Tesla startet Massenproduktion des Optimus-Roboters
07.02.2026 - 05:14:12Tesla stellt die Weichen neu: Statt Luxus-Elektroautos rollen künftig menschenähnliche Roboter vom Band. Der Konzern aus Austin hat die Serienfertigung seines Optimus Gen 3 gestartet und setzt damit auf eine Zukunft jenseits des Automobilbaus. Die altehrwürdige Fabrik in Fremont, Kalifornien, wird umgerüstet – mit dem ehrgeizigen Ziel, bis zu eine Million Humanoiden pro Jahr zu produzieren. Ein Schritt, der Arbeitsmärkte und Lieferketten weltweit auf den Kopf stellen könnte.
Fabrik im Wandel: Vom Auto- zum Roboterwerk
Das Herzstück von Teslas Luxusproduktion schlägt jetzt für die Robotik. Auf den Fließbändern, auf denen bisher die Modelle S und X entstanden, wird nun der Optimus Gen 3 montiert. Diese Version ist die erste, die speziell für die Massenfertigung konzipiert wurde. Die Kapazität soll gigantisch sein: Bis zu eine Million Einheiten pro Jahr sollen allein aus Fremont kommen.
Noch läuft die Produktion langsam an, doch noch 2026 soll das Volumen signifikant steigen. Ein aggressiver Zeitplan für eine Transformation, die das Unternehmen in eine „autonome Zukunft“ führen soll. Lokale Behörden begrüßen den Schritt als Vertrauensbeweis in den Standort und seine High-Tech-Industrie.
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Der Optimus Gen 3: KI-gesteuerte Arbeitskraft
Technologisch markiert der neue Roboter einen Quantensprung. Als Allzweckmaschine konzipiert, kann er komplexe Aufgaben auf verschiedene Weise erlernen: durch bloßes Zusehen, durch verbale Anweisungen oder sogar durch das Analysieren von Videos. Im Kern steckt dieselbe KI-Software, die auch Teslas „Full Self-Driving“-System antreibt.
Eingesetzt werden soll der Optimus zunächst in Teslas eigenen Fabriken, um Personalmangel zu bekämpfen und die Effizienz zu steigern. Bei einer Größe von 1,70 Metern und 57 Kilogramm Gewicht hält sein Akku eine komplette Arbeitsschicht von 10 bis 12 Stunden durch. Eine entscheidende Verbesserung gegenüber Vorgängermodellen sind die neu entwickelten, hochbeweglichen Hände – ein Schlüssel für den praktischen Einsatz.
Strategische Neuausrichtung: Der Milliarden-Pivot zur KI
Hinter dem Roboter-Fokus steht eine gewaltige finanzielle Verpflichtung. Die geplanten Investitionen von über 20 Milliarden Euro für 2026 fließen nicht mehr in etablierte Fahrzeugprogramme, sondern in strategische Prioritäten: die Optimus- und Cybercab-Robotaxi-Produktion, die KI-Infrastruktur und den Ausbau der Batterie-Lieferkette.
Die Botschaft an die Märkte ist klar: Das künftige Wachstum und die Bewertung des Konzerns sollen aus skalierbaren Technologiemärkten wie der Automatisierung und Künstlichen Intelligenz kommen. Die Einstellung der Modelle S und X unterstreicht diese Neuausrichtung. Das Potenzial des Marktes für autonome Systeme wird höher bewertet als das Segment der High-End-Elektroautos.
Globale Roboter-Rasse und wirtschaftliche Folgen
Die Ankündigung einer Million Roboter pro Jahr hat weitreichende Konsequenzen. Jede Einheit benötigt mehrere Kilogramm Seltener Erden für ihre Permanentmagnete – ein Faktor, der die Nachfrage und die Lieferketten für diese kritischen Rohstoffe dramatisch verändern könnte.
Tesla heizt damit ein globales Wettrennen an, vor allem mit Konkurrenten aus China. Das Land investiert massiv in die Entwicklung humanoider Roboter und könnte bis 2050 eine enorme Produktionskapazität aufbauen. Noch werden die Optimus-Roboter vor allem in Teslas eigenen Werken zu Lern- und Datensammelzwecken eingesetzt. Die offizielle Vorstellung des Gen 3 ist für das erste Quartal 2026 geplant. Erste externe Verkäufe könnten 2027 beginnen.
Der erfolgreiche Hochlauf der Optimus-Produktion wird zur Nagelprobe für Teslas visionären Kurs. Gelingt der Wandel vom weltführenden E-Auto-Hersteller zur Robotik- und KI-Macht? Die Weichen sind gestellt.
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