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The White Stripes: Kehrt das Kult-Duo 2026 zurück?

23.02.2026 - 00:44:33 | ad-hoc-news.de

Comeback-Gerüchte, geheime Studio-Sessions und Fan-Theorien: Was 2026 wirklich bei The White Stripes abgeht – und was das für deutsche Fans heißen könnte.

Seit Wochen brodelt es in den Timelines: Plötzlich tauchen alte Live-Clips von The White Stripes auf TikTok auf, Jack White postet kryptische Fotos aus dem Studio, und in Fan-Foren drehen alle durch. Nach über einem Jahrzehnt ohne neue Band-Aktivität fragen sich viele: Passiert 2026 endlich etwas Großes mit The White Stripes?

Offizielle Seite von The White Stripes checken

Eine offizielle Reunion wurde zwar noch nicht bestätigt, aber die Hinweise häufen sich: Vinyl-Reissues, Jubiläums-Editionen, geheimnisvolle Kommentare von Jack und Meg in Interviews der letzten Jahre – genug Futter für eine komplette Fan-Detektivarbeit. Und genau das machen wir hier: Wir sortieren die News, gehen durch die Musik, checken Setlists, Fan-Theorien und was das alles für dich in Deutschland bedeuten könnte.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Fakt zuerst: The White Stripes sind offiziell seit 2011 aufgelöst. Damals erklärten Jack und Meg, dass sie die Band in Würde beenden wollen, bevor sie sich totläuft. Seitdem gab es keine regulären Konzerte und keine neue Studio-LP unter dem Bandnamen. Aber: 2026 wirkt wie ein symbolisches Jahr, in dem sich einiges bündeln könnte.

Schon in den letzten Jahren hat das Duo – beziehungsweise das Label und Jack White – mehrere Zeichen gesetzt. Zum 20-jährigen Jubiläum von Elephant gab es Deluxe-Editionen, Live-Mitschnitte, limitierte Pressungen über Third Man Records und exklusive Bundles für Sammler. Solche Aktionen sind mehr als nur Nostalgie: Sie halten den Namen heiß und testen, wie groß das Interesse noch ist. Die Resonanz war enorm, Platten waren teils in Minuten ausverkauft.

Dazu kommt: In neueren Interviews betont Jack White immer wieder, wie wichtig ihm die Vergangenheit mit The White Stripes ist. Er sagt zwar gleichzeitig, dass er nichts erzwingen will und kein Freund von reinen Cash-Grab-Reunions ist, aber er lässt konsequent kleine Hintertüren offen. Formulierungen wie \"Man soll niemals nie sagen\" oder \"Wenn der Moment richtig ist, passiert es vielleicht von selbst\" reichen aus, um komplette Reddit-Threads zu füllen.

Ein weiterer Punkt: Die Retro-Welle. Gen Z entdeckt Gitarrenbands der 2000er, und Songs wie "Seven Nation Army" sind eh nie verschwunden. Der Stadion-Chant lebt im Fußball weiter, auf Festivals wird der Riff vor und nach Shows gegrölt. Labels und Booking-Agenturen wissen, wie stark diese Nostalgie funktionieren kann. Wenn Bands wie My Chemical Romance, Blink-182 oder Rage Against The Machine ihre Comebacks feiern (oder versprechen), landet das sofort in den Trends. The White Stripes wären in dieser Liga ein absoluter Headliner-Act.

Genau deshalb spekulieren viele, dass im Hintergrund längst Gespräche laufen – selbst wenn es erstmal nur um eine einmalige Show, eine Jubiläumstour oder ein spezielles Festival-Set geht. Besonders für Europa und Deutschland wäre das ein massives Ding: Berlin, Köln, Hamburg, München – jede große Arena oder jedes größere Festival würde sich darum reißen, die Band zu buchen.

Was aktuell häufiger auftaucht, sind Hinweise auf Archiv-Releases: Unveröffentlichte Live-Mitschnitte, Demos, alternative Versionen. Third Man Records ist bekannt dafür, tief in den Kisten zu wühlen. Für dich als Fan in Deutschland heißt das: Selbst wenn eine große Reunion noch auf sich warten lässt, könnte 2026 ein Jahr werden, in dem du neues altes Material aus der White-Stripes-Ära bekommst – inklusive Special-Editionen, farbigem Vinyl und vielleicht sogar exklusiven Screening-Events in ausgewählten Kinos oder Clubs.

Im Umkehrschluss: Die aktuelle Buzz-Welle ist nicht komplett aus der Luft gegriffen, aber sie beruht viel auf Indizien, Anniversary-Timing und Jacks genereller Aktivität. Nichts ist offiziell, aber alles fühlt sich so an, als würde hinter den Kulissen mindestens eine größere Aktion vorbereitet.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, was eine mögliche Rückkehr von The White Stripes bedeuten würde, lohnt sich ein Blick darauf, wie die Band früher ihre Shows aufgebaut hat – und was Fans sich heute wünschen. Denn wenn du aktuell durch Setlist-Archive scrollst, tauchen immer wieder bestimmte Songs auf, die bei keiner Show fehlen durften.

Der ultimative Fixpunkt ist natürlich "Seven Nation Army". Der Song gehört zu den bekanntesten Gitarrenriffs aller Zeiten. Bei früheren Konzerten packte die Band ihn oft ans Ende des Sets oder in die Zugabe. Live wirkte der Song noch roher als auf Platte: Jack zog das Intro-Riff gerne endlos in die Länge, ließ das Publikum grölen und jagte dann verzerrte Variationen durch seine Amps. Wenn du das in einer modernen Arena mit Tausenden von Handy-Blitzen und TikTok-Livestreams zusammendenkst, ist klar, warum die Sehnsucht nach einem Comeback so groß ist.

Aber ein White-Stripes-Set bestand nie nur aus Hits. Typische Show-Opener waren zum Beispiel "Dead Leaves and the Dirty Ground", "Black Math" oder "The Hardest Button to Button". Dazwischen mischten Jack und Meg ruhigere Nummern wie "We Are Going To Be Friends" oder "In The Cold, Cold Night", bei der Meg ans Mikro ging. Gerade diese Songs würden heute extrem gut auf Social Media funktionieren, weil sie intime Momente inmitten eines sehr lauten, rauen Sets sind.

Spannend ist auch, wie minimalistisch die Shows visuell waren – und wie zeitlos das wirkt. Kein riesiges LED-Feuerwerk, keine 20-köpfige Band. Nur Gitarre, Schlagzeug, ein paar Keyboards und das konsequente Rot-Weiß-Schwarz-Konzept. Dieses starke Bild ist wie gemacht für Instagram und TikTok-Clips. Wenn du dir ältere Live-Videos anschaust, sehen viele Szenen heute schon aus wie perfekt kuratierter Stil-Content.

Für eine mögliche 2026-Setlist rechnen Fans mit einer Mischung aus Klassikern und Tiefschnitten. Ganz oben auf jeder Wunschliste:

  • "Seven Nation Army"
  • "Fell in Love with a Girl"
  • "Hotel Yorba"
  • "Blue Orchid"
  • "Icky Thump"
  • "My Doorbell"
  • "The Hardest Button to Button"
  • "Ball and Biscuit" – oft als improvisationslastiger Höhepunkt

Gerade "Ball and Biscuit" ist ein Song, der in den letzten Jahren durch Musik-TikTok und Gitarren-YouTube extrem aufgeholt hat. Der bluesige Aufbau, die langen Soli, der rohe Sound – perfekt für lange, nerdige Breakdown-Videos und Reaction-Clips.

Atmosphärisch darfst du dir eine White-Stripes-Show nicht wie eine glattgebügelte Pop-Produktion vorstellen. Früher war vieles spontan: Tempi wurden angezogen, Übergänge geändert, Songs plötzlich kombiniert. Jack entschied oft im Moment, welche Nummer als nächstes kommt. Für 2026 würde man wahrscheinlich eine Mischung aus dieser Spontanität und einer moderneren Production erwarten: bessere Lichttechnik, optimierter Sound, aber weiterhin der DIY-Vibe, der die Band immer ausgemacht hat.

Support-Acts sind aktuell reine Spekulation, aber es gibt klare Favoriten. Viele Fans wünschen sich jüngere Garage- oder Indie-Bands, die von The White Stripes beeinflusst sind – etwa Acts, die in der Tradition von Two-Piece-Bands wie Royal Blood oder Death from Above 1979 stehen. So könnte eine Tour nicht nur Nostalgie liefern, sondern gleichzeitig eine Brücke zur aktuellen Szene schlagen.

Preislich wäre eine echte Reunion eher im oberen Bereich anzusiedeln. Wenn man sich die Ticketpreise großer Rock-Acts der letzten Jahre anschaut, wären 70–150 Euro für eine Arena-Show realistisch, je nach Stadt, Sitz- oder Stehplatz. Für Festival-Headliner-Slots würdest du also im Zweifel lieber früh Tickets holen, bevor die Bestätigung überhaupt offiziell ist – einfach weil viele Festivals schon 2026 mit mysteriösen \"Special Guest\"-Slots werben könnten.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wenn du auf Reddit in Subreddits wie r/indierock oder r/jackwhite unterwegs bist, merkst du schnell: Die Fantasie der Fans läuft 2026 auf Hochtouren. Da werden Screenshots von Jack-White-Posts durchgegangen, Pixel gezählt, Farbfilter analysiert. Ein rotes Schlagzeug irgendwo im Hintergrund? \"Das ist safe Megs Kit\". Eine zufällig platzierte Sieben auf einem Bild? \"Bestätigung für Seven-Nation-Anniversary-Tour\".

Eine der beliebtesten Theorien: eine einmalige Anniversary-Show zu einem runden Jubiläum – etwa für White Blood Cells oder Elephant – die als Livestream und Direkt-zu-Vinyl-Release geplant wird. Die Idee: keine komplette Welt-Tour, sondern ein großes, kuratiertes Event an einem symbolischen Ort. London, Detroit oder eine ikonische US-Halle werden immer wieder genannt. Deutsche Fans hoffen natürlich, dass ein solches Event zumindest als Public Viewing in ausgewählten Kinos oder Clubs angeboten wird.

Eine andere Theorie dreht sich darum, dass Jack White in Interviews gerne über unveröffentlichte Aufnahmen spricht. Viele Fans glauben, dass es noch komplette Live-Mitschnitte von legendären Konzerten gibt – zum Beispiel von frühen Europa-Gigs oder Festival-Headliner-Sets. Die Spekulation: 2026 könnte eine umfangreiche Live-Box erscheinen, vielleicht inklusive bisher ungehörter Songs oder extrem roher Proberaumaufnahmen. Gerade für Sammler in Deutschland, wo Vinyl nach wie vor stark ist, wäre das ein Brett.

Auf TikTok wiederum läuft vieles über Ästhetik und Sound-Snippets. Clips mit dem Intro von "Icky Thump" oder dem Schlagzeug-Pattern von "Seven Nation Army" werden für Edits benutzt, die gar nichts mit Rockmusik zu tun haben: Mode, Fußball-Highlights, Skate-Videos. Dadurch entdecken Kids, die 2003 noch nicht mal geboren waren, plötzlich diese Band, googeln den Namen und landen auf alten Live-Mitschnitten. Kommentare wie \"Wie konnte mir das so lange entgehen?\" oder \"Warum ist niemand mehr so raw?\" tauchen permanent auf.

Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Einige Fans befürchten, dass eine Reunion zu glatt wirken könnte oder sich eher wie ein Nostalgie-Produkt anfühlt. Andere weisen darauf hin, dass Meg White sich seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und offenbar sehr bewusst ein ruhiges Leben führt. Die Frage, ob sie sich für eine große Tour den ganzen Medienzirkus noch einmal antun würde, ist völlig offen. Viele betonen daher, dass ein respektvoller Umgang mit ihrem Rückzug wichtiger ist als der eigene Fanwunsch.

Auf der Geldseite kursieren Diskussionen über mögliche Ticketpreise. Einige verweisen auf die teils absurden Preise anderer Reunion-Touren und befürchten Dynamic Pricing und VIP-Pakete, die sich viele nicht leisten können. In Kommentaren liest man häufig die Forderung, dass eine Band mit diesem DIY-Erbe nicht in die härtesten Ticketing-Fallen tappen sollte. Ob das am Ende wirklich Einfluss hat, ist unklar – aber der Diskurs ist da, und er wird sicher lauter, falls konkrete Termine auftauchen.

Zwischen all dem gibt es aber auch sehr emotionale Posts: Leute, die schreiben, dass The White Stripes sie zur Gitarre gebracht haben, dass Elephant ihr erstes selbst gekauftes Album war, dass sie sich früher in der Schule in Rot-Weiß gekleidet haben, um \"Jack und Meg\" zu sein. Für diese Generation wäre eine Rückkehr keine reine Retro-Show, sondern ein Wiedersehen mit einem Soundtrack ihrer Jugend – und für die Jüngeren eine seltene Chance, eine ikonische Band zu erleben, von der sie bisher nur Clips kennen.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle Tourdaten für 2026 gibt es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht. Aber um dir einen Überblick über wichtige Eckpunkte der Bandhistorie und für Spekulationen mögliche Jubiläumsjahre zu geben, hier eine kompakte Übersicht:

JahrEreignisRelease / KontextRelevanz 2026
1999DebütalbumThe White Stripes erscheintSpätes 25-jähriges Jubiläum könnte 2026 nachgefeiert werden
2001Durchbruch im IndieWhite Blood Cells releasedWeiterlaufende Anniversary-Aktionen, Reissues, Live-Material möglich
2003Globaler ErfolgElephant mit "Seven Nation Army"Reissues, Live-Boxen und Specials rund um den Klassiker weiterhin im Fokus
2005Weiterer HöhenflugGet Behind Me SatanVinyl- und Deluxe-Editionen bleiben für Sammler spannend
2007Letztes StudioalbumIcky ThumpPotenzial für komplette Era-Box mit Demos und Live-Mitschnitten
2011Offizielle AuflösungBand erklärt Ende15+ Jahre seit dem Split – typischer Zeitraum für Reunion-Spekulationen
2023/2024Anniversary-ReleasesDeluxe-Versionen und RaritätenSignale, dass Archivpflege Priorität hat
2026SpekulationsjahrKein offizieller TourplanHotspot für Gerüchte: mögliche Specials, Live-Boxen, einmalige Shows

Häufige Fragen zu The White Stripes

Um den aktuellen Hype und die Geschichte von The White Stripes besser einzuordnen, hier die wichtigsten Fragen – und etwas ausführlichere Antworten, damit du alles parat hast, was du für dein nächstes Fan-Gespräch oder deinen Social-Media-Post brauchst.

1. Sind The White Stripes 2026 offiziell wieder aktiv?

Stand jetzt: Nein, es gibt keine offizielle Reunion-Ankündigung. Die Band ist seit 2011 aufgelöst. Was 2026 passiert, sind vor allem drei Dinge: erstens ein starkes Nostalgie- und Discovery-Momentum über Social Media, zweitens eine sehr aktive Archiv- und Reissue-Politik von Jack White und Third Man Records, drittens eine wachsende Zahl an Fan-Theorien und Medien-Spekulationen. All das fühlt sich nach \"Comeback-Vorbereitung\" an, aber formell wurde nichts bestätigt. Wichtig ist: Solange es kein offizielles Statement gibt, bleiben alle Tour-"Leaks" und angeblichen Line-ups reine Gerüchte.

2. Werden The White Stripes noch einmal in Deutschland auftreten?

Es gibt keine bestätigten Deutschland-Shows. Aber wenn eine Reunion oder ein einmaliges Konzert kommen sollte, wären deutsche Städte fast sicher Teil der Planung. Deutschland war früher ein wichtiger Markt für die Band, große Festivals wie Rock am Ring, Hurricane/Southside oder internationale Stadien-Touren sind heute extrem relevant. Auch die Tatsache, dass "Seven Nation Army" in Fußballstadien hier so massiv verankert ist, macht den deutschen Markt fast zu einem Pflichtstopp. Realistisch wäre: entweder ein Festival-Headliner-Set mit sehr breitem Publikum oder eine eigene Arenatour mit Stationen wie Berlin, Hamburg, Köln, München. Ob es wirklich soweit kommt, hängt aber komplett davon ab, ob Jack und Meg überhaupt wieder gemeinsam auftreten wollen.

3. Warum haben sich The White Stripes überhaupt getrennt?

Offiziell begründete die Band ihren Split 2011 damit, dass sie die Band in Würde beenden wollten und persönliche Gründe im Vordergrund standen. Es gab keine riesige öffentliche Schlammschlacht, keine dramatischen Statements. Stattdessen erklärten Jack und Meg, dass sie verhindern wollten, dass The White Stripes nur noch als Routine-Projekt weiterläuft. Im Rückblick wirkt das konsequent: Sie hörten auf einem sehr hohen kreativen Level auf. In Interviews danach deutete Jack an, dass Tourstress, Erwartungsdruck und die extrem reduzierte Besetzung (nur Gitarre und Schlagzeug) auf Dauer anstrengend wurden. Gleichzeitig betont er bis heute, wie stolz er auf die gemeinsame Arbeit ist und dass Megs Stil entscheidend für den Sound war.

4. Was macht Jack White seit dem Ende von The White Stripes?

Jack White war nach dem Ende der Band alles andere als leise. Er gründete oder reaktivierte andere Projekte wie The Raconteurs und The Dead Weather, veröffentlichte mehrere Soloalben (darunter Blunderbuss, Lazaretto, Fear of the Dawn und Entering Heaven Alive) und baute sein Label und Presswerk Third Man Records zu einer wichtigen Adresse der Vinyl-Szene aus. In Nashville und Detroit betreibt er eigene Läden, Studios und eine Plattenpresse. Dazu kommen unzählige Kollaborationen, Soundtracks und Überraschungsauftritte. Aus Fan-Sicht wichtig: Er spielt immer wieder White-Stripes-Songs in seinen Solo-Sets – was zeigt, dass er das Material nicht abschließt, sondern es weiter lebt.

5. Gibt es unveröffentlichte Songs von The White Stripes?

Sehr wahrscheinlich ja – und genau das befeuert die Spekulationen rund um 2026. In den letzten Jahren sind mehrfach Raritäten, B-Seiten und Live-Aufnahmen veröffentlicht worden, teils als Teil von Deluxe-Ausgaben, teils exklusiv über den Third-Man-Vault-Club. Dazu kommen Hinweise von Jack, dass noch einiges im Archiv liegt: Proberaumtakes, frühe Versionen bekannter Songs, komplette Konzertmitschnitte. Für die Zukunft erwarten viele Fans eine oder mehrere umfangreiche Box-Sets, die diese Phase dokumentieren. Ob darin auch komplett unbekannte Songs stecken, weiß nur das direkte Umfeld – aber die Chance ist groß genug, dass Sammler ihre Sparpläne schon vorbereiten.

6. Was macht den Sound von The White Stripes so besonders?

Der typische White-Stripes-Sound entsteht aus einer Kombination, die auf dem Papier simpel klingt, in der Praxis aber schwer zu kopieren ist. Da ist zuerst das Minimal-Setup: Gitarre, Schlagzeug, gelegentlich Orgel oder Piano, und das war’s. Keine dicken Overdubs, kein aufwendiges Arrangement. Dann Jack Whites Art zu spielen: viel Slide, offene Stimmungen, Blues-Wurzeln, aber immer wieder Pop-Hooks, die sofort hängen bleiben. Dazu kommt Meg Whites sehr direkte, fast kindlich wirkende Schlagzeug-Art, die bewusst auf Virtuosität verzichtet und stattdessen auf Gefühl und Klarheit setzt. Viele modernde Produktionen wirken daneben überladen; The White Stripes lassen Raum, Fehler, Kanten zu – genau das zieht Gen Z gerade wieder stark an, weil es wie ein Gegenpol zu zu poliertem Mainstream-Pop funktioniert.

7. Wie kann ich mich als Fan in Deutschland auf mögliche News vorbereiten?

Wenn du nichts verpassen willst, lohnt sich ein kleiner Plan: Folge Jack White und Third Man Records auf den gängigen Plattformen, abonniere Newsletter (vor allem über die offizielle Seite) und stell dir für große Festivals in Deutschland Watchlists zusammen. Wenn irgendwo ein mysteriöser \"Special Guest\" oder ein noch geheimer Headliner auftaucht, wirst du die Gerüchte schnell mitbekommen. Gleichzeitig bringt es nichts, sich von jeder Fake-Leak-Grafik stressen zu lassen. Sinnvoll ist: offizielle Kanäle checken, ruhige Watchparty mit deinen Leuten planen und Geld beiseitelegen, falls wirklich Tickets droppen. Und bis dahin kannst du dich mit Vinyl-Reissues, Live-Clips und alten Interviews ausrüsten – denn je tiefer du in die Diskografie einsteigst, desto mehr Spaß macht es, die aktuelle Gerüchtewelle zu verfolgen.


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