The Smiths-Comeback? Warum 2026 alles möglich wirkt
10.02.2026 - 23:30:29In deiner Bubble tauchen wieder überall The-Smiths-Clips auf, auf TikTok diskutieren Leute Tourdaten, und auf Reddit drehen die Spekulationen gerade völlig durch: Kommt da doch noch irgendwas von The Smiths? Ein geheimes Reunion-Projekt, ein spezielles Jubiläum, vielleicht sogar ausgewählte Europa-Dates – inklusive Deutschland? Sicher ist: Der Hype um die Band aus Manchester ist 2026 wieder so laut wie lange nicht mehr.
Offizielle Infos, Archiv & Merch von The Smiths checken
Offiziell bestätigt ist aktuell keine Reunion-Tour, aber es gibt genug Signale, die Fans triggern: Anniversary-Boxsets, neu aufbereitete Live-Mitschnitte, kryptische Social-Posts einzelner Ex-Mitglieder und ein krasser Nostalgie-Schub bei Gen Z, die The Smiths über TikTok und Instagram-Stories neu entdeckt. Genau dazwischen sitzt du als Fan: zwischen Hoffnung, Realismus – und der Playlist, die du sowieso schon wieder durchhörst.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Was ist 2026 konkret los im Kosmos von The Smiths? Frontmann Morrissey tourt seit Jahren solo durch Europa, spielt regelmäßig Songs wie "There Is a Light That Never Goes Out" oder "How Soon Is Now?" in seinen Setlists. Gitarrist Johnny Marr ist längst wieder Festival-Stammgast, ob mit eigener Band oder als Special Guest bei Acts wie The Killers. Wo beide auftauchen, folgen automatisch die Reunion-Fragen – und genau das heizt die aktuelle Stimmung an.
In diversen britischen Musikmagazinen tauchten in den letzten Monaten immer wieder Hinweise auf Jubiläums-Editionen der Smiths-Alben auf: Deluxe-Versionen mit Demos, unveröffentlichten Live-Takes und neuem Remastering. Dazu gesellen sich kommentierte Reissues von Klassikern wie "The Queen Is Dead" und "Meat Is Murder", die gezielt auch den Streaming-Markt adressieren: bessere Soundqualität, rare B-Seiten, Bonus-EPs. Für deutsche Fans, die die Original-Releases verpasst haben, ist das der perfekte Einstieg – und für alte Hasen eine willkommene Ausrede, die Plattensammlung zu erweitern.
Was die Gerüchte zusätzlich pusht: Immer wieder tauchen Infos über angeblich reservierte Venues in UK und Europa auf, darunter auch große Arenen in Berlin, Hamburg oder Köln. Ticketing-Mitarbeiter berichten anonym auf Social Media von "geblockten Zeitfenstern für ein legendäres 80s-Act-Reunion-Paket". Namen werden nicht genannt, aber in den Kommentarspalten fällt konstant ein Wort: The Smiths. Ob das mehr als Wunschdenken ist, lässt sich von außen kaum prüfen – aber klar ist: Wo große Hallen auf Vorrat gesichert werden, planen Labels und Agenturen etwas Größeres.
Dazu kommt der Algorithmus-Faktor: Auf deutschen Musik-Tok-Accounts sammeln Clips von alten Smiths-Performances plötzlich Millionen Views. Szenen aus "This Charming Man" oder "Heaven Knows I'm Miserable Now" laufen als Soundtrack unter Mood-Ästhetik-Videos, Vintage-Fashion-Hauls oder Depressions-Memes. Das Label dürfte die Daten genau beobachten: Peaks bei Shazams, Streams auf Spotify und Apple Music, erhöhte Vinyl-Verkäufe – das alles sind Argumente, um zumindest ein großes Jubiläumsprojekt für Europa zu planen.
Für deutsche Fans bedeutet das: Es ist die perfekte Zeit, um sich mit dem kompletten Werk der Band neu zu beschäftigen, Playlists zu kuratieren, Bootlegs zu sammeln und wachsam zu bleiben. Selbst wenn keine vollständige Reunion passiert, sind zumindest spezielle Tribute-Formate, kuratierte Festival-Slots (z.B. Johnny Marr plus Special Smiths-Block) oder exklusive Screenings alter Shows absolut realistisch. Man spürt: Die Geschichte von The Smiths ist 2026 noch nicht abgeschlossen – sie wird gerade von einer neuen Generation weitergeschrieben.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch ohne offizielle Smiths-Tour liefern die Solo-Shows von Morrissey und Johnny Marr einen ziemlich guten Eindruck davon, wie sich eine hypothetische Smiths-Setlist 2026 anfühlen könnte. Fans tracken seit Monaten akribisch, welche Songs immer wieder auftauchen – und wie das Publikum, gerade in Europa, darauf reagiert.
Bei Morrissey-Konzerten in den letzten Jahren standen Smiths-Klassiker wie "Suedehead" (zwar Solo, aber ästhetisch sehr nah), "Girlfriend in a Coma", "Bigmouth Strikes Again" oder "I Want the One I Can't Have" regelmäßig im Mittelpunkt. In Fan-Foren berichten Besucher:innen, dass einzelne Songs die komplette Halle übertönen – "There Is a Light That Never Goes Out" wird oft von Tausenden im Chor gesungen, der Refrain klingt wie ein Mantra einer ganzen Generation, die gelernt hat, zu Melancholie zu tanzen.
Johnny Marr geht anders ran: Seine Shows sind Gitarrenfeste, und wenn er "How Soon Is Now?" anspielt, kippt jede Crowd vom entspannten Nicken in kollektives Ausrasten. Das ikonische Tremolo-Riff, das früher in Indie-Clubs als Übergang zwischen Post-Punk und Britpop lief, ist heute TikTok- und YouTube-Background für tausend Edit-Videos. Live wirkt der Song trotzdem roh, körperlich und weit weg von nostalgischem Kitsch. Dazu streut Marr häufig "Panic" oder "This Charming Man" ein – Songs, die damals schon wie Instant-Hits funktionierten und heute für viele Gen-Z-Fans der Einstieg in Gitarrenmusik jenseits von Pop-Punk und Emo sind.
Stell dir eine heutige Smiths-Show vor, basierend auf den beliebtesten Streaming-Songs und den Solo-Setlists der letzten Jahre. Sehr wahrscheinlich wären dabei:
- "This Charming Man" – als explosiver Opener oder früher Icebreaker, bei dem alle tanzen.
- "Still Ill" – für die Fans, die tiefer in den Alben stecken.
- "Heaven Knows I'm Miserable Now" – maximal quotable, komplett memefähig.
- "William, It Was Really Nothing" – kurz, schnell, perfekt zum Mitschreien.
- "The Headmaster Ritual" – für Gitarren-Nerds, die jeden Akkord mitgrölen.
- "There Is a Light That Never Goes Out" – als emotionaler Peak gegen Ende.
- "How Soon Is Now?" – als Finale, das jede Halle in einen flackernden Gitarrenstrudel verwandelt.
Die Atmosphäre, wie sie Fans aus jüngeren Shows beschreiben, passt perfekt in unsere Zeit: weniger Pose, mehr Emotion. Ältere Fans kommen mit alter Tour-Merch-Jacke, Jüngere im Y2K- oder 80s-Thrift-Outfit. Zwischen den Songs fliegen manchmal zynische Morrissey-Kommentare durch den Raum, die je nach politischer Haltung unterschiedlich ankommen. Johnny Marr dagegen wirkt eher wie der sympathische Gitarren-Onkel, der stolz auf die eigene Vergangenheit ist, ohne ihr komplett zu verfallen.
Für Deutschland heißt das: Sollte es tatsächlich wieder mehr Smiths-Songs auf großen Bühnen geben – egal in welcher Konstellation – kannst du mit einer Show rechnen, die sich sehr bewusst auf die großen Klassiker stützt, aber genug Raum für Albumlieblinge lässt. Die Generation, die mit Spotify-Algorithmus aufgewachsen ist, hat ohnehin längst ihre eigenen Deep Cuts entdeckt: "Back to the Old House", "Please, Please, Please, Let Me Get What I Want" oder "Asleep" tauchen in Fan-Wunsch-Setlists immer wieder auf. Wenn du planst, Tickets zu kaufen, lohnt es sich, die komplette Diskografie durchzugehen – damit du im richtigen Moment nicht überrascht schweigst, während alle anderen längst mitsingen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, X (Twitter) und TikTok tobt seit Monaten die Spekulationswelle. In Subreddits wie r/indieheads und r/Smiths tauchen regelmäßig Threads auf, in denen User vermeintliche Hinweise auf eine Reunion zusammentragen. Ein häufiges Motiv: der Gedanke an eine "Teil-Reunion" ohne Morrissey, angeführt von Johnny Marr mit wechselnden Sänger:innen – quasi eine kuratierte Hommage mit Gaststimmen aus der aktuellen Indie-Szene.
Speziell deutsche Fans bringen hier gerne Namen wie Drangsal, Danger Dan oder die Sänger:innen von Isolation Berlin ins Spiel – Acts, die textlich oder atmosphärisch eine ähnliche Mischung aus Romantik, Melancholie und Gesellschaftskritik mitbringen. Die Theorie: Ein Europa-Spezial mit lokal passenden Gästen, ähnlich wie man es von manchen Tribute-Shows kennt, könnte die politischen Kontroversen um Morrissey umgehen und trotzdem die Songs feiern.
Eine andere populäre Theorie dreht sich um Ticketpreise. Bei vielen großen 80s-Reunions schießen die Preise inzwischen locker über 150 Euro für normale Sitzplätze hinaus. In Diskussionen liest man oft die Angst, dass ein mögliches Smiths-Comeback für Normalverdiener:innen unbezahlbar würde. Gleichzeitig verweisen andere User auf Morrisseys und Marrs wiederkehrende Kritik an der Musikindustrie und spekulieren, dass man bewusst moderate Preise ansetzen könnte – auch um sich von anderen Acts abzugrenzen. Beweise dafür gibt es keine, aber es zeigt, was sich Fans wünschen: eine faire Chance, diese Songs einmal im Leben in großem Rahmen zu hören.
Auf TikTok drehen vor allem ästhetische Edits und POV-Videos ihre Runden: "POV: Du stehst 2026 in Berlin in der ersten Reihe, während u2018There Is a Light That Never Goes Outu2019 einsetzt" – unterlegt mit leicht verrauschten Live-Aufnahmen aus den 80ern. In den Kommentaren findest du dann durchgehend Sätze wie "Ich war nicht mal geboren, aber ich fühle jeden einzelnen Vers" oder "Wenn das jemals passiert, verkaufe ich meine Niere für Tickets". Diese Mischung aus Distanz (andere Ära, andere Generation) und maximaler Identifikation ist der Kern des aktuellen Hypes.
Auf deutscher Seite schlagen Diskussionen oft eine politische Kurve: Wie geht man mit Morrisseys umstrittenen Aussagen zu Migration, Identität oder Politik um? Einige Fans argumentieren, man könne Werk und Künstler trennen und die Smiths-Songs als kollektives Kulturerbe sehen. Andere sagen klar: Kein Support, keine Tickets, kein Merch. In manchen Theorien taucht daher der Wunsch nach einem einmaligen Streaming-Event oder einer kuratierten Tribute-Night auf, bei der die Gagen deutlicher in Richtung wohltätiger Zwecke oder queerer Initiativen fließen – eine Art "Reframing" des Mythos The Smiths für 2026.
Spannend ist, wie stark dabei die deutsche Indie-Szene selbst mitmischt: In Interviews bekennen sich immer mehr jüngere Acts als Die-Hard-Smiths-Fans, zeigen Tattoo-Motive wie Gladiolen, Songtitel oder das ikonische Fahrrad-Bild von "The Queen Is Dead". Manche kündigen schon halb ironisch an: "Wenn The Smiths nach Deutschland kommen, bin ich als Vorband am Start, egal wie." Aus Fanträumen können manchmal tatsächlich E-Mails an Booking-Agenturen werden – und genau an solchen Schnittstellen zwischen Fantasie und Business entsteht oft etwas Unerwartetes.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Deutschland-Tourdaten von The Smiths liegen aktuell nicht vor. Um dir trotzdem einen Überblick zu geben, findest du hier eine komprimierte Faktentabelle mit wichtigen Eckpunkten zur Bandgeschichte, relevanten Releases und typischen Setlist-Elementen, die für mögliche zukünftige Events wichtig wären.
| Kategorie | Details | Relevanz für deutsche Fans |
|---|---|---|
| Bandgründung | 1982 in Manchester, England | Startpunkt für eine der einflussreichsten Indie-Bands der 80er, bis heute Referenz für deutschsprachige Indie-Acts. |
| Studioalben | 4 Alben ("The Smiths" 1984, "Meat Is Murder" 1985, "The Queen Is Dead" 1986, "Strangeways, Here We Come" 1987) | Alle vier Alben sind in Deutschland auf Vinyl, CD und digital verfügbar; oft in Bestenlisten deutscher Musikmagazine vertreten. |
| Wichtige Singles | "This Charming Man", "How Soon Is Now?", "There Is a Light That Never Goes Out", "Panic", "Girlfriend in a Coma" | Grundgerüst jeder Tribute-Setlist; hohe Streamingzahlen im deutschsprachigen Raum. |
| Auflösung | 1987, nach internen Konflikten und Spannungen zwischen Morrissey und Johnny Marr | Seitdem keine echte Reunion, nur Solo-Touren; erhöht den Mythos-Faktor für mögliche Special-Projekte. |
| Letzte Deutschland-Auftritte (Band) | Historisch in den 80ern u.a. in Hamburg und möglicherweise weiteren Großstädten, heute oft nur als Bootleg dokumentiert | Original-Gigs sind Bestandteil der Legendenbildung, Tickets waren damals deutlich günstiger als heutige Arena-Preise. |
| Aktuelle Aktivitäten Morrissey | Regelmäßige Solo-Touren in Europa, neue Alben in unregelmäßigen Abständen, teils kontroverse Statements | Spielt Smiths-Songs im Set, aber nicht unter dem Bandnamen; sorgt für ständige Reunion-Diskussion. |
| Aktuelle Aktivitäten Johnny Marr | Solo-Alben, Festival-Shows, gelegentliche Gastauftritte bei großen Bands | In Interviews offen für das Feiern der alten Songs, aber skeptisch gegenüber einer klassischen Reunion. |
| Streaming-Trends (Deutschland) | Konstante Zuwächse bei Hörer:innen unter 30, Peaks nach viralen Clips auf TikTok und Insta | Zeigt Potenzial für spezielle Deutschland-Events oder kuratierte Releases. |
| Typische Fan-Favoriten in Setlists | "How Soon Is Now?", "There Is a Light That Never Goes Out", "Bigmouth Strikes Again" | Wenn diese Songs angekündigt wären, wären Tickets in Deutschland wohl extrem schnell vergriffen. |
| Offizielle Seite | officialsmiths.co.uk | Erste Anlaufstelle für News zu Reissues, Archivreleases und offiziellen Statements. |
Häufige Fragen zu The Smiths
Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen zusammengestellt, die deutsche Fans 2026 rund um The Smiths stellen – und beantworten sie ausführlich.
1. Wird es 2026 eine Reunion von The Smiths geben?
Stand jetzt gibt es keine offizielle Bestätigung für eine Reunion-Tour oder ein neues Studio-Projekt von The Smiths. Die Beziehungen zwischen Morrissey und Johnny Marr gelten seit Jahrzehnten als angespannt, in Interviews fallen immer wieder Seitenhiebe. Gleichzeitig wissen beide ganz genau, wie groß der Wunsch der Fans ist – und wie viel Einfluss die Band bis heute hat.
Realistisch gesehen ist eine komplette Reunion mit der Originalbesetzung extrem unwahrscheinlich, aber nicht komplett ausgeschlossen. Wahrscheinlicher sind Sonderformate: Tribute-Konzerte mit Gästen, Festival-Sets, bei denen vor allem Johnny Marr Smiths-Songs spielt, oder große Jubiläums-Events, die eher kuratierten Charakter haben. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, solltest du regelmäßig die offizielle Website und die Socials der Ex-Mitglieder checken und Musikmedien im Blick behalten.
2. Spielen Morrissey oder Johnny Marr in Deutschland Smiths-Songs?
Ja, das kommt vor – und genau das macht die aktuellen Touren so spannend. Morrissey packt in seine Setlists immer wieder Klassiker wie "There Is a Light That Never Goes Out", "How Soon Is Now?" (teilweise), "Girlfriend in a Coma" oder "Shoplifters of the World Unite". Auch in Deutschland haben Fans diese Songs bereits live gehört, wenn auch nicht unter dem Banner The Smiths.
Johnny Marr geht offener damit um, dass die Songs zum festen Kern seiner Live-Shows gehören. Er präsentiert sie mit großer Spielfreude und oft bemerkenswert nah am Original, ohne in bloßer Nostalgie zu versinken. Wenn du also Smiths-Material auf einer deutschen Bühne erleben willst, sind Solo-Konzerte der ehemaligen Mitglieder die aktuell realistischste Möglichkeit.
3. Warum sind The Smiths für Gen Z und Millennials in Deutschland so wichtig?
Für viele jüngere Fans wirken The Smiths wie ein Soundtrack zu Gefühlen, die heute noch genauso stark sind wie in den 80ern: Einsamkeit in der Großstadt, queere Sehnsucht, soziale Außenseiterrollen, politischer Frust. Die Lyrics sind voll von Bildern, die sich problemlos in Memes, TikTok-Sounds und Insta-Captions übersetzen lassen: "I am human and I need to be loved" oder "There is a light and it never goes out" funktionieren auch 2026 als Statements.
Dazu kommt der ästhetische Aspekt: Vintage-Cover, schwarz-weiße Promofotos, die Mischung aus Secondhand-Look und Dandy-Style – all das passt perfekt zu aktuellen Retro-Trends. Viele deutsche Indie- und Bedroom-Pop-Künstler:innen beziehen sich bewusst auf The Smiths, sei es textlich, visuell oder in Gitarrenlinien. Für eine Generation, die oft eher über Playlists als über Alben sozialisiert ist, ist es beeindruckend, eine Band zu entdecken, bei der fast jeder Song wie ein eigenes Universum wirkt.
4. Wo kann ich als deutscher Fan aktuell am besten in The Smiths einsteigen?
Wenn du neu dabei bist, ist eine Mischung aus Streaming und physischer Sammlung ideal. Auf Streaming-Plattformen findest du offizielle Best-of-Compilations sowie die vier Studioalben. Für den Einstieg empfehlen sich vor allem:
- "The Queen Is Dead" – das meistzitierte Album, voller Klassiker.
- "The Smiths" – das Debüt, roher, direkter, sehr emotional.
- "Hatful of Hollow" – eine Compilation mit Radio-Sessions und Alternativversionen, von vielen Fans heiß geliebt.
Parallel lohnt sich ein Blick auf Vinyl-Pressungen, die du in deutschen Stores oder Online-Shops findest. Gerade die Cover-Artworks wirken im Großformat extrem stark und gehören für viele Fans zur Erfahrung dazu. Außerdem lohnt YouTube: Alte TV-Auftritte, Interviews, Live-Clips aus den 80ern geben dir ein Gefühl dafür, warum diese Band so eine Wirkung entfaltet.
5. Wie gehe ich als Fan mit den Kontroversen rund um Morrissey um?
Diese Frage stellt sich 2026 vielen – nicht nur in Deutschland. Morrissey hat in den letzten Jahren wiederholt Aussagen gemacht, die viele Fans als problematisch oder verletzend empfinden, etwa in Bezug auf Migration, Identität und Politik. Einige Fans ziehen daraus klare Konsequenzen: keine Tickets, kein Merch, kein Streaming-Support für seine Solo-Projekte.
Andere versuchen, Werk und Künstler zu trennen und sehen The Smiths als kollektives Produkt von vier Bandmitgliedern plus Produzent:innen und Szene drumherum. Am Ende musst du selbst entscheiden, wo deine Grenzen liegen. Wichtig ist, die Diskussion offen zu führen: in Fan-Foren, auf Social Media und im Freundeskreis. Viele deutsche Fans versuchen, den positiven Einfluss der Songs (gerade auf queere Communities) zu bewahren und gleichzeitig klar zu benennen, welche Aussagen sie nicht mittragen.
6. Welche Rolle spielen The Smiths in der deutschen Musikszene?
Der Einfluss ist riesig, auch wenn er nicht immer direkt ausgesprochen wird. Zahlreiche deutsche Indie- und Post-Punk-Bands der letzten 20 Jahre greifen Elemente der Smiths-Ästhetik auf: die Kombination aus melancholischen Texten und tanzbaren Rhythmen, Gitarren, die gleichzeitig melodisch und bissig klingen, und eine Haltung, die zwischen Zynismus und verletzlicher Romantik pendelt.
Von den frühen Hamburger-Schule-Acts über Berliner Indie-Bands bis hin zu aktuellen Bedroom-Projekten – überall tauchen Spuren von The Smiths auf. Manche Acts covern Songs auf Konzerten, andere zitieren Textzeilen in Interviews. Auf Festivals in Deutschland hört man immer wieder DJ-Sets, in denen "There Is a Light That Never Goes Out" als Übergang in Richtung Britpop, Shoegaze oder Dream-Pop dient. Selbst wenn du glaubst, du kennst The Smiths nicht: Du hast ihren Einfluss garantiert schon gehört.
7. Was sollte ich tun, um keine möglichen Deutschland-Dates zu verpassen?
Selbst wenn du skeptisch bist, ob je eine echte Smiths-Reunion nach Deutschland kommt: Wenn sich etwas tut, wird es sehr schnell gehen. Deshalb lohnt sich ein kleines Monitoring-Setup:
- Folge den offiziellen Social-Media-Accounts von Morrissey, Johnny Marr und der offiziellen Smiths-Seite.
- Aktiviere Notifications bei großen deutschen Ticketanbietern und Festivalveranstaltern.
- Check regelmäßig Musikportale und Magazine, die über 80s- und Indie-Acts berichten.
- Beobachte Fan-Subreddits und TikTok-Hashtags wie #thesmiths, #smithsreunion, #smithslive.
Wenn sich Termine abzeichnen, solltest du schnell sein – selbst Gerüchte können Vorverkaufssysteme überlasten, wie man bei anderen großen Reunions gesehen hat. Und falls es am Ende doch "nur" eine Solo-Tour mit starkem Smiths-Fokus wird, hast du zumindest die Chance, diese Songs mit vielen anderen Menschen in einem Raum zu erleben – was für viele Fans ohnehin das ist, worum es wirklich geht.
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