Tesla testet Cybercab-Robotaxi jetzt auch in Massachusetts
21.01.2026 - 17:12:12Tesla erweitert sein autonomes Testprogramm und schickt den speziell entwickelten Cybercab nun auch in Massachusetts auf öffentliche Straßen. Der Bundesstaat ist der fünfte Schauplatz in einer landesweiten Kampagne, mit der das futuristische Robotaxi vor der für dieses Jahr geplanten Serienproduktion validiert werden soll. Dies unterstreicht den forcierten Zeitplan des Unternehmens.
Mit dem Schritt nach Massachusetts will Tesla vielfältige Daten aus der realen Welt sammeln. Das Elektroauto-Unternehmen muss Fähigkeit und Sicherheit seiner Full Self-Driving (FSD)-Technologie in unterschiedlichsten städtischen Umgebungen unter Beweis stellen. Ein gesichteter Prototyp in Danvers, nördlich von Boston, deutet auf Tests unter verschiedenen Verkehrsbedingungen hin. Die Expansion folgt auf rasche vorherige Stationen in Kalifornien, Texas, New York und Illinois.
Die Wahl Massachusetts’ ist strategisch: Das Cybercab soll mit einzigartigen Wetterlagen, historisch gewachsenen Straßenführungen und einer als forsch geltenden Fahrkultur konfrontiert werden. Dieser multi-state-Ansatz ist entscheidend, um die neuronalen Netze des Fahrzeugs mit enormen Datenmengen zu trainieren – von sonnigen Kalifornien-Straßen bis zu potenziellem Schnee im Nordosten.
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Tesla befindet sich laut Berichten in der finalen Validierungsphase. Die Serienproduktion könnte bereits im April 2026 starten. Jüngst gesichtete Testfahrzeuge kamen bereits ohne klassische Seitenspiegel aus und vertrauten allein auf Kameras – ein Schritt zum endgültigen, minimalistischen Design des fahrerlosen Taxis.
Tesla trifft auf etablierte Regulierung
Die Tests finden in einem dynamischen regulatorischen Umfeld statt. Auf US-Bundesebene wird der “Self Drive Act 2026” diskutiert, der einen Rahmen für Fahrzeuge ohne Lenkrad schaffen soll. In Massachusetts hat das Verkehrsministerium (MassDOT) bereits etablierte Prozesse für Tests autonomer Systeme.
Mit Motional testete bereits ein Konkurrent unter Auflagen in Boston. Teslas Eintritt wird die Debatte über staatliche Richtlinien für die nächste Generation fahrerloser Fahrzeuge befeuern. Im Hintergrund läuft weiter die Untersuchung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zur FSD-Technologie, zu der Tesla kürzlich eine verlängerte Antwortfrist erhielt.
Kamera gegen LiDAR: Ein grundsätzlicher Wettstreit
Der aggressive Test-Rollout wird von Analysten als Schlüsselentwicklung für Tesla 2026 gewertet. Der Erfolg des Robotaxi-Netzes gilt als Eckpfeiler der langfristigen Unternehmensbewertung. Teslas puristischer Ansatz, der ausschließlich auf Kameras und neuronale Netze setzt, steht im Kontrast zu Konkurrenten wie Waymo. Dessen ehemaliger CEO fordert weiter die Integration von LiDAR- und Radarsensoren für mehr Redundanz und Sicherheit.
Praktisch arbeiten die Ingenieure dennoch an Backup-Lösungen: Beobachter entdeckten an Prototypen Klappen für einen physischen Ladeport. Das deutet auf ein duales System hin, das das bestehende Supercharger-Netz als Backup zur geplanten drahtlosen Ladetechnik nutzen könnte – eine entscheidende Redundanz für den durchgängigen Betrieb einer künftigen Großflotte.
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie die Fahrzeuge in einer breiteren Palette anspruchsvoller Szenarien abschneiden. Der Übergang von Tests mit Sicherheitsfahrern zum vollständig fahrerlosen Betrieb ist die nächste große Hürde. Gelingt Tesla der Start des speziell gebauten Cybercab ohne manuelle Kontrollen, wäre das ein Meilenstein für das Unternehmen und die gesamte Branche.
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