The, Smiths-Comeback

The Smiths-Comeback? Warum jetzt alle durchdrehen

16.02.2026 - 01:59:37 | ad-hoc-news.de

The Smiths sind wieder überall im Gespräch – Reunion-Gerüchte, Doku-Talk, Jubiläen. Was heißt das für Fans in Deutschland?

Man hätte es vor ein paar Jahren kaum für möglich gehalten: Ausgerechnet The Smiths – diese Band, die seit den 80ern offiziell Geschichte ist – sind 2026 wieder mitten im Gespräch. Auf TikTok landen alte Songs in neuen Edit-Trends, auf Reddit wird jede noch so vage Reunion-Andeutung seziert, und deutsche Fans fragen sich: Passiert da gerade wirklich etwas – oder ist es nur kollektive Nostalgie auf Steroiden?

Offizielle Infos, alte Fotos & rare Releases von The Smiths

Fest steht: Die Aufmerksamkeit rund um The Smiths ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Zwischen Doku-Plänen, Reissue-Spekulationen, Anniversary-Boxsets und ewigen Comeback-Gerüchten entsteht ein Hype-Zustand, der vor allem in Deutschland für heftige FOMO sorgt – besonders bei den Fans, die die Band nur aus Stories ihrer Eltern oder aus viralen Clips kennen.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um eins klarzustellen: Stand Februar 2026 gibt es keine offiziell bestätigte Reunion von The Smiths. Weder eine Tour, noch ein neues Studioalbum sind von offizieller Seite angekündigt. Das hindert die Gerüchte aber nicht daran, jede Woche neue Peaks zu erreichen.

Auslöser dafür sind mehrere Faktoren, die sich gerade überlagern. Zum einen befinden wir uns mitten in einer massiven 80s-Renaissance. Streaming-Zahlen für Indie- und Post-Punk-Klassiker schießen in die Höhe. Viele junge Bands nennen The Smiths als wichtigste Inspiration, und Playlists wie "Indie Classics" oder "Sad Bangers" schieben Songs wie "There Is a Light That Never Goes Out" oder "This Charming Man" wieder nach oben. In einigen europäischen Ländern tauchten The-Smiths-Tracks sogar erneut in den Single-Charts auf, getrieben von Social-Media-Trends.

Dazu kommt: 2026 markieren mehrere runde Jubiläen in der Bandgeschichte. Alben wie "The Queen Is Dead" und "Strangeways, Here We Come" bewegen sich in Richtung 40-Jahre-Marke – ein perfekter Zeitpunkt für Labels, um über Deluxe-Editionen, Remaster oder unveröffentlichtes Material nachzudenken. Brancheninsider sprechen seit Monaten davon, dass im Hintergrund an umfangreichen Reissue-Kampagnen gearbeitet wird, inklusive Boxsets mit Live-Mitschnitten, Demos und seltenen Radio-Sessions.

Ein weiterer massiver Treiber sind die Soloaktivitäten der Ex-Mitglieder. Morrissey tourt weiterhin regelmäßig (wenn auch nicht ohne Kontroversen), Johnny Marr hat sich als Gitarren-Ikone mit Soloalben und Collabs etabliert. Immer wieder werden sie in Interviews zu einer möglichen Smiths-Rückkehr befragt. Die Antworten sind meist vage – irgendwo zwischen kategorischer Ablehnung und "Im Leben nie sagen". Genau dieses Halbdunkel nährt die Fantasie der Fans.

Spannend für deutsche Fans: In UK-Medien kursieren Berichte, dass eine große Dokumentation über die Geschichte von The Smiths in Vorbereitung sein soll – mit Fokus auf Manchester, das politische Klima der 80er und den Kult um die Band. Wenn so ein Projekt 2026 oder 2027 auf einer großen Streamingplattform landet, ist der Sprung zu einem begleitenden Soundtrack-Release oder einer Sonderausstellung in europäischen Städten nicht weit. In der Vergangenheit sind solche Dokus oft Startschuss für neue Promowellen gewesen – siehe andere Legendenbands.

Auch wirtschaftlich ergibt ein neuer Fokus auf The Smiths Sinn. Der Backkatalog zählt zu den wertvollsten im Indie-Sektor. Jedes neue Master, jede Vinyl-Neuauflage, jedes Boxset generiert Umsatz – und das in einer Zielgruppe, die bereit ist, für physische Releases Geld auszugeben. Viele Gen-Z-Fans entdecken Vinyl gerade erst für sich und greifen dann gezielt zu Klassikern, die als "authentisch" gelten.

Für Deutschland heißt das: Auch wenn keine konkreten Tourdaten existieren, steigen die Chancen auf Events rund um The Smiths. Denkbar wären etwa Tribute-Shows, kuratierte Clubnächte, Sonderausstellungen in Popkultur-Museen oder Fan-Screenings von Dokus in Programmkinos. Bereits jetzt melden Veranstalter aus Berlin, Hamburg und Köln steigendes Interesse an Smiths-Themenabenden. Die Frage ist also weniger, ob etwas passiert, sondern was genau und in welchem Rahmen.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch ohne echte Reunion-Tour lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, wie ein Smiths-Abend heute aussehen würde – und was man aus aktuellen Solo-Shows und Tribute-Gigs ablesen kann. Denn genau daran orientiert sich die Erwartungshaltung der Fans.

Johnny Marr spielt in seinen Konzerten regelmäßig mehrere Smiths-Klassiker – und damit eine Art Preview dessen, was bei einer hypothetischen Reunion Pflicht wäre. Typische Songs in seinen Setlists sind:

  • "This Charming Man"
  • "There Is a Light That Never Goes Out"
  • "How Soon Is Now?"
  • "Panic"
  • "Bigmouth Strikes Again"
  • "Please, Please, Please, Let Me Get What I Want"

Diese Tracks gelten längst als zeitlose Hymnen. In Live-Mitschnitten aus London, Dublin oder Paris hört man jedes Mal dasselbe: Das Publikum übernimmt ganze Strophen, besonders bei Zeilen wie "And if a double-decker bus crashes into us..." aus "There Is a Light That Never Goes Out". Der Song hat sich zu einem der globalen Emo-Anthems entwickelt, der quer durch Generationen funktioniert.

Auf der anderen Seite gibt es Morrissey-Shows, bei denen immer wieder Songs wie "Girlfriend in a Coma", "Shoplifters of the World Unite" oder "Still Ill" auftauchen. Die Arrangements sind teilweise härter, manchmal mit mehr Rock-Attitüde und weniger fragilem Gitten-Schimmer als früher, aber die emotionale Intensität bleibt. Viele Fans berichten online davon, dass gerade die alten Smiths-Songs bei Konzerten zu den lautesten Momenten gehören – egal, wie viel neue Solo-Mucke auf der Setlist steht.

Für eine fiktive, aber realistische Deutschland-Show von The Smiths 2026 würde sich eine Setlist anbieten, die Hits, Deep Cuts und Fan-Favoriten verbindet. Denkbar wäre zum Beispiel:

  • "The Queen Is Dead" (als epischer Opener)
  • "The Boy With the Thorn in His Side"
  • "This Charming Man"
  • "Heaven Knows I'm Miserable Now"
  • "Ask"
  • "Half a Person"
  • "Cemetery Gates"
  • "I Know It's Over"
  • "Frankly, Mr. Shankly"
  • "Panic"
  • "Stop Me If You Think You've Heard This One Before"
  • "Girlfriend in a Coma"
  • "Bigmouth Strikes Again"
  • "There Is a Light That Never Goes Out" (als finales Highlight)

Stell dir so eine Show in der Columbiahalle in Berlin oder in der Live Music Hall in Köln vor: Dichte, schwitzige Club-Atmosphäre statt steriler Arena. Kein überfrachtetes Bühnenbild, sondern Fokus auf Songs, Texte und Gitarren. Vielleicht ein paar Projektionen von alten Manchester-Fotos, Plattencovern, politisch aufgeladenen Schlagzeilen aus den 80ern. Der Rest passiert zwischen Band und Crowd.

Musikalisch wäre vor allem interessant, wie Johnny Marr seine ikonischen Gitarrenlines heute umsetzen würde. Er ist technisch besser als je zuvor, gleichzeitig aber vorsichtig genug, um den Charakter der Originale nicht zu zerstören. Man kann in neueren Livevideos hören, wie er bei "How Soon Is Now?" die berühmten Tremolo-Sounds modernisiert, ohne den hypnotischen Effekt zu verlieren. Genau diese Balance aus Respekt vor dem Original und aktueller Energie ist der große Reiz.

Auch die deutschen Fans bringen eine eigene Dynamik mit. Viele kennen die Smiths-Songs nicht aus den 80ern, sondern aus Filmen, Serien und TikTok-Sounds. Die Assoziationen sind dadurch breiter: Für manche ist "Please, Please, Please, Let Me Get What I Want" ein Teenie-Drama-Theme, für andere ein Symbol für queeres Coming-of-Age, wieder andere verbinden damit politische Melancholie. Entsprechend emotional wäre die Stimmung, wenn tausende Leute diese Songs zum ersten Mal live und laut erleben würden.

Selbst wenn es bei Solo-Shows oder Tribute-Konzerten bleibt: Der Kern bleibt derselbe. Eine Smiths-lastige Setlist bedeutet emotionale Vollgas-Zone zwischen depressivem Witz, bitterer Gesellschaftskritik und fast schon romantischer Verzweiflung – genau die Mischung, die 2026 wieder komplett im Zeitgeist angekommen ist.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Die Spekulationen rund um The Smiths sind inzwischen fast ein eigenes Fandom. Vor allem auf Reddit-Threads und TikTok-Kommentarspalten wird jedes Detail ausgewertet – von Setlisten bis zu kryptischen Statements in Interviews.

Ein verbreitetes Narrativ lautet: "Wenn es jemals eine Reunion gibt, dann nur als limitierte Anniversary-Tour." Viele Fans glauben, dass eine komplette Welt-Tour unrealistisch ist, aber eine kleine Reihe an ausgesuchten Shows – etwa London, Manchester, New York, Los Angeles, vielleicht ein Festival in Europa – durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Als Referenz werden immer wieder andere Bands genannt, die nach ewigen Streitereien doch noch einmal zusammen aufgetreten sind.

Gerade in Deutschland kreist eine konkrete Wunschvorstellung immer wieder durch die Timelines: ein exklusiver Auftritt bei einem großen Festival wie Rock am Ring, Hurricane oder Primavera Sound (letzteres zwar Spanien, aber für deutsche Fans gut erreichbar). Auf TikTok kursieren Fan-Edits mit eingeblendeten fiktiven Line-ups, auf denen "The Smiths" zwischen aktuellen Headlinern wie The 1975, Arctic Monkeys oder Billie Eilish stehen. Die Kommentare darunter gehen von ironisch bis komplett ernst: "Wenn das passiert, verkaufe ich mein Auto für Tickets" ist so oder so ähnlich ein häufiges Motiv.

Ein anderes heißes Thema ist die Ticketpreis-Frage. Die Erfahrung mit Reunion-Touren anderer Alt-Bands hat viele Fans vorsichtig gemacht. VIP-Packages, Dynamic Pricing, Fanticket-Abzocke – das alles ist präsent im kollektiven Gedächtnis. In Fan-Foren tauchen daher immer wieder Diskussionen auf, was ein "fairer Preis" für eine mögliche Smiths-Show wäre. Die meisten Antworten bewegen sich irgendwo zwischen 70 und 120 Euro für reguläre Stehplatztickets, mit klaren Ansagen gegen 300-Euro-Platin-Sitze. Viele deutsche Fans sind da erstaunlich prinzipientreu: "Wenn sie uns abkassieren, warte ich lieber auf YouTube-Mitschnitte".

Spannend sind auch die Fan-Theorien zur internen Dynamik zwischen Morrissey und Johnny Marr. Einige sehen in ihren gelegentlichen öffentlichen Sticheleien eher eine Art kontrolliertes Drama, das die Marke The Smiths am Leben hält. Andere argumentieren, dass die in Interviews geäußerten Differenzen zu politisch und persönlich seien, um sie einfach zu überbrücken. Daraus entstehen elaborierte Storylines, in denen geheime Treffen in Manchester, Friedensverhandlungen hinter den Kulissen oder gemeinsame Studio-Sessions herbeifantasiert werden – komplett unbestätigt, aber extrem klickstark.

Auf TikTok hat sich parallel eine ganz andere Energie entwickelt: Ironische, aber liebevolle Meme-Kultur rund um The Smiths. Der trockene, bitter-sarkastische Humor vieler Songtexte passt perfekt zur aktuellen Sad-Girl/Sad-Boy-Ästhetik. Clips mit Textzeilen aus "Heaven Knows I'm Miserable Now" oder "Still Ill" werden über Szenen gelegt, in denen Leute im Homeoffice verzweifeln, in der Bahn hängen oder nach einem schlechten Tinder-Date nach Hause laufen. Untertitel wie "POV: du entdeckst The Smiths mitten in einer Quarterlife-Crisis" sammeln hunderttausende Views.

Diese virale Meme-Welt hat einen Nebeneffekt: Plötzlich tauchen haufenweise super junge Fans in Diskussionen auf, die erst 15 oder 16 sind und die Band gerade erst entdecken. Auf Reddit und in Insta-DMs melden sich immer wieder User, die schreiben: "Meine Eltern haben mich vor The Smiths gewarnt, jetzt bin ich selbst süchtig nach 'There Is a Light That Never Goes Out'." Die Altersmischung im Fandom wird dadurch breiter – was wiederum jede potenzielle Tour aus Sicht von Veranstaltern attraktiver macht.

Einen Sonderfall bilden die kontroversen politischen Aussagen von Morrissey der letzten Jahre. Sie führen auf Social Media regelmäßig zu hitzigen Diskussionen: Kann man The Smiths noch feiern, ohne seine Solo-Statements zu unterstützen? Viele Fans lösen das, indem sie klar trennen: Die Band als historisches, kollektives Werk vs. der einzelne Künstler heute. Andere boykottieren neue Solo-Releases, halten aber an den alten Smiths-Platten fest. Dass diese Debatten so intensiv geführt werden, zeigt allerdings auch, wie relevant die Band 2026 immer noch ist.

Alle Daten auf einen Blick

Da es aktuell keine offiziell angekündigte Reunion-Tour von The Smiths gibt, hier eine Übersicht mit relevanten Eckdaten, die für deutsche Fans wichtig sind – von potenziellen Tour-Fenstern über Album-Jubiläen bis hin zu chartrelevanten Fakten.

KategorieDetailRelevanz für deutsche Fans
Mögliches Tourfenster (Spekulation)Frühjahr/Herbst 2027 als realistischer Zeitraum für eventuelle Jubiläums-EventsFestivals & Hallentouren in Europa wären logistisch gut platzierbar
Wichtige Album-Jubiläen"The Queen Is Dead" nähert sich der 40-Jahre-Marke
"Strangeways, Here We Come" ebenfalls im Jubiläumsfokus
Hohe Wahrscheinlichkeit für Reissues, Vinyl-Boxen und Promo-Aktionen
Backkatalog-StreamingDeutliche Steigerung der Streams von "There Is a Light That Never Goes Out" und "This Charming Man" auf großen PlattformenMehr Präsenz in kuratierten Playlists, höhere Chance auf mediale Sonderformate
Solo-Touren der Ex-MitgliederJohnny Marr und Morrissey touren weiterhin regelmäßig durch EuropaSetlist-Chance auf mehrere Smiths-Songs pro Abend, gerade in Clubs und mittelgroßen Hallen
Typische Ticketpreise (Vergleich)Große Reunion-Acts im Indie/Rock-Bereich: meist 70–150 Euro für reguläre TicketsRealistische Orientierung, falls The Smiths tatsächlich Konzerte ankündigen würden
Historische Deutschland-PräsenzThe Smiths spielten in den 80ern nur wenige Shows in der DACH-RegionGroßer nachholbedarf, entsprechend hoher Hype-Faktor bei jeder möglichen Ankündigung
Wichtige Online-QuellenOffizielle Bandseite, Streamingprofile, Fanseiten, ForenBeste Orte, um schnell legitime News von bloßen Gerüchten zu trennen

Häufige Fragen zu The Smiths

Um dir den Überblick zu erleichtern, hier die ausführlichsten Antworten auf die Fragen, die deutsche Fans aktuell am häufigsten stellen.

1. Sind The Smiths 2026 offiziell wiedervereint?

Nein. Es gibt momentan keine offizielle Reunion von The Smiths. Die Band gilt weiterhin seit 1987 als aufgelöst. Was aber ständig für Verwirrung sorgt: Sowohl Morrissey als auch Johnny Marr spielen regelmäßig Songs aus der Smiths-Ära in ihren Solo-Shows. Dadurch entstehen auf Social Media ständig Clips mit Smiths-Klassikern, die für viele so aussehen, als gäbe es schon eine Teil-Reunion.

Dazu kommen Medienberichte, die aus einzelnen Aussagen schnell große Schlagzeilen machen – etwa wenn Johnny Marr sagt, er würde bestimmte alte Songs wieder gerne spielen, oder wenn Morrissey in Interviews nostalgisch wird. Algorithmus-gerecht zugespitzt landet das dann als "Reunion fast bestätigt" in manchen Feeds, obwohl es faktisch nicht stimmt. Wichtig ist: Wenn wirklich eine Reunion käme, wäre sie unmöglich zu übersehen. Große PR-Kampagnen, Pressemeldungen, Vorverkäufe – das würde global durch alle Kanäle gehen.

2. Wie wahrscheinlich ist eine Reunion von The Smiths überhaupt?

Das ist die ewige Millionenfrage. Realistisch betrachtet: emotional und politisch kompliziert, wirtschaftlich extrem attraktiv. Die Spannungen zwischen Morrissey und Johnny Marr sind dokumentiert und ziehen sich durch Jahrzehnte. Aussagen von beiden Seiten lassen klar erkennen, dass es tiefe persönliche und ideologische Differenzen gibt. Aus rein menschlicher Perspektive wirkt eine harmonische Wiedervereinigung daher nicht besonders wahrscheinlich.

Aus Business-Sicht sieht es anders aus: Eine begrenzte Reihe von Shows oder ein einmaliges Jubiläumsevent würde sicherheitshalber sofort ausverkauft sein. Merch, Streaming-Peaks, Medienaufmerksamkeit – alles würde durch die Decke gehen. Viele Insidern schätzen, dass der finanzielle Anreiz für alle Beteiligten enorm wäre. Deshalb halten einige Branchenbeobachter ein einziges, kuratiertes Event oder eine Handvoll Special Shows irgendwann in den nächsten Jahren nicht für völlig ausgeschlossen. Fix ist aber: 2026 gibt es dazu keine offizielle Ankündigung.

3. Werden The Smiths in naher Zukunft in Deutschland auftreten?

Aktuell: nein, keine bestätigten Termine. Aber: Wenn überhaupt Live-Aktivitäten unter dem Namen The Smiths kämen, wären Deutschland und Europa extrem realistische Stopps. Der Markt ist stark, die Fanbasis groß, und deutsche Städte sind logistisch perfekt in Tourrouten einbindbar.

Was du 2026 aber schon fix auf dem Schirm haben solltest, sind die Solo-Shows von Ex-Mitgliedern. Besonders Johnny Marr legt regelmäßig Stops in Berlin, Hamburg oder Köln ein. Bei diesen Gigs hast du die realistische Chance, mehrere Smiths-Songs in hochenergetischen Live-Versionen zu erleben – und das teilweise in relativ kleinen Venues mit intensiver Atmosphäre. Auch Morrissey-Konzerte in Europa sind immer wieder Thema, auch wenn sie häufiger von politischen Diskussionen begleitet werden.

4. Warum sind The Smiths gerade bei Gen Z und Millennials wieder so beliebt?

Gleich mehrere Gründe treffen hier ziemlich perfekt zusammen. Erstens passt der emotionale Grundton der Smiths-Songs unfassbar gut in das, was man heute als "Main Character Sadness" bezeichnen könnte. Texte über Einsamkeit, Außenseitertum, soziale Unsicherheit und politische Frustration fühlen sich 2026 fast erschreckend aktuell an – gerade für eine Generation, die mit Klimakrise, Prekarität und Social-Media-Druck aufwächst.

Zweitens spielt der Ästhetik-Faktor eine riesige Rolle. Vintage-Cover, 80er-Fotografie, Secondhand-Jacken, Blumen im Backpocket-Look – das alles lässt sich hervorragend auf Instagram und TikTok inszenieren. Viele Memes, Edits und Moodboards nutzen The-Smiths-Motive, ohne dass die Leute am Anfang alle Songs kennen. Die Musik wird dann nach und nach "dazu gehört".

Drittens ist da das Bedürfnis nach Authentizität. In einer Popwelt, die oft extrem poliert wirkt, fühlen sich die nervösen Gitarren, die leicht verwaschenen Produktionen und die teils unbequemen Texte der Smiths wie ein Gegenentwurf an. Dass die Band nie die ganz große Stadionmaschine gefahren hat, macht sie für viele glaubwürdiger. Kurz gesagt: The Smiths sind für 2026 das, was sie in den 80ern schon waren – nur dass der Kontext sie jetzt noch aktueller erscheinen lässt.

5. Wie kann ich als deutscher Fan echte Neuigkeiten von bloßen Gerüchten unterscheiden?

In Zeiten von Clickbait und TikTok-Speed ist das schwieriger geworden, aber machbar. Ein paar einfache Regeln helfen enorm:

  • Check die Originalquelle: Kommt die Info aus einem seriösen Musikmedium oder nur aus einem anonymen Kommentar?
  • Gibt es ein offizielles Statement? Wirklich große News landen zeitnah auf offiziellen Kanälen wie Bandseite, Label oder verifizierten Social-Accounts der Ex-Mitglieder.
  • Achte auf die Formulierung: "angeblich", "vermutlich", "soll" sind rote Flaggen für reine Spekulation.
  • Vergleiche mehrere Quellen: Wenn nur eine dubiose Seite von einer Deutschland-Tour schreibt, der Rest der Musikwelt aber schweigt, ist Skepsis angebracht.

Gerade bei The Smiths lohnt sich ein bisschen Medienkompetenz, denn jede noch so kleine Aussage wird gerne maximal dramatisch hochgezogen. Am Ende spart dir das Nerven – und du rennst nicht jeder Fantasie-Headline hinterher.

6. Welche Alben sollte ich mir als Einstieg in The Smiths unbedingt anhören?

Wenn du neu in der Welt von The Smiths bist, gibt es einen ziemlich soliden Weg, sich reinzuhören:

  1. "The Queen Is Dead" – für viele das Meisterwerk der Band. Enthält Klassiker wie "The Queen Is Dead", "I Know It's Over", "There Is a Light That Never Goes Out" und "Bigmouth Strikes Again". Perfekt, um den emotionalen und musikalischen Kern zu verstehen.
  2. "The Smiths" (Debüt) – roher, etwas ungeschliffener, aber mit Songs wie "Still Ill" und "What Difference Does It Make?" ein wichtiges Dokument der frühen Phase.
  3. "Meat Is Murder" – politischer, kantiger, mit Titeln wie "The Headmaster Ritual" und dem titelgebenden Track. Zeigt die gesellschaftskritische Seite der Band.
  4. "Strangeways, Here We Come" – das letzte Studioalbum, oft unterschätzt, mit deepen Momenten wie "Last Night I Dreamt That Somebody Loved Me".

Dazu kommen starke Compilations und Singlesammlungen, in denen einige der wichtigsten Tracks versammelt sind. Gerade die Singles spielten bei The Smiths eine riesige Rolle und sind oft genauso zentral wie die Albensongs.

7. Wie sieht die deutsche The-Smiths-Szene 2026 aus?

Überraschend lebendig. In Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln oder München gibt es regelmäßig Indie-Partys mit Smiths-Slots, Tribute-Bands, Lesungen zu Popkultur und 80er-Jahre-Politik, bei denen die Band immer wieder Thema ist. Auf Flohmärkten und in Plattenläden verschwinden original Pressungen innerhalb von Minuten, sobald sie in die Regale kommen. Viele kleinere Bars fahren "Sad Indie Wednesdays" oder ähnliche Reihen, bei denen The Smiths fester Bestandteil sind.

Online vernetzen sich deutsche Fans über Insta-Hashtags, Discord-Server und spezialisierte Subreddits. Dort werden Playlists geteilt, Konzertberichte von Johnny-Marr-Shows gepostet, Vintage-Shirts getauscht und sogar Fanreisen nach Manchester organisiert – inklusive Besuch der ikonischen Straßen und Locations, die man aus Artworks und Fotos kennt. Auch hier gilt: Eine offizielle Reunion wäre wie ein Brennglas auf all das, was längst existiert. Der Nährboden ist da – die Frage ist nur, ob und wann die Band (oder Teile davon) diesen Funken nutzt.


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