TGS: 550 Millionen für Perito-Moreno-Pipeline
17.05.2026 - 05:13:31 | boerse-global.deArgentinien steht vor dem Wintereinbruch und Transportadora de Gas del Sur (TGS) rüstet sich für den Ansturm. Mit der staatlichen Genehmigung für ein massives Infrastrukturprojekt setzt der Gasfernleitungsbetreiber voll auf die Erschließung der Vaca-Muerta-Vorkommen. Das Timing könnte kaum besser sein.
Milliardenprojekt unter staatlicher Förderung
Das Unternehmen investiert rund 550 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Perito-Moreno-Pipeline. Die argentinische Regierung hat das Vorhaben offiziell in das Förderprogramm RIGI aufgenommen. Damit sichert sich TGS steuerliche Vorteile und Zollvergünstigungen für das Großprojekt.
Das Ziel ist klar definiert. Die Kapazität im ersten Abschnitt der Leitung soll um 14 Millionen Kubikmeter pro Tag steigen. So gelangt mehr Schiefergas aus der Vaca-Muerta-Region direkt zu den großen Verbrauchszentren des Landes.
Wintergeschäft und Midstream-Wachstum
Pünktlich zum Start der Heizperiode zwischen Mai und September steigt die Nachfrage massiv an. In dieser Phase übersteigt der Bedarf oft die heimische Förderung. TGS profitiert hierbei vor allem von seinem wachsenden Midstream-Sektor.
Mittlerweile steuern die nicht regulierten Geschäfte mehr als die Hälfte zum operativen Ergebnis (EBITDA) bei. Die Nachfrage nach Transportkapazitäten ist ungebrochen hoch. Bei einer jüngsten Ausschreibung überstiegen die Anfragen das Angebot um das Sechsfache.
Solide Bilanz ohne Dividende
Finanziell steht der Konzern auf einem festen Fundament. Im ersten Quartal erwirtschaftete TGS einen Überschuss von rund 160 Milliarden Pesos. Trotz der hohen Gewinne müssen Aktionäre in diesem Jahr auf eine Dividende verzichten.
Das Management priorisiert die Finanzierung des Pipeline-Ausbaus. Die Mittel sollen aus Eigenkapital und internationalen Bankkrediten fließen. An der Börse schloss die Aktie zuletzt bei 25,80 Euro, was einem leichten Plus von 0,78 Prozent entspricht.
In den kommenden Tagen achten Marktteilnehmer auf Details zur Finanzierungsstruktur der neuen Projekte. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 39 Prozent vergleichsweise hoch. Am Montag startet der Handel nach dem Wochenende in ein Marktumfeld, das stark von den globalen Energiepreisen abhängt.
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