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The Italian Sea Group: KPMG prüft Mehrkosten

29.04.2026 - 03:15:28 | boerse-global.de

Luxuswerft kämpft mit Altlasten und startet Sanierung unter gerichtlichem Schutz. KPMG prüft Unregelmäßigkeiten.

The Italian Sea Group: KPMG prüft Mehrkosten - Foto: über boerse-global.de
The Italian Sea Group: KPMG prüft Mehrkosten - Foto: über boerse-global.de

Volle Auftragsbücher treffen auf juristische Aufarbeitung. Während die Luxuswerften von The Italian Sea Group bis 2027 ausgelastet sind, kämpft das Management mit finanziellen Altlasten. Ein forensisches Gutachten soll nun Licht in Unregelmäßigkeiten bringen, die das Unternehmen in eine Sanierungsphase gezwungen haben.

Sanierung unter gerichtlicher Aufsicht

Das Unternehmen befindet sich aktuell in einem außergerichtlichen Vergleichsverfahren zur Neuordnung seiner Verbindlichkeiten. Ein Gericht in Florenz gewährte hierfür weitreichende Schutzmaßnahmen, die seit März für zunächst vier Monate gelten. Diese Frist soll den operativen Betrieb vor dem Zugriff von Gläubigern abschirmen und den Weg für eine wirtschaftliche Erholung ebnen.

An der Börse spiegeln sich diese Entwicklungen in einer extremen Volatilität von annualisiert rund 220 Prozent wider. Zwar erholte sich der Kurs zuletzt deutlich und legte binnen eines Monats um fast 90 Prozent zu. Der Schlusskurs lag am Dienstag bei 1,75 Euro.

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Parallel dazu läuft eine forensische Untersuchung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Die Experten prüfen ungeplante Zusatzkosten im Auftragsbestand, nachdem der Vorstandsvorsitzende Strafanzeige gegen ehemalige Führungskräfte erstattet hatte. Inmitten dieser Turbulenzen übernahm Fabio Zanobini im April den Posten des Finanzvorstands, um die Transparenz in der Berichterstattung zu erhöhen.

Volle Auftragsbücher als Fundament

Das fundamentale Geschäft liefert indes eine solide Basis für den Umbau. Der Auftragsbestand für das Geschäftsjahr 2024 beläuft sich auf über 1,2 Milliarden Euro. Mit Auslieferungen, die bis in das Jahr 2027 geplant sind, verfügt die Gruppe über eine langfristige Auslastung ihrer Werften in Marina di Carrara, Viareggio und La Spezia.

Die kommenden Monate entscheiden nun über die dauerhafte Stabilität des Yachtbauers. Bis zum Auslaufen des gerichtlichen Gläubigerschutzes im Sommer müssen die Ergebnisse der KPMG-Prüfung vorliegen, um das Vertrauen der Finanzpartner zurückzugewinnen.

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