Tesla setzt bei KI-Chip AI5 auf Samsung und TSMC
22.01.2026 - 19:00:12Tesla sichert seine ehrgeizige KI-Roadmap mit einer Doppelstrategie ab: Für den nächsten Generationprozessor AI5 engagiert der Elektroauto- und KI-Konzern gleich zwei der weltgrößten Chip-Hersteller. Sowohl Samsung Electronics als auch Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) sollen die Hochleistungschips fertigen, die künftig Teslas autonome Fahrzeuge und den humanoiden Roboter Optimus antreiben.
Diese strategische Wende soll Lieferketten absichern und die notwendigen Produktionsmengen für einen der wohl meistgebauten KI-Chips der Welt garantieren. Das Design des AI5 soll fast fertig sein; erste Testproduktionen sind für später in diesem Jahr geplant, die Hochskalierung für 2027.
Der Doppelansatz markiert einen klaren Bruch mit der Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten. Jeder Partner bringt seine Spitzentechnologie ein: TSMC wird voraussichtlich sein 3-Nanometer-Verfahren nutzen, während Samsung auf seinen fortschrittlicheren 2-Nanometer-Prozess setzt. So will Tesla Leistung und Effizienz maximieren.
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Samsung bereitet bereits seine neue Fabrik in Taylor, Texas auf die Aufgabe vor. Testläufe könnten schon im März beginnen, die volle Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2026. Diese geografische Diversifizierung in den USA soll Produktionsengpässe verhindern und die Lieferkette resilienter machen.
Schlüssel für FSD und den Roboter-Optimus
Der AI5-Chip ist ein zentraler Baustein für die nächste Stufe von Teslas Full Self-Driving (FSD)-System und für den autonomen Betrieb des Optimus-Roboters. Der Konzern erhofft sich einen entscheidenden Leistungssprung, um Optimus vom Prototypen zu einer skalierbaren Arbeitskraft zu entwickeln.
Die Projektionen sind ambitioniert: Der AI5 soll es mit leistungsstarken NVIDIA-Datencenter-GPUs aufnehmen können – bei deutlich geringerem Stromverbrauch. Das ist für den Einsatz in Fahrzeugen und Robotern entscheidend.
Aggressiver Fahrplan bis ins All
Hinter den Kulissen arbeitet Tesla bereits an der nächsten Generation. Das Unternehmen peilt einen atemberaubenden Entwicklungszyklus von nur neun Monaten für seine KI-Prozessoren an. Die Nachfolger AI6, AI7, AI8 und AI9 sind bereits in Planung.
Dieses Tempo soll Konkurrenten überholen und Teslas Position als vertikal integrierter KI-Gigant festigen. Unterstützt wird es durch moderne Design-Tools, die den komplexen Verifikationsprozess der Chips beschleunigen.
Sogar das „Dojo“-Supercomputer-Projekt wird wiederbelebt. Für die dritte Generation (Dojo 3) soll Samsung die Trainingschips fertigen, während Intel fortschrittliche Verpackungslösungen liefert. Die Visionen reichen noch weiter: Während der AI6 für Rechenzentren gedacht ist, zielt die AI7/Dojo3-Generation auf KI-Berechnungen im Weltraum ab – ein klares Signal für Teslas umfassendes Ökosystem.
Branche beobachtet Präzedenzfall
Teslas Multi-Foundry-Strategie für einen eigenen Kernchip könnte einen neuen Präzedenzfall für Tech-Giganten setzen. Die parallele Produktion bei verschiedenen Herstellern ist technisch anspruchsvoll, bietet aber enorme Vorteile bei Skalierung und Technologiezugang.
Der erfolgreiche Produktionsstart 2027 wird ein Schlüsselmeilenstein sein. Die Leistung der AI5-Chips in Millionen Fahrzeugen und einer wachsenden Flotte von Optimus-Robotern wird genau beobachtet werden. Für Tesla ist diese Doppelstrategie mehr als eine Fertigungsentscheidung – sie ist das Fundament für das nächste Jahrzehnt der KI-Innovation.
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