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The Police: Kehrt die Kultband 2026 zurück?

21.02.2026 - 21:59:49 | ad-hoc-news.de

The Police sind wieder Gesprächsthema – Reunion-Gerüchte, Streaming-Boom und Fan-Hoffnung auf neue Deutschland-Shows. Alle Infos im Deep Dive.

Auf einmal sind The Police wieder überall in deinem Feed: alte Live-Clips auf TikTok, Spotify-Playlists voller "Every Breath You Take" und "Roxanne", Fans auf Reddit, die von einer neuen Reunion-Tour 2026 träumen. Die Band, die Ende der 70er und Anfang der 80er den Übergang von Punk zu stadiontauglichem Pop-Reggae geprägt hat, ist wieder im Gespräch – obwohl es seit der gigantischen Reunion-Tour 2007/08 offiziell ruhig geblieben ist.

Offizielle Seite von The Police checken

Warum also reden plötzlich wieder so viele über The Police? Es ist eine Mischung aus Jubiläen, Streaming-Rekorden, offenen Andeutungen von Sting in Interviews und einer Fanbase, die einfach nicht locker lässt. Gerade in Deutschland, wo Songs wie "Message in a Bottle" und "Every Little Thing She Does Is Magic" seit Jahrzehnten Dauergäste im Radio sind, wächst die Sehnsucht nach einem letzten großen Live-Kapitel.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Auch wenn es aktuell (Stand Anfang 2026) keine offiziell bestätigte The-Police-Tour gibt, brodelt im Hintergrund eine Menge. Den Startschuss für den neuen Hype haben mehrere Faktoren gegeben, die sich in den letzten Monaten überlagert haben.

Erstens: Jubiläums-Trigger. Die großen Police-Alben nähern sich runden Geburtstagen. "Outlandos d’Amour" (1978), "Regatta de Blanc" (1979), "Zenyatta Mondatta" (1980) und vor allem das Meilenstein-Album "Synchronicity" (1983) werden von Labels und Medien immer wieder in Specials gefeatured. Musikblogs, deutsche Radiosender und internationale Magazine ziehen Bilanz: Was hat diese Band langfristig ausgelöst? Genau das katapultiert die Songs zurück in die Timelines von Gen Z und Millennials, die die Original-Ära gar nicht erlebt haben.

Zweitens: Sting redet wieder über The Police. In mehreren aktuellen Interviews (unter anderem mit britischen und US-Medien) wurde er in den letzten Monaten erneut auf eine Reunion angesprochen. Seine Standardantwort: Er sei dankbar für die 2007/08er-Tour, das Kapitel sei eigentlich abgeschlossen – aber ganz kategorisch schließt er nichts mehr aus, solange es körperlich machbar sei und die Chemie stimme. Für deutsche Fans ist genau dieses "eigentlich abgeschlossen" der Funke, an dem sich Spekulationen entzünden. Auf Reddit-Threads und in deutschen Musikforen liest man sinngemäß: "Wenn er es so betont, ist die Tür nicht komplett zu."

Drittens: Streaming-Zahlen und TikTok-Soundtracks. "Every Breath You Take" und "Roxanne" laufen auf TikTok in leicht verfremdeten Versionen, oft verlangsamt, manchmal nur der markante Basslauf oder das Gitarrenriff. Die Originalsongs landen dadurch immer wieder in den Top-Kurven der Streaming-Plattformen. Besonders in Deutschland zeigt sich in den Charts: Immer wenn ein Viral-Sound trendet, steigen die Abrufzahlen von The-Police-Tracks sichtbar an. In einigen Wochen schaffen es die Songs sogar wieder in die oberen Regionen der deutschen Spotify-Oldies-Playlists.

Viertens: Vinyl- und Boxset-Offensiven. Das Label setzt verstärkt auf hochwertige Reissues: Remaster, Vinyl-Neuauflagen und Deluxe-Boxen mit Live-Mitschnitten aus der frühen Phase. Für den deutschen Markt sind insbesondere limitierte farbige Vinyl-Versionen interessant, die bei großen Retailern und Indie-Stores gleichzeitig auftauchen. Erfahrungsgemäß sind solche Reissues oft ein Vorbote für weitere Aktionen – von Doku-Projekten bis hin zu einmaligen Jubiläums-Shows.

Und fünftens: Reunion-Logik anderer Bands. Wenn Acts wie Genesis, Mötley Crüe, Blink-182 oder ABBA in irgendeiner Form zurückkehren, wird The Police automatisch ein Thema. Der Tenor in vielen Kommentaren: "Wenn die noch mal können, dann vielleicht auch The Police." Für den deutschsprachigen Raum ist besonders wichtig: Die Band war schon früher ein starker Live-Act hier – Köln, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, alles mehrfach bespielt. Das macht Deutschland im Falle einer erneuten Tour praktisch zu einem Pflichtstopp.

Für deutsche Fans heißt das: Offiziell steht noch nichts fest. Aber die Kombination aus Jubiläumsfokus, Label-Aktivitäten, offenen Aussagen von Sting und einem klar sichtbaren Streaming-Boost macht The Police für Promoter und Festival-Booker wieder extrem interessant. Du solltest also aufmerksam verfolgen, was auf der offiziellen Seite und in den sozialen Kanälen passiert – in solchen Situationen können Tourankündigungen sehr kurzfristig kommen.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, was dich bei einer möglichen neuen The-Police-Tour 2026 erwarten würde, lohnt sich ein Blick auf die Setlists der legendären Reunion-Tour 2007/08 und auf das, was Fans sich aktuell wünschen. Die Band hat damals ein ziemlich klares Allkiller-No-Filler-Prinzip verfolgt – und vieles spricht dafür, dass sie bei einer erneuten Rückkehr ähnlich ticken würde.

Typische Setlist-Bausteine der 2007/08er-Shows waren unter anderem:

  • "Message in a Bottle" – oft als Opener, mit dieser typischen, treibenden Gitarrenfigur und dem Mitklatsch-Beat, der ganze Arenen synchronisieren kann.
  • "Synchronicity II" – aggressiver, düsterer, mit mehr Rockkante; live deutlich härter als auf Platte.
  • "Walking on the Moon" – ein Song, der live stark vom Echo auf Stings Stimme und Andys Gitarrenflächen lebt, sehr luftiger Groove.
  • "Voices Inside My Head" / "When the World Is Running Down" – oft als Medley; hier kann Stewart Copeland seine komplexen Rhythmen ausspielen.
  • "Don’t Stand So Close to Me" – hymnisch, immer ein großer Singalong-Moment.
  • "Driven to Tears" – politischer, wütender, live gerne mit extended Gitarrensolo.
  • "Every Little Thing She Does Is Magic" – einer der euphorischsten Momente, gerade in Deutschland ein Dauer-Hit.
  • "Wrapped Around Your Finger" – getragen, mehr Atmosphäre, große Lichtstimmungen.
  • "Roxanne" – meist im Hauptset platziert, oft mit verlängertem Outro und freieren Gesangslinien.
  • "King of Pain" – emotionaler Höhepunkt, live sehr dicht.
  • "So Lonely" – perfekt, um die Crowd ausrasten zu lassen, mit Reggae-Groove, der in schnelle Punk-Ausbrüche kippt.
  • "Every Breath You Take" – fast immer die Zugabe, der ganz große Gänsehaut-Moment, einmal komplett Stadion-Chor.

Die Shows waren anders als viele moderne Produktionen: keine übertriebene Pyro, kaum LED-Overkill, sondern Fokus auf drei Musiker, die unfassbar tight zusammenspielen. Stewart Copeland saß auf einem massiven Drumkit mit zusätzlichen Percussion-Elementen, die Lichtshow setzte Akzente, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das Spektakel entstand nicht durch Effekte, sondern durch Dynamik, Spielfreude und Arrangement-Wechsel.

Wenn The Police 2026 erneut auf Tour gehen würden, darfst du mit einem ähnlichen Kernprogramm rechnen, aber angepasst auf heutige Hörgewohnheiten. Denkbar wären etwa:

  • ein stärkerer Fokus auf Streaming-Favoriten wie "Every Breath You Take", die vielleicht in alternativen Versionen (akustisch, reduziert, mit neuem Intro) auftauchen;
  • ein oder zwei echte Raritäten für Hardcore-Fans, zum Beispiel "Man in a Suitcase" oder "Truth Hits Everybody", um die Setlist frisch zu halten;
  • aktualisierte Songarrangements, die Stings heutiger Stimmlage entgegenkommen – etwas tiefere Tonarten, dafür mehr Raum für Publikumschor;
  • mediale Einspielungen (alte TV-Mitschnitte, Backstage-Footage aus den frühen 80ern), die im Hintergrund laufen und die Historie der Band optisch aufbereiten.

Gerade in deutschen Arenen – von der Lanxess Arena in Köln bis zur Mercedes-Benz Arena in Berlin – ist die Akustik mittlerweile so optimiert, dass die feinen Details von Copelands Drum-Figuren und Summers’ Gitarrenlinien besser zur Geltung kommen würden als je zuvor. Viele Fans, die die 2007er-Tour gesehen haben, schreiben online, dass die Band damals unglaublich präzise klang, aber vielleicht etwas distanziert wirkte. Für eine erneute Reunion erhoffen sich viele mehr Spontanität, intime Momente, kleinere Geschichten zwischen den Songs.

Unterm Strich: Wenn du Bock auf eine Show hast, bei der kein einziger Song Füllmaterial ist und du praktisch jeden Refrain mitgrölen kannst, sind The Police im Jahr 2026 – sollte es wirklich dazu kommen – die ultimative Live-Zeitreise in eine Ära, in der drei Leute auf der Bühne gereicht haben, um ein ganzes Stadion komplett umzupusten.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wenn du auf Reddit, TikTok oder in deutschen Facebook-Gruppen zum Thema Classic Rock unterwegs bist, merkst du schnell: The Police sind längst wieder ein heißes Thema, auch ohne offizielle Tourdaten. Die Spekulationen drehen sich grob um drei große Achsen: Tour, neues Material und Ticketpreise.

1. Tour-Spekulationen
Auf internationalen Subreddits kursieren seit Monaten angebliche "Leaks" von Promotern oder Venue-Mitarbeiter:innen, die von reservierten Zeitfenstern in großen Arenen sprechen. Konkrete Beweise gibt es keine, aber die Indizien, die Fans zusammentragen, wirken für viele plausibel: koordinierte Lücken im Kalender großer Hallen, ungewöhnlich viele Police-Releases im Streaming-Bereich, ein auffallend hohes Social-Media-Engagement bei Posts, die alte Live-Clips der Band zeigen.

Vor allem der Punkt "Deutschland als starker Markt" wird dabei immer wieder zitiert. Einige User:innen argumentieren: Wenn sich eine kurze, exklusive Europa-Laufzeit lohnt, dann mit Stationen wie Berlin, Köln, Hamburg, München und vielleicht ein, zwei Festival-Headliner-Slots (Rock am Ring / Rock im Park oder ein spezielles Open-Air-Format).

2. Kommt neue Musik?
Eine häufige Fan-Theorie ist, dass im Zuge eines weiteren Jubiläums zumindest unveröffentlichtes Material erscheinen könnte: Demos, Live-Takes, alternative Versionen. Eine völlig neue Studio-Platte von The Police halten die meisten Kenner:innen für sehr unwahrscheinlich – zu unterschiedlich sind mittlerweile die Wege von Sting, Andy Summers und Stewart Copeland. Sting ist als Solo-Künstler komplett ausgelastet, Summers arbeitet lieber an experimentelleren Gitarrenprojekten, Copeland ist im Orchester- und Filmmusikbereich gefragt.

Aber: In diversen Interviews fällt immer wieder der Hinweis, dass in den Archiven der Band noch "einiges" liegt. Manche Fans glauben, dass eine große, kuratierte Box mit bisher ungehörten Sessions, vielleicht angereichert mit einem, zwei neu eingespielten Tracks, im Raum steht. Genau solche Formate funktionieren im deutschsprachigen Markt extrem gut – vor allem in Verbindung mit Vinyl-Sammlungen.

3. Ticketpreis-Diskussion
Ein emotional sehr aufgeladenes Thema in der The-Police-Community ist die Frage: Was würde eine neue Tour kosten – und wäre das noch fair? Die 2007/08er-Tickets waren schon damals hochpreisig, aber im Vergleich zur aktuellen Post-Pandemie-Realität (Bruce Springsteen, Beyoncé, Coldplay) fast moderat. Auf TikTok trendeten in den letzten Jahren mehrfach Clips, in denen Fans sich über VIP-Pakete, Dynamic Pricing und 300-Euro-Sitze auslassen.

Übertragen auf The Police wird in Foren heiß diskutiert: Würden sie noch mal antreten, nur wenn sich eine Luxus-Preispolitik durchsetzen lässt? Oder wäre ihnen wichtiger, dass auch jüngere Fans, die sie erst über TikTok und Spotify entdeckt haben, eine Chance bekommen? Viele deutsche User:innen wünschen sich bewusst Staffelpreise mit fairen Kontingenten für Azubis, Studis und Schüler:innen. Ein Fan brachte es in einem Thread auf den Punkt: "Ich will nicht mit meinen Eltern über The Police reden, ich will sie mit meinen Eltern sehen können – ohne dass wir dafür Urlaub vom Job nehmen müssen."

4. Festival vs. Solo-Shows
Ein weiterer Dauerbrenner in den Spekulationen: Würden The Police 2026 eher Festival-Headliner sein oder klassisch auf eigene Hallentour gehen? Festivals geben ihnen die Chance, vor einem jüngeren, gemischten Publikum zu spielen – perfekt, um eine neue Generation live abzuholen. Exklusive Arena-Konzerte wiederum bieten die bessere Kontrolle über Sound, Licht und Dramaturgie der Show. Einige Gerüchte drehen sich um Hybride: wenige exklusive Hallen-Shows plus ein, zwei europäische Mega-Festivals.

5. Interne Chemie
Auch die Dynamik innerhalb der Band ist Teil der Fan-Theorien. Die Spannungen zwischen Sting, Summers und Copeland sind gut dokumentiert; genau diese kreative Reibung war aber auch ein Grund für den intensiven Sound. In Diskussionssträngen spekulieren viele, ob eine erneute gemeinsame Tour emotional überhaupt noch tragbar wäre – oder ob sie eher als kuratiertes Heritage-Projekt mit klaren Absprachen laufen müsste. Manche Fans träumen von einer Film- oder Serien-Doku, die so eine letzte Phase transparent begleitet.

Fazit: Die Gerüchteküche ist heiß, die Faktenlage dünn, aber der Wunsch in der Community ist riesig. Wenn du The Police jemals in deinem Leben live erleben willst, lohnt es sich, die Entwicklung jetzt eng zu verfolgen – denn so viel Aufmerksamkeit, wie die Band gerade wieder bekommt, ist meistens kein Zufall.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle Deutschland-Tourdaten für 2026 sind aktuell nicht bestätigt. Damit du trotzdem eine Orientierung hast, fassen wir dir wichtige Eckpunkte und historische Daten in einer kompakten Übersicht zusammen.

Jahr / ZeitraumEreignisOrt / RegionBemerkung
1978Release "Outlandos d’Amour"UK / weltweitDebütalbum mit "Roxanne" und "So Lonely"
1979Release "Regatta de Blanc"UK / weltweitEnthält u.a. "Message in a Bottle" und "Walking on the Moon"
1980Release "Zenyatta Mondatta"UK / weltweitMit "Don’t Stand So Close to Me" und "Driven to Tears"
1981Release "Ghost in the Machine"UK / weltweitHit-Singles u.a. "Every Little Thing She Does Is Magic"
1983Release "Synchronicity"UK / weltweitDurchbruch zum Megaseller mit "Every Breath You Take"
Frühe 80erMehrere Deutschland-KonzerteBerlin, Köln, Hamburg, München u.a.The Police etablieren sich als starke Live-Band in Europa
1986Offizielle Auflösung (faktisch)Die Mitglieder konzentrieren sich auf Solo-Karrieren
2007–2008Reunion-WelttourneeEuropa, Nordamerika, Asien, SüdamerikaMehrere ausverkaufte Shows in Deutschland
2010er–2020erDiverse Reissues & BoxsetsinternationalRemaster, Live-Aufnahmen, Vinyl-Neuauflagen
2020–2025Streaming-Boom & TikTok-Trendsweltweit"Every Breath You Take" & "Roxanne" gehen in neuen Zielgruppen viral
2025–2026Intensivierte Reunion-GerüchteFans spekulieren über mögliche Europa- und Deutschland-Shows

Hinweis: Termine, die konkret als Tourdaten für Deutschland 2026 gehandelt werden, sind zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation. Checke regelmäßig die offizielle Website und seriöse Ticketplattformen, um Fakes und Scam zu vermeiden.

Häufige Fragen zu The Police

Wer sind The Police überhaupt und warum gelten sie als so einflussreich?
The Police sind ein britisches Trio, das Ende der 70er Jahre aus der Londoner Punk- und New-Wave-Szene hervorgegangen ist. Die Besetzung ist seit den frühen Tagen legendär: Sting (Bass, Gesang), Andy Summers (Gitarre) und Stewart Copeland (Drums). Ihr Einfluss resultiert aus einer sehr speziellen Mischung: Sie haben die Energie des Punk aufgegriffen, aber mit komplexeren Harmonien, Reggae-Grooves, jazzigen Akkorden und raffinierten Arrangements verbunden.

Gerade in Deutschland war diese Kombination extrem erfolgreich: Songs wie "Roxanne", "Message in a Bottle" oder "Every Breath You Take" liefen parallel in Rock-, Pop- und später auch Adult-Contemporary-Formaten. Viele heutige Bands – von Indie-Rock bis Post-Punk-Revival – beziehen sich bewusst oder unbewusst auf Elemente des Police-Sounds: das treibende, singende Bassspiel von Sting, die spartanisch eingesetzten, aber effektgeladenen Gitarren von Andy Summers, die hyperaktiven, aber immer musikalischen Drums von Stewart Copeland.

Warum haben The Police sich getrennt?
Offiziell wurde die Band nie mit einem dramatischen Statement "aufgelöst", aber Mitte der 80er war klar: Das Kapitel ist erstmal vorbei. Die Gründe: enorme Spannungen innerhalb der Band, unterschiedliche künstlerische Vorstellungen und ein gigantischer Erfolgsdruck nach "Synchronicity". Sting war bereits als Solo-Künstler auf dem Weg, eine eigene Marke zu werden; Summers und Copeland hatten ebenfalls eigenständige Ambitionen.

Vor allem zwischen Sting und Copeland kam es immer wieder zu Reibungen – was in Interviews von beiden später auch offen thematisiert wurde. Interessanterweise ist genau diese Spannung ein Teil der Faszination: Viele Fans sind überzeugt, dass ohne diesen permanenten kreativen Clash die Musik niemals so intensiv geworden wäre. Nach der Reunion-Tour 2007/08 betonten alle drei, dass sie froh seien, das Kapitel auf hohem Niveau noch einmal gemeinsam abgeschlossen zu haben – aber auch, dass man es nicht überstrapazieren dürfe.

Gibt es konkrete Pläne für eine Deutschlandtour 2026?
Stand jetzt: Nein, es gibt keine offiziell bestätigten Tourdaten für Deutschland im Jahr 2026. Alles, was darüber hinausgeht, sind Spekulationen von Fans, Brancheninsidern und Medien, die aus Andeutungen und Markttrends Schlüsse ziehen. Es gibt jedoch einige Faktoren, die eine neue Tour plausible erscheinen lassen:

  • mehrere runde Jubiläen von Schlüsselalben;
  • starker Backkatalog-Konsum im Streaming, vor allem im deutschsprachigen Raum;
  • mediale Präsenz durch Reissues, Dokus und Interviews;
  • der generelle Trend zu großen Legacy-Reunions im Live-Geschäft.

Wenn du ernsthaft auf eine Tour hoffst, solltest du dir klare Strategien zurechtlegen: Newsletter von offiziellen Ticketanbietern und der Band abonnieren, Social-Media-Accounts im Blick behalten und bei möglichen Presales schnell reagieren. Gerade bei einer einmaligen (oder letzten) Tour können Tickets innerhalb von Minuten weg sein.

Welche Songs musst du kennen, wenn du neu bei The Police einsteigst?
Wenn du über TikTok oder eine Playlist zum ersten Mal bei The Police gelandet bist, ist die Diskografie auf den ersten Blick vielleicht überwältigend. Für einen schnellen, aber aussagekräftigen Einstieg empfiehlt sich eine Kombination aus den größten Hits und ein paar etwas tiefer liegenden Tracks:

  • "Roxanne" – frühe Single, ikonisches Gitarrenriff, markanter Falsett-Refrain;
  • "Message in a Bottle" – einer der wichtigsten Gitarren-Intros der Rockgeschichte;
  • "Walking on the Moon" – entspannt, federnder Reggae-Groove;
  • "So Lonely" – wechselt stetig zwischen laid-back und Vollgas;
  • "Don’t Stand So Close to Me" – Storytelling-Song mit Ohrwurm-Qualität;
  • "Every Little Thing She Does Is Magic" – maximal euphorisch, radiofreundlich, aber keineswegs simpel;
  • "King of Pain" – düsterer, introspektiver, emotional stark;
  • "Every Breath You Take" – scheinbar romantische Ballade, inhaltlich aber viel ambivalenter, fast unheimlich.

Wenn du darüber hinaus tiefer eintauchen willst, lohnt sich ein konzentrierter Durchlauf der Alben "Regatta de Blanc" und "Synchronicity" in voller Länge. Beide zeigen sehr klar, wie die Band in wenigen Jahren vom nervösen, schlanken New-Wave-Sound zu komplexen, fast artrockigen Strukturen gewachsen ist.

Wie unterscheiden sich The Police von Stings Solokarriere?
Ein häufiger Irrtum ist, dass Stings Solowerke einfach eine Fortsetzung des Police-Sounds seien. Tatsächlich sind die Unterschiede deutlich: Sting solo betont viel stärker Jazz-Elemente, Weltmusik-Einflüsse, sophisticated Pop-Arrangements mit Bläsern und großen Studioproduktionen. Bei The Police liegt der Fokus hingegen auf dem Triospiel und der physisch spürbaren Spannung zwischen Bass, Gitarre und Schlagzeug.

Während Stings Solo-Songs oft wärmer und harmonisch breiter wirken, haben viele Police-Tracks eine gewisse Kälte und Härte – nicht im negativen Sinn, sondern eher als präzise, kantige Energie. Für viele Fans ergänzen sich beide Welten perfekt: The Police liefern den roheren Kern, Stings Soloarbeit die verfeinerte, erwachsene Variante.

Lohnt es sich 2026 überhaupt noch, The Police live zu sehen – sind die nicht "zu alt"?
Die Altersfrage wird in Foren immer wieder hitzig diskutiert. Fakt ist: Sting, Andy Summers und Stewart Copeland sind heute weit jenseits der 60, teilweise über 70. Aber: Die Reunion-Tour 2007/08 hat gezeigt, dass sie auch in höherem Alter technisch auf einem Niveau spielen, von dem viele jüngere Bands nur träumen können. Seitdem sind weitere Jahre vergangen, aber alle drei sind weiterhin aktiv – Sting mit Solo-Touren, Summers mit Gitarrenprojekten, Copeland mit Orchester-Shows.

Wenn sie sich 2026 noch einmal gemeinsam auf eine Bühne stellen würden, wäre das wahrscheinlich weniger ein jugendlicher Abriss, mehr ein hochkonzentrierter, professioneller Abriss. Du bekommst dann nicht die rohe 80er-Jahre-Exzessenergie, sondern eine Variante, in der Erfahrung, Timing und das Bewusstsein, dass es vielleicht das letzte Mal ist, eine große Rolle spielen. Für viele Fans macht genau das den Reiz aus: Du siehst Legenden, die wissen, was ihre Songs Menschen seit Jahrzehnten bedeuten – und das im besten Fall in einer Form, die diese Geschichte respektiert.

Wie kannst du als deutscher Fan Scam bei Tickets und Merch vermeiden?
Gerade bei ikonischen Acts wie The Police schießen im Fall einer Reunion sofort Fake-Ticketseiten und fragwürdige Merch-Anbieter aus dem Boden. Um dich zu schützen, solltest du ein paar Grundregeln beachten:

  • Kaufe Tickets nur über offizielle Vorverkaufsstellen, die auf der Website der Band oder der Venue direkt verlinkt sind.
  • Sei skeptisch bei Resell-Plattformen, auf denen Tickets ohne Nennung der ursprünglichen Quelle zu Fantasiepreisen angeboten werden.
  • Nutze für physische Tickets möglichst sichere Versandmethoden oder Mobile-Tickets mit klarer Accountbindung.
  • Beim Merch gilt: Offizielle Shops und Stand-Merch auf Konzerten bevorzugen, Vorsicht bei Billig-Plattformen mit unscharfen Druckmotiven und verdächtig niedrigen Preisen.

Gerade in Deutschland ist der Markt stark reguliert, aber im Netz finden sich immer wieder Fälle, in denen Fans hunderte Euro für nicht existente Tickets bezahlt haben. Wenn eine Band wie The Police nach Jahrzehnten noch einmal kommt, ist die Versuchung für Scammer entsprechend groß.


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