Teva Aktie: Übernahme und Quartalszahlen
29.04.2026 - 13:53:40 | boerse-global.deTeva hat heute gleich auf zwei Fronten Stärke signalisiert. Neben soliden Quartalsergebnissen für das erste Quartal 2026 verkündete das Unternehmen eine Übernahme, die seine Neurowissenschafts-Pipeline erheblich aufwertet.
Ecopipam: Der neue Baustein im Neurologie-Portfolio
Für bis zu 900 Millionen Dollar übernimmt Teva das Biotech-Unternehmen Emalex Biosciences. Der Großteil — 700 Millionen Dollar — fließt sofort als Barzahlung, weitere 200 Millionen Dollar sind an künftige Meilensteine geknüpft, dazu kommen umsatzbasierte Lizenzgebühren. Im Mittelpunkt der Transaktion steht Ecopipam, ein sogenannter D1-Rezeptor-Antagonist für Kinder mit Tourette-Syndrom.
Was diesen Wirkstoff interessant macht: Er greift an einem anderen Rezeptor an als alle bisher zugelassenen Tourette-Medikamente, die typischerweise am D2-Rezeptor ansetzen. Die abgeschlossene Phase-3-Studie traf ihren primären Endpunkt mit statistischer Signifikanz. Die Zulassungseinreichung bei der FDA ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant — das Mittel hat bereits Orphan-Drug- und Fast-Track-Designation erhalten.
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Teva will die Transaktion aus vorhandenen Barmitteln finanzieren und betont, die Auswirkungen auf die kurzfristigen Margen abfedern zu wollen. Der Abschluss des Deals wird bis zum dritten Quartal 2026 erwartet.
Q1 2026: Zahlen liefern Rückenwind
Parallel dazu präsentierte Teva seine Quartalszahlen — und die können sich sehen lassen. Der Umsatz kletterte um 2,3 Prozent auf knapp 3,98 Milliarden Dollar, verglichen mit 3,89 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2025. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 369 Millionen Dollar oder 0,31 Dollar je Aktie — fast doppelt so viel wie die 214 Millionen Dollar aus dem Vorjahreszeitraum.
Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis je Aktie bei 0,53 Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte das Management eine Umsatzprognose von 16,4 bis 16,8 Milliarden Dollar sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,57 und 2,77 Dollar.
Die Kombination aus operativer Stärke und einem strategisch stimmigen Zukauf kam an der Börse gut an: Die Aktie legte im vorbörslichen Handel am Dienstag mehr als 2 Prozent zu, nachdem sie zuvor bei 31,62 Dollar geschlossen hatte.
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