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The Trade Desk: Q1-Zahlen am 7. Mai erwartet

30.04.2026 - 10:19:51 | boerse-global.de

Uneinigkeit an der Wall Street vor den Quartalszahlen von The Trade Desk. UBS setzt auf Erholung, Jefferies warnt vor zu optimistischen Erwartungen für das zweite Halbjahr.

The Trade Desk: Q1-Zahlen am 7. Mai erwartet - Foto: über boerse-global.de
The Trade Desk: Q1-Zahlen am 7. Mai erwartet - Foto: über boerse-global.de

Kurz vor den Quartalszahlen am 7. Mai herrscht unter Analysten ungewöhnliche Uneinigkeit über The Trade Desk. Während UBS die Aktie mit "Buy" bewertet und auf eine Erholung setzt, warnt Jefferies vor überzogenen Erwartungen für die zweite Jahreshälfte. Das Ergebnis am Donnerstag wird zeigen, welche Seite die besseren Argumente hat.

Umsatzhürde bei 678 Millionen Dollar

Das Management hat für das erste Quartal 2026 mindestens 678 Millionen Dollar Umsatz in Aussicht gestellt — ein Wachstum von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jefferies hält dieses Ziel für erreichbar und sieht sogar Spielraum für ein leichtes Übertreffen von ein bis zwei Prozent. Einen echten Kurstreiber erwartet die Bank daraus allerdings nicht.

Beim Gewinn je Aktie rechnen Analysten im Konsens mit 0,12 Dollar für Q1 — nach 0,10 Dollar im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2026 liegt die Konsensschätzung bei 1,27 Dollar, was einem Anstieg von rund 41 Prozent gegenüber 2025 entspräche.

Der eigentliche Streitpunkt: die zweite Jahreshälfte

UBS argumentiert, dass nachlassender Makrodruck auf Werbebudgets und Ausgaben rund um die US-Zwischenwahlen dem Programmatic-Advertising-Markt Rückenwind geben könnten. Jefferies sieht das anders. Die Bank hält die Konsenserwartungen für Q3 und Q4 — mit Umsatzwachstum von rund 13 beziehungsweise 15 Prozent — für zu optimistisch.

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Der Kern des Skeptizismus: Diese Prognosen setzen eine Beschleunigung des Brutto-Werbevolumens auf etwa 13 Prozent voraus. Im Gesamtjahr 2025 lag dieses Wachstum lediglich bei rund zehn Prozent. Hinzu kommen wachsende Konkurrenz durch KI-gestützte Werbetools großer Technologieplattformen sowie Druck auf die Plattformgebühren durch jüngste Entwicklungen auf Agenturseite.

UBS hält dagegen und verweist auf die Produktstärke: Kokai, Audience Unlimited, Retail-Daten, CTV und Deal Desk sollen KI-gestützte Entscheidungsprozesse und Messbarkeit deutlich verbessern.

Aktie erholt sich vom Tief — aber das Bild bleibt getrübt

Die Aktie hat sich vom 52-Wochen-Tief bei 18,48 Dollar merklich erholt und notiert aktuell bei 24,37 Dollar — ein Plus von rund 24 Prozent in den vergangenen 30 Tagen. Auf Jahressicht steht dennoch ein Minus von fast 49 Prozent zu Buche, und gegenüber dem Allzeithoch aus Dezember 2024 hat das Papier rund 85 Prozent verloren.

CEO Jeff Green kaufte in diesem Umfeld knapp 6,4 Millionen Aktien für etwa 150 Millionen Dollar — ein unübersehbares Bekenntnis zur eigenen Plattform. Trotz des anhaltenden Kursrückgangs halten 49 Prozent der Analysten an einer Kaufempfehlung fest; das durchschnittliche Kursziel von 30 Dollar impliziert deutliches Aufwärtspotenzial.

Solide Basis, frische Liquidität

Die operativen Kennzahlen bleiben stabil: 2025 erzielte The Trade Desk knapp 2,9 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von 18 Prozent, bei einem operativen Cashflow von fast einer Milliarde Dollar. Die Kundenbindungsrate lag das zwölfte Jahr in Folge über 95 Prozent.

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Am 7. Mai werden die Q1-Zahlen zeigen, ob die Turnaround-Story Substanz hat — oder ob Jefferies' Vorsicht für das zweite Halbjahr berechtigt ist.

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