sie nicht dem Produktionsstil eines bestimmten Jahrzehnts hinterhergelaufen sind, klingen die Aufnahmen heute kaum "altmodisch". Stattdessen wirken sie wie eine zeitlose, analoge Alternative zum heutigen, stark digitalisierten Pop- und Hip-Hop-Sound.
Welche Songs sollte ich kennen, wenn ich neu einsteige?
Wenn du The White Stripes gerade erst entdeckst, kommst du an diesen Tracks kaum vorbei:
- "Seven Nation Army" – der Mega-Hit, bekannt aus Stadien und jedem zweiten Sport-Clip.
- "Fell in Love with a Girl" – ultrakurzer, energischer Garage-Song, perfekt für den Einstieg.
- "Dead Leaves and the Dirty Ground" – opulenterer Gitarrenrock mit großem Refrain.
- "The Hardest Button to Button" – treibender Beat, ikonisches Musikvideo.
- "We Are Going to Be Friends" – leise, akustische Seite der Band.
- "Icky Thump" – spätere Phase, schwerer, fast psychedelischer Sound.
Wenn du etwas tiefer gehen willst, lohnt sich ein kompletter Durchlauf von "White Blood Cells" und "Elephant" – das sind die Platten, auf die sich die meisten Fans als Kern-Output einigen. Für Nerds sind auch die frühen, raueren Alben interessant, weil man dort hört, wie sich die Band innerhalb weniger Jahre von rohem Garagenlärm zu globalen Festival-Headlinern entwickelt.
Wie unterscheidet sich Jack Whites aktuelles Schaffen von The White Stripes?
Jack White solo ist experimenteller und breiter aufgestellt. Er nutzt mehr Instrumente, arbeitet mit kompletten Bands, spielt mit elektronischen Elementen, Country, Funk und Psychedelic-Rock. Live wirken seine aktuellen Shows oft bunter, mit längeren Soloparts und Jams. Die White-Stripes-Ära dagegen war bewusst limitiert: zwei Leute, wenige Farben, ein klarer ästhetischer Rahmen.
Viele Fans mögen beides, aber aus unterschiedlichen Gründen. Wer die rohe Direktheit liebt, greift zu den White-Stripes-Alben. Wer sehen will, wie weit Jack seine Ideen treiben kann, hört in die Solo-Sachen oder Projekte wie The Raconteurs oder The Dead Weather rein. Für den aktuellen Hype spielt das eine große Rolle: Du kannst Jack 2026 live sehen, selbst ohne White-Stripes-Reunion – aber die ganz spezielle Chemie mit Meg gibt es eben nur in den alten Aufnahmen.
Was können Fans konkret tun, um nichts zu verpassen?
Auch wenn viel Spekulation mit im Spiel ist, ein paar praktische Schritte helfen, falls wirklich etwas Großes ansteht:
- Offizielle Kanäle von Jack White, seinem Label Third Man Records und der Band-Webseite regelmäßig checken.
- Newsletter von großen deutschen Festivals und Ticketportalen abonnieren – exklusive Vorverkäufe landen oft zuerst dort.
- Social Media nutzen, aber Quellen hinterfragen: Nicht jeder "Leak" auf TikTok oder Reddit ist seriös.
- Frühzeitig ein Budget festlegen, falls wirklich plötzlich Tourdaten droppen – Reunion-Tickets sind selten Schnäppchen.
Bis dahin bleibt die Band ein Sonderfall: offiziell beendet, emotional aber noch lange nicht abgeschlossen. Genau deshalb dreht sich die Gerüchteküche 2026 so heftig – und genau deshalb bleibt das Interesse in Deutschland extrem hoch, selbst ohne eine einzige bestätigte Show.
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