The Trade Desk, US88339J1051

The Trade Desk Aktie (US88339J1051): Q4-Zahlen mit 14% Umsatzplus

05.05.2026 - 17:33:28 | ad-hoc-news.de

The Trade Desk meldet für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 847 Millionen US-Dollar, ein Plus von 14 Prozent zum Vorjahr. Die Aktie reagiert positiv auf die Ergebnisse und die Partnerschaft mit DramaBox.

The Trade Desk, US88339J1051
The Trade Desk, US88339J1051

The Trade Desk hat für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 847 Millionen US-Dollar gemeldet, was einem Wachstum von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ohne politische Werbeeinnahmen liegt das Wachstum bei rund 19 Prozent. Die Zahlen wurden kürzlich veröffentlicht und übertreffen die Schätzungen leicht.

Stand: 05.05.2026

Von der AD HOC NEWS Redaktion – Fachredaktion für Technologie-Aktien.

NameThe Trade Desk, Inc.
BrancheSoftware - Anwendungen
SektorTechnologie
Gründung2009
Mitarbeiterca. 3.522
HauptsitzVentura, Kalifornien, USA
ISINUS88339J1051

Das Geschäftsmodell von The Trade Desk im Kern

The Trade Desk betreibt eine unabhängige Demand-Side-Plattform für programmatische Werbung. Das Unternehmen ermöglicht Werbetreibenden und Agenturen den Kauf von digitaler Werbefläche in Echtzeit über Formate wie Display, Video, Audio und Connected TV. Die Plattform nutzt Daten, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um Kampagnen zu optimieren. Einnahmen entstehen durch Gebühren als Prozentsatz der Werbeausgaben der Kunden.

Das Modell ist global ausgerichtet und deckt Geräte wie Smartphones, Computer, Streaming-Geräte und digitale Out-of-Home-Displays ab. The Trade Desk positioniert sich als Alternative zu Walled Gardens wie Google oder Meta.

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Die wichtigsten Umsatz- und Produkttreiber von The Trade Desk

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte The Trade Desk einen Umsatz von 2,9 Milliarden US-Dollar, ein signifikanter Anstieg von 660 Millionen US-Dollar im Jahr 2019. Die Bruttomargen lagen konstant zwischen 79 und 82 Prozent über diesen Zeitraum. Kernprodukte umfassen die Optimierung von Werbeeindrücken über Kanäle wie Connected TV, Video und Audio.

Kürzlich startete eine Partnerschaft mit DramaBox, die Werbetreibenden Zugang zu Short-Drama-Inhalten bietet. Dies erweitert das Inventar global und integriert sich in Omnichannel-Kampagnen. Für das erste Quartal 2026 wird ein Umsatz von mindestens 678 Millionen US-Dollar erwartet.

Der Earnings-Report für Q4 2025 zeigte ein EPS von 0,59 US-Dollar, das die Schätzung von 0,58 US-Dollar leicht übertraf. EBITDA betrug 400 Millionen US-Dollar, rund 6 Prozent über dem Konsens.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Die digitale Werbebranche wächst durch den Boom von Connected TV und programmatischer Werbung. The Trade Desk gilt als führende unabhängige Plattform mit Fokus auf Transparenz und Datengetriebene Optimierung. Das Unternehmen hat rund 4.000 Mitarbeiter in über 30 Büros weltweit.

In Europa, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, profitiert The Trade Desk von strengeren Datenschutzregeln wie der DSGVO, die unabhängige Plattformen begünstigen. Der CEO Jeffrey Terry Green leitet das Unternehmen seit der Gründung.

Warum The Trade Desk für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz relevant ist

The Trade Desk ist an der Nasdaq notiert und für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Broker zugänglich, die US-Aktien anbieten. Die Plattform wird von europäischen Agenturen genutzt, um Werbekampagnen in der DACH-Region zu schalten. Der Fokus auf datenschutzkonforme Technologien passt zu lokalen Regulierungen.

Europäische Werbetreibende nutzen die Plattform für Cross-Channel-Kampagnen, was den regionalen Bezug stärkt. Die Aktie ist via Xetra und andere Plätze handelbar.

Für welchen Anlegertyp passt die The Trade Desk Aktie – und für welchen eher nicht?

Langfristig orientierte Anleger mit Fokus auf Technologie und Wachstumsmärkte finden in The Trade Desk eine passende Option aufgrund des stabilen Geschäftsmodells. Wachstum in der digitalen Werbung spricht Technologie-Enthusiasten an.

Kurzfristig spekulative Trader könnten durch Volatilität in der Ad-Tech-Branche herausgefordert sein, insbesondere bei konjunkturellen Schwankungen in Sektoren wie CPG und Automotive.

Risiken und offene Fragen bei The Trade Desk

Für Q1 2026 erwartet das Unternehmen nur 10 Prozent Umsatzwachstum, bedingt durch Budgetkürzungen bei CPG- und Automobilkunden aufgrund von Zollunsicherheiten. Diese Segmente machen über ein Viertel des Geschäfts aus. Die Abhängigkeit von Werbebudgets birgt konjunkturelle Risiken.

Weitere Herausforderungen umfassen Wettbewerb von großen Plattformen und regulatorische Änderungen in der Datennutzung.

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Fazit

Die Q4 2025-Zahlen von The Trade Desk zeigen solides Wachstum mit 14 Prozent Umsatzplus und stabilen Margen. Die Guidance für Q1 2026 ist konservativ, doch Partnerschaften wie mit DramaBox stärken die Position. Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz beobachten die Entwicklung im programmatischen Werbemarkt.

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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